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Habilitationsschrift: Designsoziologie. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Politischen Theorie und Soziologie

von PD Dr. Yana Milev

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[1.] Ymh/Fragment 689 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-02-03 20:34:11 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Situationistische Internationale 2007, Ymh

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Numer0nym
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 689, Zeilen: 2 ff. (bis Seitenende)
Quelle: Wikipedia Situationistische Internationale 2007
Seite(n): 1, Zeilen: online
Die Situationistische Internationale (S.I.) war eine 1957 gegründete, linksradikal orientierte Gruppe europäischer Künstler und Intellektueller (darunter politische Theoretiker, Architekten, freischaffende Künstler u.a.), die vor allem in den 1960er-Jahren aktiv war. Die Situationisten übten dabei sowohl Einfluss auf die politische Linke aus (v.a. im Umfeld des Pariser Mai '68 sowie in der Entwicklung der Methoden der Kommunikationsguerilla) wie auch auf die internationale Kunstszene sowie insbesondere auf die Popkultur. Die Zahl der Mitglieder schwankte zwischen zehn und über 40, über die Zeit waren insgesamt ca. 70 Personen beteiligt. 1972 gab die Gruppe ihre Selbstauflösung bekannt.

Die Geschichte der situationistischen Bewegung beginnt Anfang der 1950er-Jahre im Frankreich von Sartre oder Camus, sie ist eng verbunden mit der Person von Guy Debord. Debord war die zentrale Figur in der Entwicklung der situationistischen Theorie und so etwas wie die graue Eminenz der Gruppe. Mit 19 Jahren fallen ihm 1951 beim Cannes Film Festival zunächst die avantgardistischen Lettristen auf, eine Künstlergruppe in der Tradition der Surrealisten, die man sonst spät nachts in heruntergekommenen Pariser Cafes antraf. Sie nahmen wegen der Uraufführung eines Filmes von Isidore Isou am Festival teil. Als sehr junge Vertreter eines radikal romantischen Bohème-Lebensstils verursachten sie durch ihr Auftreten und der Film wegen der postulierten und eindrücklich zelebrierten Zerstörung des herkömmlichen Kinos in Cannes einen Skandal. Debord war fasziniert und schloss sich ihnen bald danach an. Die eigentliche Situationistische Internationale wurde dann am 28. Juli 1957 in Cosio d'Arroscia in Norditalien gegründet. Die S.I. beschäftigte sich mit Malerei, Theorie, Geschichte, Stadtplanung, Politik (Vertreter Constant, New Babylon, Schnittstelle Malerei, Architektur).

Debord verfasste 1957 den „Rapport über die Konstruktion von Situationen und die Organisations- und Aktionsbedingungen der Internationalen Situationistischen Tendenz“ und die „Vorschläge für ein Aktionsprogramm der SI“. Als sein Hauptwerk und eines der ersten Werke der Postmoderne gilt Die Gesellschaft des Spektakels (1967), eine radikale Abrechnung mit dem Kapitalismus und dem Ostblock-Sozialismus zugleich. Dabei nimmt Debord u.a. Bezug auf die Geschichte des Anarchismus, aber auch auf Motive von Hegel und auf Texte von Karl Marx, sowie Georg Lukács. Es zeigt aber auch den Blick der Situationisten auf die Welt: Seit den 20er-Jahren habe sich in Ost und West gleichermaßen die Wirtschaft verselbstständigt, sei zu einer autonomen Macht geworden, die mit ihren Gesetzen das Leben der Menschen beherrsche.

Die Situationistische Internationale (S.I.) war eine 1957 gegründete, linksradikal orientierte Gruppe europäischer Künstler und Intellektueller (darunter politische Theoretiker, Architekten, freischaffende Künstler u.a.), die vor allem in den 1960er Jahren aktiv war. Die Situationisten übten dabei sowohl Einfluss auf die politische Linke aus (v.a. im Umfeld des Pariser Mai ’68 sowie in der Entwicklung der Methoden der Kommunikationsguerilla) wie auch auf die internationale Kunstszene sowie insbesondere auf die Popkultur. Die Zahl der Mitglieder schwankte zwischen zehn und über 40, über die Zeit waren insgesamt ca. 70 Personen beteiligt. 1972 gab die Gruppe ihre Selbstauflösung bekannt.

[...]

Die Geschichte der situationistischen Bewegung beginnt Anfang der 1950er Jahre im Frankreich von Sartre oder Camus, sie ist eng verbunden mit der Person von Guy Debord. Debord war die zentrale Figur in der Entwicklung der situationistischen Theorie und so etwas wie die graue Eminenz der Gruppe. Mit 19 Jahren fallen ihm 1951 beim Cannes Film Festival zunächst die avantgardistischen Lettristen auf, eine Künstlergruppe in der Tradition der Surrealisten, die man sonst spät nachts in heruntergekommenen Pariser Cafes antraf. Sie nahmen wegen der Uraufführung eines Filmes von Isidore Isou am Festival teil. Als sehr junge Vertreter eines radikal romantischen Bohème-Lebensstils verursachten sie durch ihr Auftreten und der Film wegen der postulierten und eindrücklich zelebrierten Zerstörung des herkömmlichen Kinos in Cannes einen Skandal. Debord war fasziniert und schloss sich ihnen bald danach an.

[...]

Die eigentliche Situationistische Internationale wurde dann am 28. Juli 1957 in Cosio d'Arroscia in Norditalien gegründet.

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Die S.I. beschäftigte sich mit Malerei, Theorie, Geschichte, Stadtplanung.

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Debord verfasste 1957 den „Rapport über die Konstruktion von Situationen und die Organisations- und Aktionsbedingungen der Internationalen Situatonistischen Tendenz.“ und die „Vorschläge für ein Aktionsprogramm der SI“. Als sein Hauptwerk und eines der ersten Werke der Postmoderne gilt „Die Gesellschaft des Spektakels“ (1967).

[...]

Bekanntestes literarisches Werk aus dem Umfeld der S.I. ist Debords Buch „Die Gesellschaft des Spektakels“, eine radikale Abrechnung mit dem Kapitalismus und dem Ostblock-Sozialismus zugleich. Dabei nimmt Debord u.a. Bezug auf die Geschichte des Anarchismus, aber auch auf Motive von Hegel und auf Texte von Karl Marx, sowie Georg Lukács. Es zeigt aber auch den Blick der Situationisten auf die Welt: Seit den 20er-Jahren habe sich in Ost und West gleichermaßen die Wirtschaft verselbstständigt, sei zu einer autonomen Macht geworden, die mit ihren Gesetzen das Leben der Menschen beherrsche.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Numer0nym), Hindemith



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