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| Untersuchte Arbeit: Seite: 83, Zeilen: 1-3, 10-12 |
Quelle: Schweizer 1996 Seite(n): 133, Zeilen: 1 ff. |
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White sieht die Sinnvorstellungen der Akteure als gleichberechtigt neben den sozialen Strukturen an. So schreibt er auf Seite 17 seines Werkes zum Zusammenhalt von sozialen Beziehungen und den sinnstiftenden Erzählungen:
Multiple soziale Netzwerke, die mehrere soziale Beziehungen verknüpfen und dadurch meist auch mehrere soziale Kontexte, sind wichtig für die Strukturierung und Ausübung sozialer Kontrolle. White, Harrison C. (1992) Identity and Control. A Structral [sic] Theory of Social Aktion [sic]. Princeton. |
Soziale Netzwerke — vor allem multiple Netzwerke, die mehrere soziale Beziehungen vereinen und dadurch ggf. mehrere soziale Kontexte verknüpfen — spielen eine wichtige Rolle bei der Strukturierung und Ausübung sozialer Kontrolle und werden von White eingehend in seinen Fallschilderungen berücksichtigt. Es dürfte jedoch deutlich geworden sein, daß White neben den sozialen Strukturen gleichberechtigt kulturelle Bedeutungen, d.h. die Sinnvorstellungen der Akteure und Beobachter in Betracht zieht. So schreibt er z.B. zum engen Zusammenhalt von sozialen Beziehungen (ties), die sich zu Netzwerken fügen, und den sinnstiftenden Erzählungen (S. 17): „Ties are held together to constitute a network through the vehicle of stories ...“ (Hervorhebungen im Original). (S. 67): „A social network is a network of meanings...“. |
Die eigentliche Quelle wird nicht genannt. In der Zeilenzählung unberücksichtigt bleiben die beiden in eckige Klammern gesetzten White-Zitate, da die Verf.in sie anscheinend selbstständig erweitert. |
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