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Habilitationsschrift: Designsoziologie. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Politischen Theorie und Soziologie

von PD Dr. Yana Milev

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[1.] Ymh/Fragment 042 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-03-23 03:42:50 Numer0nym
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Qualitative Sozialforschung 2013, Ymh

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 20-26, 29-31
Quelle: Wikipedia Qualitative Sozialforschung 2013
Seite(n): 1, Zeilen: online
Im Jahr 1988 spricht Philipp Mayring schließlich von der „qualitativen Wende“82 in den Sozialwissenschaften. Es dauerte immerhin noch eine Dekade, bis die Deutsche Gesellschaft für Soziologie eine Arbeitsgruppe „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ einrichtet und eine gleichnamige Sektion im Jahr 2003 ins Leben ruft.

Mittlerweile hat sich die Breite der unterschiedlichen qualitativen Zugänge stark vergrössert [sic], [was den Pionierleistungen hervorragender Ethnologen, Ethnosoziologen, Anthropologen und Anthroposoziologen wie Franz Boas, Bronislaw Malinowski, Victor Turner, Claude Lévi-Strauss, Émile Durkheim, oder Pierre Bourdieu zu verdanken ist.] Das heutige Spektrum reicht von softwaregestützten Textanalysen, zu Mixed Methods, über stärker codifizierte Methoden, wie die Narrationsanalyse, oder die Rekonstruktive Sozialforschung, oder die Diskursanalyse und Objektive Hermeneutik bis hin zu offenen [Verfahren der partizipativen Feldforschung und der gezielt ins Feld eingreifenden Aktionsforschung.]


82 Philipp Mayring, „Die qualitative Wende. Grundlagen, Techniken und Integrationsmöglichkeiten qualitativer Forschung in der Psychologie." in: W. Schönpflug (Hrsg.), Bericht über den 36 Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Berlin (S. 306-313). Göttingen: Hogrefe 1989

Seit den 1980er Jahren erlangten qualitative Methoden zunehmende Aufmerksamkeit und qualitativ orientierte Projekte und Forschungsansätze eine zunehmende Verbreitung, so dass Mayring 1988 eine „qualitative Wende“ diagnostizierte.[3] Es entwickelte sich eine wachsende Bereitschaft, die jeweilige Relevanz der unterschiedlichen Forschungsansätze für eine bestimmte Fragestellung zu akzeptieren und die Grenzen der eigenen Richtung zu erkennen. Diese Entwicklung fand schließlich Ausdruck in der (allerdings von heftigen Diskussionen begleiteten) Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) im Oktober 1997 und der Einrichtung einer gleichnamigen Sektion im November 2003.

Die Breite der unterschiedlichen qualitativen Zugänge hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts stark vergrößert. Das heutige Spektrum reicht von softwaregestützen [sic] Textanalysen, die auch Quantifizierungen ermöglichen (Mixed Methods), über stärker codifizierte Methoden, wie die Narrationsanalyse, die hermeneutische Wissenssoziologie, die Rekonstruktive Sozialforschung, die Diskursanalyse und Objektive Hermeneutik, und offene Verfahren der partizipativen Feldforschung bis zur gezielt ins Feld eingreifenden Aktionsforschung.[4]


3. Philipp Mayring (1989) "Die qualitative Wende. Grundlagen, Techniken und Integrationsmöglichkeiten qualitativer Forschung in der Psychologie." In W. Schönpflug (Hrsg.), Bericht über den 36. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Berlin (S. 306 - 313). Göttingen: Hogrefe.

4. Einen aktuellen Überblick über das Feld der qualitativen Sozialforschung liefert Reichertz 2007.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Numer0nym



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