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Arbeitnehmerberücksichtigung im Übernahmerecht

von Manja Schreiner

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[1.] Msr/Fragment 163 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-08-10 10:12:30 WiseWoman
BauernOpfer, Beissert 2004, Fragment, Gesichtet, Msr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 163, Zeilen: 19-31
Quelle: Beissert 2004
Seite(n): 4, Zeilen: 0
Aus der Sicht des Bieterunternehmens lohnt es sich angesichts der Tatsache, dass rund zwei Drittel aller Fusionen und Übernahmen nicht die gesetzten Ziele erreichen, sowohl die eigene als auch die Belegschaft der Zielgesellschaft in den Prozess der Übernahme einzubinden. Als kritische Größe erweist sich in vielen Fällen die Zusammenführung der Belegschaften. Synergien müssen auf der operativen Ebene – d. h. durch die Mitarbeiter – realisiert werden. Sind diese aber nicht motiviert oder unzureichend informiert, bleiben auch die besten Kennzahlen wertlos. Professionelle Kommunikation nimmt im Übernahmeprozess eine Schlüsselrolle ein. Sie kann dem Management die Zustimmung der Mitarbeiter sichern und schafft damit die Voraussetzungen für eine zielgerichtete, effiziente Umsetzung des Vorhabens. Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit sind entscheidend. Wolkige Formulierungen oder Allgemeinplätze stiften kaum Vertrauen. Klare Aussagen und ein aktiver, offener Kommunikationsstil dagegen [geben Sicherheit, senken den Stresspegel und verbessern auch nachhaltig die Akzeptanz.643]

[643 Handelsblatt v. 28.04.2004: „Die Mitarbeiter müssen überzeugt werden“.]

Rund zwei Drittel aller Fusionen erreichen die gesteckten Ziele nicht, über die Hälfte vernichten sogar Wert.


Als kritische Größe erweist sich in den meisten Fällen die Zusammenführung der Belegschaften. Synergien müssen auf der operativen Ebene - das heißt: durch die Mitarbeiter - realisiert werden. Sind diese aber nicht motiviert oder unzureichend informiert, bleiben auch die schönsten Kennzahlen wertlos. Professionelle Kommunikation nimmt im Fusionsprozess eine Schlüsselrolle ein. Sie sichert dem Management die Zustimmung der Mitarbeiter, ferner der externen Stakeholder und schafft damit die Voraussetzungen für eine zielgerichtete, effiziente Umsetzung des Vorhabens. Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit sind dabei entscheidend. Wolkige Formulierungen ("optimaler Fit", "Synergiepotenziale", usw.) oder Allgemeinplätze ("Wir schaffen das!") stiften kaum Vertrauen. Klare Aussagen und ein aktiver, offener Kommunikationsstil dagegen geben Sicherheit, senken den Stresspegel und verbessern auch nachhaltig die Akzeptanz.

Anmerkungen

Mit diesem Fragment beginnt das abschließende Kapitel 4: "Zusammenfassung und Bewertung".

Die Quelle ist zwar in Fn. 643 genannt (der Autor selbst wird dabei verschwiegen, aber die Fundstelle ist eindeutig), die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20230810101319