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Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

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[1.] Pt/Fragment 053 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-10-01 18:42:15 WiseWoman
BauernOpfer, Brandt 2002, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 2-7, 12-15, 24-26
Quelle: Brandt 2002
Seite(n): 243, Zeilen: online
Bei einem Kreditderivat handelt es sich um ein Kapitalmarktprodukt, dessen wirtschaftlicher Wert sich von der Kreditwürdigkeit einer dritten Partei, dem Referenzschuldner, ableitet.113 Zweck des Instruments ist es, das Kreditrisiko des Referenzschuldners an den Erwerber des Kreditderivats, den Sicherungsgeber (Protection Seller), zu übertragen, ohne ihm eine Rechtsposition gegenüber dem Referenzschuldner einzuräumen.114 [...] Das an den Sicherungsgeber für die Übernahme des Kreditderivats zu zahlende Entgelt orientiert sich regelmäßig an der Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Kreditrisiko des Referenzschuldners realisieren wird.116


[...]

Der Credit Default Swap stellt gleichsam die Keimzelle der Kreditderivate dar. Der Sicherungsgeber übernimmt bei einem Credit Default Swap das Kreditrisiko eines zuvor bestimmten Referenzschuldners. Dafür erhält er eine Zahlung, den [sogenannten Festsatz (Fixed Rate).]


113 Brandt, BKR 2002, 243.

114 Brandt, BKR 2002, 243, 244.

116 Brandt, BKR 2002, 243, 245.

Bei einem Kreditderivat handelt es sich um ein Kapitalmarktinstrument, dessen wirtschaftlicher Wert sich von der Kreditwürdigkeit einer dritten Partei, dem Referenzschuldner (Reference Entity), ableitet. Zweck des Instruments ist es, das dem Referenzschuldner innewohnende Kreditrisiko an den Erwerber des Kreditderivats, den Sicherungsgeber (Protection Seller), zu übertragen, ohne ihm eine Rechtsposition gegenüber dem Referenzschuldner einzuräumen [Fn. 6: Jahn, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 2. Aufl., 2001, § 114 RdNr. 24, Henderson, JIBFL 2001, 211; ders., JIBFL 1998, 332, 333, 337; Wiese/Dammer, DStR 1999, 867, 874; Nordhues/Benzler, WM 1999, 461; Scherer/Torzo, JIBFL 1999, 144; Boos/Meyer-Ramloch, Die Bank 1999, 644; Hashagen/Auerbach, Die Bank 1998, 625; Burghof/Henke/Rudolph, ZBB 1998, 277, 278.]. Das an den Sicherungsgeber für die Übernahme des Kreditrisikos zu zahlende Entgelt orientiert sich regelmäßig an der Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Kreditrisiko des Referenzschuldners realisieren wird.


[...]

Der Credit Default Swap stellt gleichsam die Keimzelle der Kreditderivate dar. Der Sicherungsgeber übernimmt unter einem Credit Default Swap das Kreditrisiko eines zuvor bestimmten Referenzschuldners. Dafür erhält er eine in der Regel ratierliche Zahlung, den sog. Festsatz (Fixed Rate).

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 113, 114 und 116 genannt, es fehlt jedoch ein Hinweis auf die Wörtlichkeit der Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20231001184241