von Reza Taghvaei Seighalani
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| [1.] Rts/Fragment 054 01 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 14:51:42 Hindemith | Fragment, Gesichtet, Hennes et al 1999, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 54, Zeilen: 1-19 |
Quelle: Hennes et al 1999 Seite(n): 858, Zeilen: 1. Spalte: 1ff |
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| 5 Zusammenfassung
In industrialisierten Ländern ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und gleichsam die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen überhaupt. Untersuchungen zur Pathophysiologie des akuten ischämischen Insultes haben gezeigt, dass optimale Behandlungsbedingungen dann bestehen, wenn die Frühsymptome des Schlaganfalls schnell erkannt werden. Insbesondere die Lysetherapie, die momentan einzige kausale Behandlung des ischämischen Hirninfarktes, darf laut Zulassung nur innerhalb von 3 Stunden nach Einsetzen der Erstsymptome eingeleitet werden. Daraus ergibt sich die Forderung nach neuen Konzepten zur Früherkennung, rascher präklinischer Versorgung, strukturierter Diagnostik und unmittelbar einsetzender Akuttherapie. Zwischen dem Auftreten der Erstsymptomatik und dem Einsetzen der Therapie geht häufig wertvolle Zeit verloren. Häufig werden die Symptome von den Patienten, ihren Verwandten oder auch von Zeugen gar nicht bemerkt oder bagatellisiert. Im Unterschied zum Trauma und Herzinfarkt wird dem Schlaganfall auch vom rettungsdienstlichen und medizinischen Personal zu wenig Priorität beigemessen. Nur eine geringe Anzahl – ein Fünftel der Patienten der BAS-Studie erfüllten die Lysekriterien – wird bereits notfallmäßig behandelt und innerhalb des schmalen therapeutischen Zeitfensters notfallmedizinisch versorgt. Eine Verbesserung dieser Situation ist durch intensivierte Ausbildungsmaßnahmen, die sowohl die Öffentlichkeit als auch notmedizinisches Personal innerhalb des Krankenhauses berücksichtigen, zu erreichen. |
Zusammenfassung
In industrialisierten Ländern ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und gleichsam die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen überhaupt. Untersuchungen zur Pathophysiologie des akuten ischämischen Insultes haben gezeigt, daß optimale Behandlungsbedingungen dann bestehen, wenn die Frühsymptome des Schlaganfalls schnell erkannt werden und die Behandlung innerhalb von 3 Stunden nach Einsetzen der Erstsymptome eingeleitet wird. Daraus ergibt sich die Forderung nach neuen Konzepten zur Früherkennung, rascher präklinischer Versorgung, strukturierter Diagnostik, unmittelbar einsetzender Akuttherapie und frühem Beginn der Rehabilitation. Zwischen dem Auftreten der Erstsymptome und dem Einsetzen der Therapie geht häufig wertvolle Zeit verloren. Häufig werden die Symptome von den Patienten, ihren Verwandten oder auch von Zeugen gar nicht bemerkt oder bagatellisiert. Im Unterschied zum Trauma und Herzinfarkt wird dem Schlaganfall auch von dem rettungsdienstlichen und medizinischen Personal zu wenig Priorität beigemessen. Nur eine geringe Anzahl von Schlaganfallpatienten wird bereits notfallmäßig behandelt und innerhalb des schmalen therapeutischen Zeitfensters notfallmedizinisch versorgt. Eine Verbesserung dieser Situation ist durch intensivierte Ausbildungsmaßnahmen, die sowohl die Öffentlichkeit als auch notfallmedizinisches Personal berücksichtigen, zu erreichen. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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