von Dr. Ursula Gertrud von der Leyen
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| [1.] Ugv/Fragment 010 04 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2015-08-25 18:54:42 WiseWoman | Fragment, Gesichtet, Hildebrandt 1988, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ugv, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 10, Zeilen: 4-10 |
Quelle: Hildebrandt 1988 Seite(n): 15; 22, Zeilen: 15: re. Sp. 14-37; 22: re. Sp. 19-21 |
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| In der physikalischen Medizin hat sich die Auffassung durchgesetzt, daß es sich bei ihren Wirkprinzipien um eine Begünstigung oder Auslösung körpereigener Reaktionen handelt. Die physikalischen Maßnahmen zielen auf die Nutzung und Aktivierung der körpereigenen, autonomen Fähigkeiten zu Regulation, Relaxation und Adaptation. Diese werden sekundär als Antwort auf entsprechende Reizbelastungen oder durch geeignete Maßnahmen der Entlastung und Förderung aktiviert (ROTHSCHUH 1961).
[Literaturverzeichnis Rothschuh, K.E., Hrsg. Der Arzt im Angesicht von Leben, Krankheit und Tod. Hippokrates-Verlag, Stuttgart 1961] |
[Seite 15]
Umso mehr hat sich in der modernen Kurortmedizin wie in der gesamten Physikalischen Medizin die Auffassung durchgesetzt, daß ihre entscheidenden Wirkungsmöglichkeiten auf den Prinzipien der sog. natürlichen Therapie beruhen. Bei diesen Wirkprinzipien handelt es sich um die Begünstigung oder Auslösung körpereigener Reaktionen, mit denen der behandelte Organismus selbst entscheidenden Anteil am Heilungsprozeß erhält. [sic] (vgl. Hildebrandt 1985a). Die dazu geeigneten therapeutischen Maßnahmen sind weniger pathogenetisch als vielmehr in erster Linie hygiogenetisch (Grote 1961) orientiert, d. h. sie zielen auf die Nutzung, Aktivierung und Entwicklung der autonomen Fähigkeiten zu Erholung, Regulation, Abwehr pathogener Noxen, Regeneration und Anpassung. Diese werden aber erst sekundär als Antwort auf entsprechende Reizbelastungen oder durch geeignete Maßnahmen der Entlastung und Förderung aktiviert. [Literaturverzeichnis Seite 22] Grote, L. R.: Der Arzt im Angesicht von Leben, Krankheit und Tod. Hrsg. K. E. Rothschuh. Hippokrates-Verlag, Stuttgart 1961. |
Die Verf. gibt an dieser Stelle Rothschuh (1961) – bei dem sich die vorliegenden Ausführungen nicht finden – statt Hildebrandt (1988) als Quelle an. Die ersten beiden Sätze sind gerafft, der letzte wird schließlich fast wörtlich übernommen. Dafür, dass hier nicht einfach ein Versehen vorliegt, spricht, dass Hildebrandt Grote (1961) anführt: Dieser Titel ist mit Rothschuh (1961) identisch. |
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| [2.] Ugv/Fragment 010 20 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2015-10-25 16:09:24 Stratumlucidum | Fragment, Gesichtet, Kerkhoff 1989, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ugv, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 10, Zeilen: 20-23 |
Quelle: Kerkhoff 1989 Seite(n): 8; 52, Zeilen: 8: 20-22, 24-26; 52: 11-13 |
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| [Bei schmerzhaften Kontraktionen während der Eröffnungsphase wirken Wärmeanwendungen günstig (SCHNEIDER et al. 1988).] Der entkrampfende Effekt entsteht dadurch, daß neben dem Muskeltonus auch die Erregbarkeit der motorischen Nerven während des Bades herabgesetzt wird (GILBERT [sic] 1982).
[Literaturverzeichnis Gilbert [sic], O. Hydro- und Balneotherapie. Plaum-Verlag [sic], München 1982] |
[Seite 8]
Neben der körperlichen Reinigung ist die entspannende und entkrampfende Wirkung des Bades von entscheidender Bedeutung. [Jedermann kennt aus eigener Erfahrung, daß ein warmes Vollbad von ungefähr 38°C Wassertemperatur sowohl körperlich als auch geistig entspannend wirkt.] Dies wird dadurch erklärt, daß neben dem Muskeltonus auch die Erregbarkeit der motorischen Nerven während des Bades herabgesetzt wird (Gillert 1982). [Literaturverzeichnis Seite 52] Gillert, O.: |
Die Quelle Kerkhoff (1989) wird weder an dieser Stelle noch in der vorliegenden Arbeit überhaupt genannt. Die angeführte Monografie ist nicht im "Plaum"-, sondern im Pflaum-Verlag in München erschienen. Ihr Autor heißt – wie von Kerkhoff angegeben – Gillert. Bei diesem heißt es auf S. 140 über das warme bzw. mild-warme Vollbad: "Zweck und Indikation: Entspannung der Skelettmuskulatur, Herabsetzung der Muskelerregbarkeit und des Muskeltonus bei spastischen Paresen, multipler Sklerose, Paralysis agitans (Parkinsonismus), Tabes, Chorea minor, Polyneuropathie und Gelenkversteifungen." Auch wenn diese Passage die Gillert (1982) von Kerkhoff – und damit der Verf. – zugeschriebene Aussage möglicherweise inhaltlich abdecken mag, hätte Letztere die 15 aufeinanderfolgenden übernommenen Wörter als Zitat aus ihrer eigentlichen Quelle kenntlich machen müssen. |
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