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„... dann hat er den armen Kerl totgeschossen“. Ehre der Frau und Besitzanspruch des Mannes

von Yvonne Boenke

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[1.] Yb/Fragment 214 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:22:28 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Duell 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 214, Zeilen: 1-5, 10-26
Quelle: Wikipedia Duell 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[Die bekanntesten Kodifikationen von Duellregeln sind der irische] Code Duello von 1777, der Essai sur le duel des Comte de Chateauvillard, „Mitglied des Pariser Jokey-Klubs“1000, von 1836, Die Regeln des Duells von Franz von Bolgár (1881) und als umfassendstes Werk der 1891 (2. Aufl. 1897, 3. Aufl. 1912) erschienene Duell-Codex des österreichischen Fechtmeisters und Offiziers Gustav Hergsell.

[...]

Auslöser war grundsätzlich eine Beleidigung der Mannesehre. Als solche galt jede öffentliche Verächtlichmachung, z. B. durch direkte verbale Beleidigung oder Herabsetzung, indirekte üble Nachrede, tätlichen Angriff, aber auch die Verletzung der Ehre oder der sexuellen Integrität von Frauen, die in der Obhut des indirekt beleidigten Beschützers (und Besitzers!) standen (vor allem die Ehefrau, aber auch Schwester, Tochter, Verlobte).

Handbücher unterschieden zwischen leichten, mittleren und schweren Beleidigungen. Bei leichten Beleidigungen (z. B. einer unbedachten unhöflichen Bemerkung, die als beleidigend aufgefaßt werden konnte), genügte in der Regel eine Entschuldigung, während bei schweren Beleidigungen (vornehmlich einem Schlag ins Gesicht1002) ein Duell unter den Ehren-Männern, dieser Art von „prügelnden Thieren“ (Schopenhauer1003), unvermeidlich war.

Der Beleidigte forderte den Beleidiger zum Duell, und zwar nicht persönlich, sondern durch einen oder (meistens) zwei Sekundanten, die er unter seinen Standesgenossen wählte.


1000 Anonymus, a.a.O., S. 6.

[...]

1002 „Ein Schlag ist und bleibt ein kleines physisches Übel“: Schopenhauer, a.a.O., S. 380.

1003 Schopenhauer, a.a.O., S. 381.

Die bekanntesten Kodifikationen von Duellregeln sind der irische „Code Duello“ von 1777, der „Essai sur le duel“ des Comte de Chateauvillard von 1836 und als umfassendstes Werk der 1891 (2. Aufl. 1897, 3. Aufl. 1912) erschienene „Duell-Codex“ des österreichischen Fechtmeisters und Offiziers Gustav Hergsell.

Auslöser des Duells war immer eine Beleidigung der Mannesehre. Als solche galt jede öffentliche Verächtlichmachung, z. B. durch direkte verbale Beleidigung oder Herabsetzung, indirekte üble Nachrede, tätlichen Angriff, aber auch Verletzung der Ehre oder sexuellen Integrität von Frauen, die in der Obhut des Beleidigten standen (vor allem die Ehefrau, aber auch Schwester, Tochter, Verlobte).

Es wurde zwischen leichten, mittleren und schweren Beleidigungen unterschieden; bei leichten (z. B. einer unbedachten unhöflichen Bemerkung, die als beleidigend aufgefasst werden konnte), genügte in der Regel eine Entschuldigung, während bei schweren Beleidigungen (z. B. einem Schlag ins Gesicht) ein Duell unvermeidlich war.

Der Beleidigte forderte den Beleidiger zum Duell, und zwar nicht persönlich, sondern durch einen oder (meistens) zwei Sekundanten, die er unter seinen Standesgenossen wählte.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20150618142329