Individuen und ihre sozialen Beziehungen
von Prof. Dr. Marina Hennig
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| [1.] Mhg/Fragment 054 12 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2017-03-06 22:17:57 Schumann | BauernOpfer, Donati 1989, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 54, Zeilen: (8-12), 12-16, (18-20) |
Quelle: Donati 1989 Seite(n): 261, Zeilen: 18 ff. |
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[Folgt man einem solchen Komplexitätsmodell, wird erkennbar, dass es sich nicht um eine Gesellschaft handelt, die auf zwei Ebenen existiert wie bei Habermas mit dem System und der Lebenswelt, sondern um ein „offenes System“ (Donati 1988: 260).] In einem Modell des Sozialen, welches das Modell der Komplexität einschließt [sic] wird deutlich, dass die Gemeinschaft nicht das Gegenteil der Gesellschaft (als öffentliche Sphäre mit dem dazugehörigen Staat und ihren Institutionen) ist, sondern dass sie ein Vermittlungsglied zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen darstellt. [Auf diese Weise wird deutlich, dass es eine Notwendigkeit ist,
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Innerhalb eines Modells des Sozialen, das diese Komplexität mit einschließt, würde erkennbar werden, daß die «Gemeinschaft» (das analytisch und doch realistisch verstandene gemeinschaftliche Element) nicht das Gegenteil einer als öffentliche Sphäre aufgefaßten (bürgerlichen) «Gesellschaft» mit dem dazugehörigen Staat und ihren Institutionen ist, wie Tonnies sie noch auffaßt, sondern es würde erkennbar werden, daß sie das Zwischenglied (der Vermittlung) zwischen dem privaten Pol und dem öffentlichen Pol (oder zwischen deren Entsprechungen - je nach der von den unterschiedlichen soziologischen Ansätzen verwandten besonderen Terminologie) bildet. Auf diese Weise würde auch nicht nur die Unmöglichkeit sichtbar, dualistische Theorien ins Leben zu rufen, denen der Realitätssinn abhanden kommt, sondern auch die Notwendigkeit, das gemeinschaftliche Element als Tertium einer Vermittlung, welches dem wahrhaft relationalen Charakter des Sozialen innewohnt, für die soziologische Theorie zu erhalten. |
Die Quelle wird auf der Seite siebenmal referenziert; die Übernahme setzt sich jedoch auch in den Passagen ohne Beleg fort. Die Habermas-Rezeption der Verfasserin ist identisch mit der Habermas-Rezeption Donatis. |
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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20170206152541
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