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Arbeitnehmerberücksichtigung im Übernahmerecht

von Manja Schreiner

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[1.] Msr/Fragment 031 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2023-08-13 11:14:21 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kolvenbach 1995, Msr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 3-19
Quelle: Kolvenbach 1995
Seite(n): 677-679, Zeilen: 677: 10 ff., 19 ff.; 678: 32 ff.; 679: 1 ff.
Zwischen den beiden Weltkriegen führte die wirtschaftliche Depression zu ausgedehnten Streiks und Fabrikbesetzungen. Der Wahlsieg der Front Populaire (Volksfront), die von Léon Blum geführt wurde, war der Beginn einer Periode sozialer Reformen. Auf Druck der Regierung schlossen die Conféderation Générale du Travail (CGT) als Arbeitnehmerorganisation und die Confédération Générale de la Production Française (CGPF) als Arbeitgeberorganisation erstmals einen Vertrag, den so genannten Accord Matignon, der die Wahl von Arbeitnehmervertretern in den Fabriken vorsah. Im Zweiten Weltkrieg entfielen die Arbeitnehmervertretungen jedoch durch das auch in Deutschland eingeführte Führerprinzip.141


b. Einfluss auf Betriebsebene

Nach dem 2. Weltkrieg bildeten sich in Frankreich spontan Betriebsräte, die Mitspracherechte in wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten verlangten. Um diese Entwicklungen unter Kontrolle zu halten, erließ die provisorische Regierung unter Charles de Gaulle am 22.02.1945 ein auch heute noch geltendes Gesetz, das die Schaffung von Betriebsräten in Firmen mit 50 oder mehr Arbeitnehmern vorschrieb.


141 Kolvenbach, in: Due/Lutter, FS für Everling, 677.

Die weltweite Depression führte auch in Frankreich zwischen den beiden Weltkriegen zu ausgedehnten Streiks und Fabrikbesetzungen. Der Wahlsieg der Volksfront (Front Populaire), die von Léon Blum geführt wurde, war der Beginn einer Periode sozialer Reformen. Auf Druck der Regierung schlossen die CGT (Conféderation Générale du Travail) als Arbeitnehmerorganisation und die CGPF (Confédération Générale de la Production Française) als Arbeitgeberorganisation erstmals einen Vertrag, den sog. Accord Matignon, der die Wahl von Arbeitnehmervertretern in den Fabriken vorsah. [...] Die Niederlage Frankreichs im zweiten Weltkrieg beendete die Arbeitnehmervertretungen und ersetzte sie durch das auch in Deutschland eingeführte Führerprinzip.


[Seite 678]

In Frankreich bildeten sich nach Kriegsende spontan Betriebsräte, die Mitspracherechte in wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten verlangten. Um diese Entwicklungen unter Kontrolle zu halten,

[Seite 679]

erließ die provisorische Regierung unter de Gaulle am 22.2.1945 eine Verordnung, die die Schaffung von Betriebsräten in Firmen mit 50 oder mehr Arbeitnehmern vorschrieb.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 141 genannt, doch setzt sich die Übernahme auch danach fort (und gerät sowohl davor wie danach ungekennzeichnet stark wörtlich).

Sichter
(SleepyHollow02) WiseWoman



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20230813111440