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Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

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[1.] Pt/Fragment 083 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2024-03-06 20:58:31 WiseWoman
Basler Ausschuss 1994, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 16-31
Quelle: Basler Ausschuss 1994
Seite(n): 1, 2, 5, Zeilen: 1:10-12; 2: 3-5; 5: 2 ff.
Sie dienen den Aufsichtbehörden als nützliche Grundlage für eine Überprüfung ihrer eigenen Methoden und Verfahren. Bei der Entwicklung dieser Richtlinien hat der Ausschuss Regelungen in den Mitgliedstaaten sowie Empfehlungen des Finanzgewerbes berücksichtigt. Die Richtlinien werden von dem Baseler Ausschuss den Aufsichtsorganen weltweit zugänglich gemacht. Um die Belange der Anleger möglichst wirksam abzusichern, sollte danach ein Bankinstitut auch im Derivatgeschäft über schriftlich niedergelegte Grundsätze und Verfahren verfügen, die klare Leitlinien für das Risikomanagement enthalten. Die Grundsätze sollten zumindest die vom obersten Verwaltungsorgan bestimmten Risikotoleranzen enthalten und die Verantwortung sowie Befugnisse für die Handhabung der mit dieser Tätigkeit verbundenen Risiken genau abgrenzen. Nach den Richtlinien sollen Personen, die mit dem Derivatgeschäft befasst sind, über alle Änderungen und Verfahren ständig informiert werden, die sich auf ihre jeweiligen Pflichten beziehen. Darüber hinaus sollte das oberste Verwaltungsorgan alle wichtigen Grundsätze im gesamten Institut, einschließlich jener für das Derivativgeschäft, genehmigen. [Seite 1]


1. [...] Bei der Erarbeitung dieser Richtlinien hat der Ausschuss die Regelungen in den Mitgliedstaaten sowie Empfehlungen des Finanzgewerbes berücksichtigt.

2. Der Basler Ausschuss macht diese Richtlinien den Aufsichtsorganen weltweit in der Erwartung zugänglich, dass sie die weitere Entwicklung eines umsichtigen Aufsichtskonzepts für das Risikomanagement im Derivativgeschäft erleichtern werden.

[Seite 2]

Die Aufsichtsbehörden dürften die Richtlinien als nützliche Grundlage für eine Überprüfung ihrer eigenen Methoden und Verfahren sehen, mit denen sie das Risikomanagement der Banken im Derivativgeschäft überwachen.

[Seite 5]

1. Wie dies bei den meisten Bankgeschäften üblich ist, sollte ein Bankinstitut auch im Derivativgeschäft über schriftlich niedergelegte Grundsätze und Verfahren verfügen, die klare Leitlinien für das Risikomanagement enthalten. In diesen Grundsätzen sollten zumindest die vom obersten Verwaltungsorgan bestimmten Risikotoleranzen festgelegt und die Befugnisse und die Verantwortung für die Handhabung der mit dieser Tätigkeit verbundenen Risiken genau abgegrenzt werden. Die mit dem Derivativgeschäft befassten Personen sollten über alle Grundsätze und Verfahren, die sich auf ihre jeweiligen Pflichten beziehen, genau auf dem laufenden sein.

Oberstes Verwaltungsorgan

2. Das oberste Verwaltungsorgan sollte alle wichtigen Grundsätze für das Risikomanagement im gesamten Institut, einschliesslich jener für das Derivativgeschäft, genehmigen, und diese Grundsätze sollten mit der allgemeinen Geschäftsstrategie des Instituts, seiner Eigenkapitalbasis, Geschäftserfahrung und allgemeinen Risikobereitschaft in Einklang stehen.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar nicht in einer Fußnote, aber unmittelbar zuvor im Haupttext genannt. (Wie nahe am Wortlaut die Übernahme bleibt, wird indessen nicht klar.) Die Übernahme setzt sich auf der Folgeseite fort.

Sichter
(SleepyHollow02) WiseWoman



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