von Yvonne Boenke
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| [1.] Yb/Fragment 192 01 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:14:56 PlagProf:-) | Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Duell 2005, Yb |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 192, Zeilen: 1-6 |
Quelle: Wikipedia Duell 2005 Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: - |
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| Infolge der gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg (Zusammenbruch der Monarchien, Durchsetzung demokratischer Ideen, Verlust der gesellschaftlichen Bedeutung des Adels, Demilitarisierung) verschwand das Duell schnell. In Frankreich, Italien und Südamerika wurden ganz vereinzelt noch nach dem Zweiten Weltkrieg Duelle ausgefochten, die aber meist Showcharakter hatten. | Infolge der gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg (Zusammenbruch der Monarchien, Durchsetzung demokratischer Ideen, Verlust der gesellschaftlichen Bedeutung des Adels, Demilitarisierung) verschwand das Duell danach sehr schnell. In Frankreich, Italien und Südamerika wurden ganz vereinzelt noch nach dem Zweiten Weltkrieg Duelle ausgefochten, die aber meist mehr Showcharakter hatten. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt hier. Der letzte Verweis auf die Quelle findet sich auf Seite 190. |
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| [2.] Yb/Fragment 192 08 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2015-06-22 14:26:54 Klgn | Fragment, Gesichtet, Hamann 1997, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yb |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 192, Zeilen: 8 ff. |
Quelle: Hamann 1997 Seite(n): 69, Zeilen: 18 ff. |
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| Es nimmt kaum wunder, dass die Figur des Major Crampas mit einer Häufung von Vorausdeutungen auf die Katastrophe eingeführt wird. Inhaltsschwer und den ausgeprägten Schicksalsglauben Crampas' unterstreichend verläuft der Dialog zwischen diesem und dem Ehepaar Innstetten auf der Veranda des Kessiner Hauses. Crampas' Vorausdeutungen weisen offen auf das ihm bevorstehende Schicksal:
„Es steht mir nämlich fest, dass ich einen richtigen und hoffentlich ehrlichen Soldatentod sterben werde. Zunächst bloß Zigeunerprophezeiung, aber mit Resonanz im eigenen Gewissen.“905 Schicksal erscheint hiernach nicht als blindes Fatum, sondern ist für Crampas aus seinem psychologischen Selbstverständnis heraus bis zu einem gewissen Grade einsichtig906. Crampas' Annahme trifft zu, allerdings ohne die Hoffnung auf einen ehrlichen Soldatentod zu erfüllen. Selbst seine Zuversicht und sein Vertrauen auf Innstetten, ihm „doch wohl ein bißchen Krieg besorgen“907 zu können, finden im übertragenen Sinne eine Entsprechung in der Realität. Innstetten verschafft Crampas die zwar anders gewünschte, aber im weitesten Sinne doch kriegerische Auseinandersetzung. Nicht ein [ehrlicher Soldatentod, sondern Innstettens Duellpistole markiert das Ende des Majors, nicht ein bei Bismarck bestellter Krieg, sondern der erfüllte Wunsch nach Abwechslung ist der Auslöser der Katastrophe und Wegbereiter für einen Tod durch Innstetten.] 905 Fontane, Effi Briest, S. 103. 906 Schwarz, a.a.O., S. 256. 907 Fontane, Effi Briest, S. 103. |
So nimmt es auch kaum wunder, dass die Figur des Crampas mit einer Häufung von Vorausdeutungen auf die Katastrophe eingeführt wird. Inhaltsschwer und den ausgeprägten Schicksalsglauben Crampas’ unterstreichend verläuft der Dialog zwischen diesem und dem Ehepaar Innstetten auf der Veranda des Kessiner Hauses. Crampas’ Vorausdeutungen weisen offen auf das ihm bevorstehende Schicksal:
Es steht mir nämlich fest, daß ich einen richtigen und hoffentlich ehrlichen Soldatentod sterben werde. Zunächst bloß Zigeunerprophezeiung, aber mit Resonanz im eigenen Gewissen. (127) Schicksal erscheint hiernach nicht als blindes Fatum, sondern ist für Crampas aus seinem psychologischen Selbstverständnis heraus bis zu einem gewissen Grade einsichtig.159 Crampas’ Annahme trifft zu, allerdings ohne die Hoffnung auf einen ehrlichen Soldatentod zu erfüllen. Selbst seine Zuversicht und sein Vertrauen auf Innstetten, ihm doch wohl ein bißchen Krieg besorgen (127) zu können, finden im übertragenen Sinne eine Entsprechung in der Realität. Innstetten verschafft Crampas die zwar anders gewünschte, aber im weitesten Sinne doch kriegerische Auseinandersetzung. Nicht ein ehrlicher Soldatentod, sondern Innstettens Duellpistole markiert das Ende des Majors, nicht ein bei Bismarck bestellter Krieg, sondern der erfüllte Wunsch nach Abwechslung ist der Auslöser der Katastrophe und Wegbereiter für einen Tod durch Innstetten. 159 Schwarz, Peter Paul: a.a.O., 256 |
Ohne Hinweis auf die Quelle. |
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