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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 1 ff. (entire page)
Quelle: Kassen 2016
Seite(n): 45, 46, 47, Zeilen: 45: 9-12, 16 ff.; 46: 1 ff.; 47: 1
[Above all, the low] wage elasticity in the low-wage sector has negative effects on the immigration of low-skilled workers, as the economy cannot compensate for the oversupply in the short term. In terms of the long term, however, these negative effects are reduced.

The statements of the second and third thesis are accordingly agreed in these studies for the short to medium term. In the long term, however, the theses could no longer exist. This result corresponds to the expectations set by the theory. The theoretical analysis of the question supports the insights gained from empiricism. In the short term, a positive supply shock on the labour market leads to a reduction in the wage rate. This is particularly true in the low-wage sector, since wage elasticity is very low, not least due to rigidities such as collective wage agreements. Due to the low qualification of the workers in this market, there is a high substitutability of the labour force. People who are willing to work at a lower wage are therefore given preferential treatment and may increase the unemployment rate of those previously employed there. Due to the fixed capital stock in the short to medium term, the demand for labour cannot expand, leading to an inefficient distribution of input factors. However, in the long run, in which capital can be adjusted, this imbalance leads to an increase in the capital stock in the market concerned, thereby expanding demand for labour. In theory, this leads to an increase in the wage rate and a possible increase in the lower employment rate. In the long run, the negative effects level off.

These theoretical results are supported by the analysis of past refugee flows, where the negative effects decreased over time. Reality does not always act as assumed in modelltheoretical terms due to the higher complexity alone. In the present case, however, the prognoses of the theoretical model are clearly accurate. If heterogeneity of the employees is assumed, the theoretical findings change. If it is assumed that uneducated workers immigrate, this leads to an increase in wages and employment of domestic, better educated workers. Equally qualified workers lose, however, as the supply in this sector has increased due to the supply shock. The results presented from Denmark do not support this statement at first glance, as the study by Foged and Peri (2015) assumes that immigration will enable equally qualified workers to better exploit their human capital, leading to an increase in the marginal product of labour and thus shifting the demand curve to the right (fig. 19 - Shift in labour demand for national workers). However, it can be assumed that immigrants in certain areas are inferior to otherwise equally qualified domestic workers, mainly because of language skills. Accordingly, this difference in language skills means that the same level of qualification does not exist between native and immigrant workers. As a result of better language skills, natives are more highly qualified, which leads to an increase in their wage rate and employment, because their previous work can also be performed by lower-skilled workers.

Foged and Peri (2015) support this statement. In addition, Peri and Sparber (2009) examined this special case in a further study for the USA. The study found that local low-skilled workers moved from physical work to areas where communication and [language skills were required as a result of immigration.]


FOGED, M., PERI, G. 2015. Immigrants' effect on native workers. New analysis on longitudinal data. London: IZA discussion papers.

PERI, G., SPARBER, C. 2009. Task specialization, immigration, and wages. In: American Economic Journal. 1 (3): 135-169.

[page 45]

Vor allem die geringe Lohnelastizität im Niedriglohnsektor führt bei Immigration von geringqualifizierten Arbeitskräften zu negativen Effekten, da die Wirtschaft das Überangebot noch nicht kompensieren kann. In Bezug auf die lange Frist verringern sich jedoch diese negativen Auswirkungen.

[...]

Der ersten These wird in diesen Untersuchungen für die kurze- bis mittlere Frist also zugestimmt, wobei sie in der langen Frist nicht mehr bestehen könnte. Dieses Ergebnis entspricht den Erwartungen, die durch die Theorie aufgestellt wurden.

