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Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

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[1.] Pt/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2024-02-03 19:24:25 Schumann
BauernOpfer, Clouth 2001, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-14
Quelle: Clouth 2001
Seite(n): 46, Zeilen: 9 ff.
[Wie bei dieser räumt der Optionsverkäufer (Stillhalter) der anderen Vertragspartei dem Käufer, ein Optionsrecht ein, das sich] auf bestimmte Devisengeschäfte bezieht. Die Vertragsparteien vereinbaren den Optionstyp, die beiden Vertragswährungen, den Basispreis, den Verfallstag der Option, die Art der Optionsausübung (europäische oder amerikanische) und die vom Optionskäufer an den Verkäufer zu zahlende Prämie. Der Unterschied zur herkömmlichen Devisenoption beruht darin, dass die Optionsausübung bei der Barausgleichsoption nicht zum Zustandekommen des vereinbarten Devisengeschäfts führt. Der Optionsverkäufer schuldet vielmehr die Zahlung eines Ausgleichsbetrags (In the money Amount) für den Fall, dass der am Ausübungstag festgestellte Wechselkurs der Vertragswährungen (Fixing Kurs) den vertraglich vereinbarten Basispreis über- oder unterschreitet. Die Ausgleichszahlung erfolgt bargeldlos in der als Ausgleichswährung (Settlement Currency) vereinbarten Vertragswährung. Im Geschäft zwischen Banken und Nichtbanken ist dies regelmäßig die zweite Vertragswährung, d.h. nicht die ,,gehandelte“ Basiswährung, sondern die Währung gegen die gehandelt wird.111

111 Clouth, Rechtsfragen der außerbörslichen Finanz-Derivate, S. 48.

Wie bei dieser räumt der Optionsverkäufer (Stillhalter) der anderen Vertragspartei, dem Käufer, ein Optionsrecht ein, das sich auf ein bestimmtes Devisengeschäft bezieht. Die Vertragsparteien einigen sich über den Optionstyp (Call/Put), die beiden Vertragswährungen (Call-/Put-Währung), den Basispreis, die sich bei dessen Zugrundelegung ergebenden absoluten Beträge der beiden Vertragswährungen, den Verfalltag der Option, die Art der Optionsausübung (europäische, amerikanische Option, Bermuda-Option) und die vom Optionskäufer an den Verkäufer zu zahlende Prämie. Im Unterschied zur herkömmlichen Devisen-Option führt jedoch die Optionsausübung bei der Barausgleichs-Option nicht zum Zustandekommen des vereinbarten Devisengeschäfts. Der „ausgeübte“ Optionsverkäufer schuldet vielmehr die Zahlung eines Ausgleichsbetrags (In-the-Money Amount) für den Fall, daß der am Ausübungstag festgestellte Wechselkurs der Vertragswährungen (Fixing-Kurs) den vertraglich vereinbarten Basispreis über- (Call) oder unterschreitet (Put). Die Ausgleichszahlung erfolgt bargeldlos in der als „Ausgleichswährung“ (Settlement Currency) vereinbarten Vertragswährung. Im Geschäft zwischen Banken und Nichtbanken ist dies regelmäßig die zweite Vertragswährung, d.h. nicht die „gehandelte“ (Basis-) Währung, sondern die Währung, gegen die gehandelt wird198.

198 Allerdings kann ohne weiteres auch die „gehandelte“ Währung als „Ausgleichs- Währung“ vereinbart werden, s. Nr. 3.7. (c) der 1998 ISDA FX and Currency Option Definitions.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 111 genannt, die Wörtlichkeit der Übernahme wird jedoch nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20231016200519