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Habilitationsschrift: Designsoziologie. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Politischen Theorie und Soziologie

von PD Dr. Yana Milev

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende

[1.] Ymh/Fragment 683 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-01-29 22:09:24 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Staatsterror 2007, Ymh

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Numer0nym
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 683, Zeilen: 1-5, 21-24
Quelle: Wikipedia Staatsterror 2007
Seite(n): 1, Zeilen: online
Zudem sind Guerillakriege, die auch als „geheime Kriege“, „Kriege niedriger Heftigkeit“, und „asymmetrische Kriegführung“ bezeichnet und zudem (oft) mit „Terrorismus“ gleichgesetzt werden, eine Möglichkeit für Staaten, ihre Außenpolitik auch gegen militärisch überlegene Staaten zu behaupten, indem sie Terrorismus zwar heimlich fördern, sich aber offiziell von ihm distanzieren.

[...]

Die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA wurden wiederum als Kriegshandlung bezeichnet, obwohl diese Angriffe von keinem Staat (es sei denn vom scheinbar angegriffenen selbst) ausgingen und es daher keinen Gegner, also keinen regulären Feind im Sinne eines Krieges gab.

Die Begriffe "geheimer Krieg", "Kriege niedriger Heftigkeit", "Guerillakrieg" und "asymmetrische Kriegführung" werden heute oft als dem "Terrorismus" verwandt und in einigen Situationen zutreffende Beschreibung angesehen. [...] Andererseits ist diese Art von Terrorismus eine Möglichkeit für Staaten, ihre Außenpolitik auch gegen militärisch überlegene Staaten zu behaupten, indem sie Terrorismus zwar heimlich fördern, sich aber offiziell von ihm distanzieren.

[...]

Die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA wurden als Kriegshandlung bezeichnet, obwohl diese Angriffe von keinem Staat (es sei denn vom scheinbar angegriffenen selber) ausgingen und es daher keinen Gegner im Sinne eines Krieges gab.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Numer0nym), Schumann


[2.] Ymh/Fragment 683 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-03-22 20:22:49 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Terrorismus 2007, Ymh

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Numer0nym
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 683, Zeilen: 7-15, 17-20
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1, Zeilen: online
Terrorismus als eine politisch-militärische Strategie existiert seit etwa 30 Jahren. Erst die Verkopplung mit den Massenmedien macht den Terrorismus zu einer weltweit politisch-militärischen Strategie. Nach Carsten Bockstette kann Terrorismus wie folgt definiert werden: „Terrorismus ist der nachhaltige und verdeckt operierende Kampf auf allen Ebenen durch die bewusste Erzeugung von Angst durch schwerwiegende Gewalt oder der Androhung derselben, zum Zweck der Erreichung eigener politischer Ziele. Dies geschieht unter teilweiser Nichtachtung von existierenden Konventionen der Kriegsführung. Hierbei wird versucht, höchstmögliche Publizität zu erlangen. Demnach ist die Erzeugung von Schrecken ein wichtiger Bestandteil der Definition.“4

[...]

Personen und Gruppen, die Terroranschläge verüben („Terroristen“ oder „Terrororganisationen“), werden oft zusammenfassend als „der Terrorismus“ bezeichnet (etwa in Begriffen wie „der internationale Terrorismus”, „der linksradikale Terrorismus“ oder „der Staatsterrorismus“).


4 Carsten Bockstette, „Terrorismus und asymmetrische Kriegsführung als kommunikative Herausforderung“, in: Siegfried Quandt, Walter Jertz (Hg.), Strategisches Informations- und Kommunikationsmanagement. Handbuch der sicherheitspolitischen Kommunikation und Medienarbeit, Bonn: Bernard & Graefe 2006

Personen und Gruppen, die Terroranschläge verüben („Terroristen“ bzw. “Terrororganisationen“), werden oft zusammenfassend als „der Terrorismus“ bezeichnet (etwa in Begriffen wie „der internationale Terrorismus” oder „der linksradikale Terrorismus“).

[...]

Terrorismus als eine politisch-militärische Strategie existiert seit etwa 30 Jahren. Erst die Verkopplung mit den Massenmedien macht den Terrorismus zu einer weltweit politisch-militärischen Strategie. Nach Bockstette kann Terrorismus wie folgt definiert werden: Terrorismus ist der nachhaltige und verdeckt operierende Kampf auf allen Ebenen durch die bewusste Erzeugung von Angst durch schwerwiegende Gewalt oder der Androhung derselben, zum Zweck der Erreichung eigener politischer Ziele. Dies geschieht unter teilweiser Nichtachtung von existierenden Konventionen der Kriegsführung. Hierbei wird versucht, höchstmögliche Publizität zu erlangen. Demnach ist die Erzeugung von Schrecken ein wichtiger Bestandteil der Definition.

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird nicht genannt.

Der Text wird aus der Wikipedia übernommen. Den Satz "Demnach ist die Erzeugung von Schrecken ein wichtiger Bestandteil der Definition." gibt es an dieser Stelle bei Bockstette nicht.


Zum Vergleich der Text von Bockstette 2006, S. 204:

Die Disziplin der Terrorismusforschung ist neueren Datums und hat bisher ebenfalls keine allgemeingültige wissenschaftliche Definition hervorgebracht (Laqueur 2004: 207).
Der Begriff Terrorismus geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Der Terrorismus hatte bis zum 20. Jahrhundert sogar eine positive Konnotation (Waldmann 2005: 9). Terrorismus als eine politisch-militärische Strategie existiert seit etwa 30 Jahren. Erst die Verkopplung mit den Massenmedien macht den Terrorismus zu einer weltweit politisch-militärischen Strategie. Für diesen Beitrag ist folgende Definition von Terrorismus Arbeitsgrundlage: Terrorismus ist der nachhaltige und verdeckt operierende Kampf auf allen Ebenen durch die bewusste Erzeugung von Angst durch schwerwiegende Gewalt oder der Androhung derselben, zum Zweck der Erreichung eigener politischer Ziele. Dies geschieht unter teilweiser Nichtachtung von existierenden Konventionen der Kriegsführung. Hierbei wird versucht, höchstmögliche Publizität zu erlangen (Hoffmann 2003: 52). Terrorismus kann ein Teil eines asymmetrischen Konfliktes sein und trägt einen Konflikt mit geringfügigen Ressourcen gegen eine deutlich überlegende Macht mit gewaltsamen Mitteln aus dem Untergrund aus. Oft proklamieren terroristische Gruppen für sich selbst, Guerilleros zu sein und einen Partisanenkampf mit unkonventionellen Methoden des Gewaltgebrauchs aufgrund ihrer militärischen Unterlegenheit führen zu müssen. Terroristen allerdings sind im Vergleich zu Partisanen normalerweise nicht in der Lage, eine direkte militärische Konfrontation zu überstehen und meiden diese, da sie dem Gegner anzahl- und ausrüstungsmäßig unterlegen sind. Terroristen setzen im Gegensatz zu Partisanen nicht auf die physischen, sondern schwerpunktmäßig auf die psychischen Folgen ihrer Anschläge (Münkler 2002: 177ff).
Sichter
(Numer0nym), WiseWoman



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