Die theoretische Analyse der Fragestellung unterstützt die aus der Empirie gewonnen Erkenntnisse. Kurzfristig führt ein positiver Angebotsschock auf dem Arbeitsmarkt zu einer Verringerung des Lohnsatzes. Dies trifft vor allem auf den Niedriglohnsektor zu, da die Lohnelastizität nicht zuletzt aufgrund von Rigiditäten, wie einem Tariflohn, dort sehr gering ausfällt. Aufgrund der geringen Qualifizierung der Arbeitnehmer in diesem Markt besteht eine hohe Substituierbarkeit der Arbeitskräfte. Personen, die gewillt sind zu einem niedrigeren Lohn zu arbeiten, werden demnach bevorzugt und erhöhen unter Umständen die Arbeitslosenquote der dort zuvor tätigen Arbeitnehmer. Aufgrund des kurz- bis mittelfristig fixen Kapitalstocks kann sich die Nachfrage nach Arbeit nicht ausdehnen, was zu einer ineffizienten Verteilung der Inputfaktoren führt. In der langen Frist jedoch,

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in der das Kapital adjustiert werden kann, führt dieses Ungleichgewicht zu einer Erhöhung des Kapitalstocks auf dem betroffenen Markt und weitet damit die Nachfrage nach Arbeitskräften aus. Dies führt in der Theorie dazu, dass der Lohnsatz wieder steigt und sich die gegebenenfalls gesunkene Beschäftigungsquote wieder erhöht. In der langen Frist nivellieren sich also die negativen Effekte oder kehren sich bestenfalls sogar um. Diese theoretischen Ergebnisse werden von der Analyse vergangener Flüchtlingsströme unterstützt, da sich dort die negativen Effekte im Zeitverlauf verringerten. Die Realität agiert allein aufgrund der höheren Komplexität nicht immer wie modelltheoretisch angenommen, in diesem Falle treffen die Prognosen des theoretischen Gebildes aber eindeutig ein.

Wenn eine Heterogenität der Arbeitnehmer angenommen wird, ändern sich die theoretischen Erkenntnisse. Wenn angenommen wird, dass ungebildete Arbeitskräfte immigrieren, führt dies zu einer Lohn- und Beschäftigungserhöhung von einheimischen besser gebildeten Arbeitskräften. Gleichqualifizierte Arbeitnehmer verlieren hierbei jedoch, da sich das Angebot dieser durch den Angebotsschock erhöht hat. Die dargestellten Ergebnisse aus Dänemark unterstützen diese Aussage auf den ersten Blick nicht, da die Studie angibt, gleichqualifizierte Arbeitskräfte können aufgrund von Immigration ihr Humankapital besser ausschöpfen, was zu einer Erhöhung des Wertgrenzproduktes der Arbeit führt und somit die Nachfragekurve nach rechts verschiebt (siehe Darstellung 10). Es ist jedoch anzunehmen, dass die Immigranten in bestimmten Gebieten den sonst gleichqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Inland, unterlegen sind. Dazu gehören vor allem die Sprachkenntnisse. [...] Dieser Unterschied in den Sprachkenntnissen führt also dazu, dass die angegebene gleiche Qualifizierungsstufe zwischen den Einheimischen und Immigranten gar nicht existiert. Aufgrund der besseren Sprachkenntnisse sind die Einheimischen also höher qualifiziert, was dazu führt, dass deren Lohnsatz und Beschäftigung steigt, weil ihre vorher ausgeübte Arbeit auch von niedrig qualifizierteren Arbeitern ausgeübt werden kann. Foged und Peri unterstützen diese Aussage in ihrer Arbeit ebenfalls. Peri untersuchte diesen speziellen Fall sogar für die USA (Peri/Sparber 2009). Dabei kam heraus, dass die einheimischen geringqualifizierten Arbeitnehmer aufgrund von Immigration von physischer Arbeit in Bereiche wechselten, in denen

[page 47]

Kommunikation und Sprachkenntnisse gefragt waren.


Foged, Mette; Peri, Giovanni (2015): Immigrants' effect on native workers. New analysis on longitudinal data. London: IZA (IZA discussion papers, 8961).

Peri, Giovanni; Sparber, Chad (2009): Task specialization, immigration, and wages. In: American economic journal 1 (3), S. 135–169.

Anmerkungen

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The source is not given.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann