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Anlegerschutz bei Derivaten

von Dr. Przemyslaw Trubicki

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[1.] Pt/Fragment 015 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-09-08 19:31:18 WiseWoman
Basler Ausschuss 1997, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 2-9
Quelle: Basler Ausschuss 1997
Seite(n): 4, Zeilen: 3 ff.
Nach den Grundsätzen müssen die Banken Limits insbesondere für Derivatgeschäfte und andere Verfahren zur Begrenzung der Risiken entsprechend ihrer Geschäftspolitik festlegen und durchsetzen.


Überdies sollten die Banken ihr Verlustpotential im Falle von Marktrisiken – einschließlich des Falles, dass wesentliche Annahmen (besonders wichtig beim Derivateinsatz) plötzlich nicht mehr stimmen – messen und das Ergebnis bei der Festlegung und Überprüfung ihrer Grundsätze und Limits für das Zinsänderungsrisiko berücksichtigen.

Grundsatz 7: Die Banken müssen Limits für Geschäfte und andere Verfahren zur Begrenzung der Risiken entsprechend ihrer Geschäftspolitik festlegen und durchsetzen.


Grundsatz 8: Die Banken sollten ihr Verlustpotential im Falle von Marktkrisen - einschliesslich des Falles, dass wesentliche Annahmen plötzlich nicht mehr stimmen - messen und das Ergebnis bei der Festlegung und Überprüfung ihrer Grundsätze und Limits für das Zinsänderungsrisiko berücksichtigen.

Anmerkungen

Die Bezugnahme auf die Quelle ist klar, die Wörtlichkeit der Übernahme dagegen nicht.

Aus "Marktkrisen" wird "Marktrisiken".

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann


[2.] Pt/Fragment 015 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2024-02-03 19:10:18 Schumann
BauernOpfer, Clouth 2001, Fragment, Gesichtet, Pt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 13-26
Quelle: Clouth 2001
Seite(n): 104, 105, Zeilen: 104: letzte zwei Zeilen; 105: 1 ff.
Als Hauptausprägungen des Währungsrisikos nennt die Literatur17 in der Regel die Transaktionsrisiken, Bewertungsrisiken und Ökonomischen Risiken.


Ökonomische Risiken ergeben sich daraus, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens durch Veränderungen des Wechselkurses abnimmt und dadurch der Unternehmenswert sinkt.18

Das Transaktionsrisiko wird zum Teil als Unterfall des Bewertungsrisikos eingeordnet und tritt dort neben zwei weitere Risikokomponenten nämlich das bedingte Währungsrisiko (Contingent Risk) und Operating Risk.19

In der diesbezüglichen Literatur wird hervorgehoben, dass Gegenstand der Risikosteuerung durch den Einsatz von Finanzderivaten in erster Linie das Transaktions- und das bedingte Währungsrisiko sind. Im Rahmen eines umfassenden Risikomanagementansatzes ist darüber hinaus auch die Einbeziehung weiterer Komponenten des Ökonomischen Währungsrisikos denkbar, insbesondere des so genannten ,,Wettbewerbsrisikos“ (Competitive Risk).


17 Clouth, Rechtsfragen der außerbörslichen Finanz-Derivate, S. 104.

18 Scharpf/Luz, Risikomanagement, Bilanzierung und Aufsicht von Finanzderivaten, S. 110.

19 Clouth, Rechtsfragen der außerbörslichen Finanz-Derivate, S. 105.

[Seite 104]


Als Hauptausprägungen des Währungsrisikos nennt die Literatur31 in der Regel das — bilanzbezogene — Translationsrisiko32, das ökonomische oder stra-

[Seite 105]

tegische Risiko und das Transaktionsrisiko. Letzteres wird zum Teil als Unterfall der zweiten Kategorie eingeordnet33 und tritt dort neben zwei weitere Risikokomponenten, das bedingte Währungsrisiko (Contingent Risk) und das Operating Risk34. Gegenstand der Risikosteuerung durch den Einsatz von Finanz-Derivaten sind in erster Linie das Transaktions- und das bedingte Währungsrisiko35. Im Rahmen eines umfassenden Risikomanagementansatzes ist darüber hinaus auch die Einbeziehung weiterer Komponenten des ökonomischen Währungsrisikos, insbesondere des sog. „Wettbewerbsrisikos“ (Competitive Risk), denkbar36.


31 S. etwa Krumnow in Lutter/Schäffler/Schneider Rn. 26.41; Ertl in Achleitner/Thoma 5.7.1 S. 6/7; Glaum S. 39 f.; Glaum/PwC ZBB 2000,74, 79; ausführlich Pfennig/Rudolph in Achleitner/Thoma 9.3.1 S. 4 ff.

32 Das Translationsrisiko mißt „die Unsicherheit bzw. die möglichen Schwankungen des buchhalterischen Reinvermögens (als Saldo der Buchwerte der Aktiva und der Passiva) in Folge von Wechselkursänderungen, s. Pfennig/Rudolph aaO. S. 5 f.. Es ist insbesondere im Zusammenhang mit der Konsolidierung ausländischer Tochterunternehmen im Konzernabschluß von Bedeutung, s. Krumnow aaO. Rn. 26.42. Das Risikomanagement mittels Finanzderivaten spielt im Zusammenhang mit dem Translationsrisiko keine Rolle (zu Ausnahmen im Fall der Auflösung des Auslandsgeschäfts s. Gebhardt RIW 1997, 390, 395).

33 So Pfennig/Rudolph in Achleitner/Thoma 9.3.1 S. 6.

34 Zum Begriff des Operating Risk ausführlich Pfennig/Rudolph aaO. S. 10 ff.. Das Operating Risk beschreibt als Komponente des ökonomischen Risikos die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf die Wettbewerbssituation eines Unternehmens (u.a. Veränderung der Herstellungskosten, der Absatzmengen und/oder der Absatzpreise).

35 Krumnow in Lutter/Schäffler/Schneider Rn. 26.43; Rudolph in FAZ-Beilage v. 21.05.1996, B2; Dickmann in Lutter/Schäffler/Schneider Rn.27.46; Ertl in Achleitner/Thoma 5.7.1 S. 7 f.; Schmalenbach-Gesellschaft DB 1997, 637/38; Staudt/Weinberger WPg 1997, 44; Gebhardt RIW 1997, 390, 391.

36 Zu dem Ansatz, das Risikomanagement mittels Derivaten auf alle ökonomischen Risiken auszudehnen, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist, s. im einzelnen Rudolph in FAZ-Beilage vom 21.05.1996, B2. Beim Competitive Risk handelt es sich um eine Ausprägung des Operating Risk.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 17 und 19 genannt, die Wörtlichkeit der Übernahme geht daraus aber nicht hervor.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



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