VroniPlag Wiki

This Wiki is best viewed in Firefox with Adblock plus extension.

MEHR ERFAHREN

VroniPlag Wiki
Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite

Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende

[1.] Pt/Fragment 078 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-10-12 22:19:16 Schumann
Esser 2006, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-6
Quelle: Esser 2006
Seite(n): online, Zeilen: online
[Rasante Umsatzsteigerungen in anderen] Märkten zeigen aber, dass sich diese Entwicklungen auch kurzfristig vollziehen können.


Bei sich abzeichnender Marktreife werden die endgültigen Kontraktspezifikationen von der Eurex zusammen mit aktiven und interessierten Marktteilnehmern festgelegt. Dieses bewährte Vorgehen soll von vornherein zu einer maximalen Marktakzeptanz führen.

Rasante Umsatzsteigerungen in anderen Märkten, beispielsweise das schnelle Wachstum des Neuen Marktes und der daraus resultierende Handel mit Nemax 50 Derivaten an der Eurex oder das Entstehen liquider Strommärkte binnen weniger Jahre, zeigen aber, dass diese Entwicklungen auch kurzfristig vonstatten gehen können.

[...]

Bei sich abzeichnender Marktreife werden die endgültigen Kontraktspezifikationen von der Eurex zusammen mit aktiven und interessierten Marktteilnehmern festgelegt werden. Dieses bewährte Vorgehen soll von vornherein zu einer maximalen Marktakzeptanz führen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann


[2.] Pt/Fragment 078 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2024-02-06 02:33:03 Numer0nym
BauernOpfer, Burghof et al. 1998, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 8-29
Quelle: Burghof et al. 1998
Seite(n): 282, Zeilen: l. Sp.: letzter Absatz
III. Zusammenfassung

Das große Interesse an Derivaten der I. und II. Generation sowie Kredit- und Wetterderivaten ist nicht auf Spekulations- und Arbitragemotive zurückzuführen, sondern überwiegend auf ihr Potenzial als Hedginginstrument.

Kreditderivate ermöglichen eine dynamische Steuerung des Kreditportfoliorisikos, ohne die im traditionellen Kreditgeschäft zentrale Beziehung zwischen dem Kreditinstitut und dem einzelnen Kunden zu beeinträchtigen. Vielmehr gewinnt die Geschäftsbank durch Kreditderivate Spielraum für erstrebenswerte, risikopolitisch aber eher unattraktive Kreditausweitungen und damit an Flexibilität bei der Kreditvergabe. Übersteigt der Kreditbedarf eines für die Bank wichtigen Kunden beispielsweise das intern gesetzte Risikolimit, so kann die Bank Kreditderivate einsetzen um das Limit einzuhalten. Der Bankkunde wird über die Verwendung von Kreditderivaten nicht informiert, da die Basisforderung weiterhin bei der Bank verbleibt. Andererseits können weitere Kreditrisiken erworben werden, um eine stärkere Risikostreuung über alle Marktsegmente zu erreichen. Durch die gezielte Übernahme und Veräußerung von Kreditrisiken kann eine portfoliotheoretisch fundierte Optimierung des Kreditportfolios realisiert werden. Investmentbanken können mit Hilfe von Kreditderivaten die Kreditrisiken ihrer großen Bondportfolios ebenso wie Konzentrationen bezüglich der Kontrahentenrisiken aus außerbörslichen (OVER THE COUNTER) Derivaten steuern. Universalbanken, die sowohl im traditionellen Kreditgeschäft als auch im Bond- und Derivatgeschäft aktiv sind, können ihre Kreditrisiken aus beiden Geschäftsbereichen integriert steuern. Finanzinstitute können Kreditderivate auch [im Aktiv–Passiv [sic] Management einsetzen, um zukünftige Refinanzierungskosten festzuschreiben.]

Das große Interesse an Kreditderivaten ist jedoch nicht auf Spekulations- und Arbitragemotive zurückzuführen, sondern überwiegend auf ihr Potential als Hedginginstrumente für das Kreditrisiko. [...] Kreditderivate ermöglichen eine dynamische Steuerung des Kreditportfoliorisikos, ohne die im traditionellen Kreditgeschäft zentrale Beziehung zwischen dem Kreditinstitut und dem einzelnen Kunden zu beeinträchtigen. Vielmehr gewinnt die Geschäftsbank durch Kreditderivate Spielraum für marktlich erstrebenswerte, risikopolitisch aber eher unattraktive Kreditausweitungen und damit an Flexibilität bei der Kreditvergabe. Übersteigt der Kreditbedarf eines für die Bank wichtigen Kunden beispielsweise das intern angesetzte Risikolimit, so kann die Bank Kreditderivate einsetzen, um das Limit einzuhalten. Der Bankkunde wird über die Verwendung von Kreditderivaten nicht informiert, da die Basisforderung weiterhin bei der Bank verbleibt.


[...] Andererseits können weitere Kreditrisiken erworben werden, um eine stärkere Diversifikation über alle Marktsegmente zu erreichen. Durch die gezielte Übernahme und Veräußerung von Kreditrisiken kann eine portfoliotheoretisch fundierte Optimierung des Kreditportfolios realisiert werden. Investmentbanken können mit Hilfe von Kreditderivaten die Kreditrisiken ihrer großen Bondportfolios ebenso managen, wie Konzentrationen bezüglich der Kontrahentenrisiken aus OTC-Derivaten steuern. Universalbanken, die sowohl im traditionellen Kreditgeschäft als auch im Bond- und Derivategeschäft aktiv sind, können ihre Kreditrisiken aus beiden Geschäftsbereichen integriert steuern.

Finanzinstitute können Kreditderivate auch im Aktiv-Passiv-Management einsetzen, um zukünftige Refinanzierungskosten festzuschreiben.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 174 auf der Folgeseite genannt, die vollständige wörtliche Übernahme sowie deren Umfang gehen daraus jedoch nicht im Ansatz hervor.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20231002185546