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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Mendelbrno
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 1-22, 28-34
Quelle: Kassen 2016
Seite(n): 55, 56, 57, Zeilen: 55: 26 ff.; 56: 5 ff.; 57: 20 ff.
The results from the United States in Chapter 3 cannot be adopted without reservation, as the institutional framework in the USA is different from that in the Federal Republic of Germany and thus also from North Rhine-Westphalia. The main focus in Germany and especially in North Rhine-Westphalia is on the low-wage sector. As the studies on past refugee flows have already shown, the oversupply in the short and medium term in this sector cannot be compensated by the labour market, which leads to a reduction in the level of employment.

A more efficient use of human capital by the local labour force can only take place if migrants take up their previous jobs, as was explicitly illustrated using the example of the Danish labour market in Chapter 3. However, this effect can only occur if the educational level of the least qualified asylum seekers increases to a level that makes them competitive. However, for the majority of refugees, full schooling at this late stage is rather unrealistic due to their age. Another way of reducing this economic competitive disadvantage for the most uneducated migrants is to relax or suspend the minimum wage regulation for refugees (Battisti/Felbermayr 2015: 45 f.). Without such derogation, it is more likely that the uneducated migrants will remain permanently unemployed or switch to the "black market". However, this measure entails the danger that this group will be in direct competition with the local low-wage sector (ibid.). However, as has been shown, there is only limited substitutability between the least qualified domestic and immigrant workers. Only better language skills can enable local young people without vocational training to set themselves apart positively and thus remain competitive in the labour market. [...]

Furthermore, the theory distinguishes between homogeneous and heterogeneous work and examines the effects separately. However, uneducated and educated workers immigrate and not, as assumed in theory, only one type of labour force. This leads to a combination of theoretical effects. This results in both substitution (especially in the low-wage sector) and complementarity (also in the low-wage sector, but also in other areas of the labour market). The negative effects of homogeneous work are thus mitigated by the positive effects of heterogeneous work.


BATTISTI, M., FELBERMAYR, G. 2015. Migranten im deutschen Arbeitsmarkt: Löhne, Arbeitslosigkeit, Erwerbsquoten. In: Ifo-Schnelldienst 68 (20): 39-47.

[page 57]

Die Ergebnisse aus den Vereinigten Staaten aus Kapitel 5.1 können dabei nicht einfach übernommen werden, da dort andere institutionelle Rahmenbedingungen vorherrschen.

[page 55]

Das Hauptaugenmerk gilt jedoch dem Niedriglohnsektor. Wie bereits die Untersuchungen zu vergangenen Flüchtlingsströmen ergeben haben, wird das Überangebot in der kurzen und mittleren Frist nicht durch den Arbeitsmarkt in diesem Sektor kompensiert werden können, was zu einer Verringerung des Beschäftigungsniveaus und zu Lohndruck führt.

[page 56]

Eine effizientere Nutzung des Humankapitals seitens der einheimischen Arbeitskräfte kann aber nur stattfinden, wenn die Immigranten ihre vorherigen Jobs übernehmen (wie in Kapitel 3.1 am Beispiel des dänischen Arbeitsmarktes und in Kapitel 5.1 am Beispiel des nordamerikanischen und britischen Arbeitsmarktes dargestellt wurde). Dies kann aber nur passieren, wenn sich das Bildungsniveau der am niedrigsten qualifizierten Asylsuchenden so weit erhöht, dass sie wieder wettbewerbsfähig werden. Aufgrund des Alters ist für die meisten jedoch ein vollständiges Durchlaufen der schulischen Laufbahn zu diesem späten Zeitpunkt eher unrealistisch. Eine weitere Möglichkeit diesen wirtschaftlichen Wettbewerbsnachteil der ungebildetsten Immigranten zu verringern, ist die Lockerung oder Aussetzung der Mindestlohnregelung für Flüchtlinge (Battisti/Felbermayr 2015, 45-47). Ohne eine solche Ausnahmeregelung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die ungebildeten Immigranten dauerhaft arbeitslos bleiben oder auf den Schwarzmarkt ausweichen. Diese Maßnahme birgt jedoch die Gefahr, dass diese Gruppe dann wirtschaftlich ausgebeutet wird und in direkter Konkurrenz zum einheimischen Niedriglohnsektor steht. Wie aber in Kapitel 5.2 gezeigt wurde, besteht nur eine begrenzte Substituierbarkeit zwischen den am geringsten qualifizierten einheimischen und immigrierenden Arbeitnehmern. Allein durch die besseren Sprachkenntnisse können sich die einheimischen jungen Menschen ohne Berufsausbildung absetzen und damit im Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleiben.

In der Theorie wird zwischen homogener und heterogener Arbeit unterschieden und die Auswirkungen separat untersucht. Es immigrieren jedoch ungebildete sowie gebildete Arbeitskräfte und nicht, wie in der Theorie angenommen, nur eine Art. Dies führt zu einer Kombination der theoretischen Auswirkungen. Es entsteht also einerseits eine Substituierung (vor allem im Niedriglohnsektor) und zum anderen eine Komplementierung (auch im Niedriglohnsektor, aber auch in den restlichen Bereichen des Arbeitsmarktes). Die negativen Auswirkungen von homogener Arbeit werden damit durch die positiven Auswirkungen der heterogenen Arbeit abgeschwächt.


Battisti, Michele; Felbermayr, Gabriel (2015): Migranten im deutschen Arbeitsmarkt: Löhne, Arbeitslosigkeit, Erwerbsquoten. In: Ifo-Schnelldienst 68 (20), S. 39–47.

Anmerkungen

The true source is not given.

Sichter
(Mendelbrno) Schumann