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Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

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[1.] Pt/Fragment 067 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-10-12 22:15:34 Schumann
BaFin 1999, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 2-20
Quelle: BaFin 1999
Seite(n): online, Zeilen: online
Sollte sich jedoch bei einzelnen Instituten eine erkennbare Verschlechterung der Risikostruktur durch Anhäufung besonderer Risiken einstellen, wird man darauf mit der Berücksichtigung negativer Sonderverhältnisse reagieren.

Sofern die vertragliche Ausgestaltung eines Kreditderivats zu einer hinreichenden Übertragung von Kreditrisiken führt, kann dies bei der Ermittlung der gewichteten Risikoaktiva und bei hinreichender Übertragung von Kursrisiken bei der Berechnung der Anrechnungsbeträge für die Marktrisikopositionen berücksichtigt werden. Ein sicherungsnehmendes Institut hat die Einhaltung der Voraussetzungen zu dokumentieren. Die Dokumentation ist der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Verlangen vorzulegen.

Für die bankaufsichtliche Anerkennung der Besicherungswirkung eines Kreditderivats setzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht voraus, dass die betreffenden Kredit- und Kursrisiken nachweislich in wirksamer Weise auf Sicherungsgeber übertragen werden und eine Gleichartigkeit von Referenzaktivum und zu besicherndem Aktivum vorliegt.

Bei der wirksamen Übertragung der Kredit- bzw. Kursrisiken auf den Sicherungsgeber ist sicherzustellen, dass für die Bewertung des zu besichernden Aktivums die festgelegten Kreditereignisse berücksichtigt werden müssen.

Sollte sich jedoch bei einzelnen Instituten eine erkennbare Verschlechterung der Risikostruktur durch Anhäufung besonderer Risiken einstellen, werde ich darauf mit der Berücksichtigung negativer Sonderverhältnisse reagieren.

[...]

1. Voraussetzungen für die bankaufsichtliche Anerkennung einer Besicherungswirkung

Sofern die vertragliche Ausgestaltung eines Kreditderivats zu einer hinreichenden Übertragung von Kreditrisiken führt, kann dies im GS I im Zweiten Abschnitt bei der Ermittlung der gewichteten Risikoaktiva und bei hinreichender Übertragung von Kursrisiken im Fünften Abschnitt bei Berechnung der Anrechnungsbeträge für die Marktrisikopositionen berücksichtigt werden.

Ein sicherungsnehmendes Institut hat dafür die Einhaltung der nachstehend genannten Voraussetzungen zu dokumentieren. Die Dokumentation ist dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Verlangen vorzulegen.

1.1 Wirksamkeit des Risikotransfers

Generelle Voraussetzung für die Berücksichtigung einer Risiko reduzierenden Wirkung von Kreditderivaten bei der Anrechnung der besicherten Risikoaktiva bzw. Marktrisikopositionen des Sicherungsnehmers im GS I ist, dass die betreffenden Kredit- bzw. Kursrisiken nachweislich in wirksamer Weise auf den Sicherungsgeber übertragen werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass die für die Bewertung des zu besichernden Aktivums wesentlichen Faktoren, darunter z. B. auch politische Risiken, bei der Spezifikation des Kreditereignisses berücksichtigt werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann


[2.] Pt/Fragment 067 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-08-31 19:25:04 WiseWoman
BauernOpfer, Boos Meyer-Ramloch 1999, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 20-30
Quelle: Boos Meyer-Ramloch 1999
Seite(n): 645, Zeilen: r. Sp.: 7 ff.
Die Wirksamkeit und Rechtsverbindlichkeit der Risikoübertragung ist von dem Sicherungsnehmenden Institut zu dokumentieren. Bei Verwendung von Rahmenverträgen mit standardisierten Einzelabschlüssen kann die Dokumentationspflicht durch einen diesbezüglichen Hinweis erfüllt werden.153 Sind Kreditderivate und zu besicherndes Aktivum in unterschiedlichen Währungen denominiert, so ist die Besicherungswirkung durch regelmäßige Marktbewertung dieser Währung zu überprüfen. Ob eine Gleichartigkeit von Referenzaktivum und zu besicherndem Aktivum vorliegt, wird ist abhängig von der Zuordnung des Kreditderivats zum Anlagebuch oder zum Handelsbuch.154

153 Boos/Meyer-Ramloch, Die Bank 1999, 644, 645.

154 Boos/Meyer-Ramloch, Die Bank 1999, 644, 645.

Die Wirksamkeit und Rechtsverbindlichkeit der Risikoübertragung ist von dem sicherungsnehmenden Institut zu dokumentieren. Bei Verwendung von Rahmenverträgen mit standardisierten Einzelabschlüssen kann die Dokumentationspflicht durch einen diesbezüglichen Hinweis erfüllt werden.


Sind Kreditderivat und zu besicherndes Aktivum in unterschiedlichen Währungen denominiert, so ist die Besicherungswirkung durch regelmäßige Marktbewertung dieser Währungen zu überprüfen.

[...] Ob dies der Fall ist, wird in Abhängigkeit von der Zuordnung des Kreditderivats zum Anlagebuch oder zum Handelsbuch festgelegt:

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 153-154 genannt, die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



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