von Dr. Dr. Hakan Tastan
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| [1.] Ht/Fragment 001 01 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2012-12-27 14:14:59 Klicken | Fragment, Gesichtet, Ht, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wenner 2006 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 1, Zeilen: 1-16 |
Quelle: Wenner 2006 Seite(n): 1, Zeilen: 1-11, 15-17, 20-22 |
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| 1. Einleitung
1.1 Sauerstoffhomöostase und Hypoxie Ein konstanter Sauerstoffpartialdruck in allen Geweben ist für höhere Organismen lebensnotwendig. Sowohl das respiratorische als auch das kardiovaskuläre System sind daran beteiligt, das Gewebe mit dem benötigten Sauerstoff zu versorgen. Die Zellen selbst sind ebenfalls in der Lage, bei Veränderungen des O2-Drucks verschiedene adaptive Mechanismen zu induzieren, um eine optimale Sauerstoffversorgung zu gewährleisten (Guillemin und Krasnow, 1997). Sauerstoff dient als Elektronenakzeptor im Rahmen der mitochondrialen oxidativen Phosphorylierung und bei vielen anderen organischen und anorganischen Reaktionen. Die Eigenschaft, Metaboliten zu oxidieren, dient dabei oft der Umwandlung in Energie, insbesondere in Form von ATP. Hypoxie besteht, wenn das Sauerstoffangebot bzw. die Sauerstoffversorgung unter das Niveau sinkt, das benötigt wird, um physiologische O2-Drücke des betreffenden Gewebes aufrecht zu erhalten, d.h. sobald der Sauerstoffbedarf das -angebot übersteigt (Leniger-Follert et al., 1975). Sinkt der Sauerstoff-Partialdruck unter einen kritischen Wert im betroffenen Gewebe, so werden verschiedene adaptive Mechanismen aktiviert. Guillemin K and M A Krasnow (1997), The hypoxic response: huffing and HIFing. Cell 89: 9-12 Leniger-Follert E, D W Lubbers (1975), Regulation of local tissue pO2 of the brain cortex at different arterial O2 pressures. Pflugers Arch 359: 81-95 |
1 Einleitung
1.1 Sauerstoffhomöostase und Hypoxie Für höhere Organismen ist es lebensnotwendig, einen konstanten Sauerstoffpartialdruck in allen Geweben aufrecht zu erhalten. Sowohl das respirative als auch das kardiovaskuläre System sind daran beteiligt, das Gewebe mit dem benötigten Sauerstoff zu versorgen. Auch die Zellen selbst induzieren bei Veränderungen des O2-Drucks verschiedene adaptive Mechanismen, um eine optimale Sauerstoffversorgung zu gewährleisten (Guillemin und Krasnow 1997). Sauerstoff dient als Elektronenakzeptor im Rahmen der mitochondrialen oxidativen Phosphorylierung und bei vielen anderen organischen und anorganischen Reaktionen. Die Eigenschaft, Metaboliten zu oxidieren, dient dabei oft der Umwandlung in Energie, insbesondere in ATP. [...] Hypoxie entsteht, wenn das Sauerstoffangebot bzw. die Sauerstoffversorgung unter das Niveau sinkt, das benötigt wird, um physiologische O2-Drücke des betreffenden Gewebes aufrecht zu erhalten, d.h. sobald der Sauerstoffbedarf das -angebot übersteigt. [...] (Leniger-Follert, Lubbers et al. 1975). Sinkt der Sauerstoff-Partialdruck allerdings unter einen kritischen Wert im betroffenen Gewebe, so werden verschiedene adaptive Mechanismen aktiviert. Guillemin, K. and M. A. Krasnow (1997). "The hypoxic response: huffing and HIFing." Cell 89(1): 9-12. Leniger-Follert, E., D. W. Lubbers, et al. (1975). "Regulation of local tissue PO2 of the brain cortex at different arterial O2 pressures." Pflugers Arch 359(1-2): 81-95. |
Umfangreiche wörtliche Übernahmen, auf die nicht hingewiesen wird. |
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| [2.] Ht/Fragment 001 18 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2012-12-27 14:14:42 Klicken | Fragment, Gesichtet, Ht, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sell 2001, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 1, Zeilen: 18-28 |
Quelle: Sell 2001 Seite(n): 1, Zeilen: 6-18 |
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| Ein O2-sensitives Regulationssystem ermöglicht die physiologische Antwort auf
Hypoxie, indem es den Sauerstoffpartialdruck (pO2) von Blut und Gewebe innerhalb der physiologischen Grenzen konstant hält (Acker, 1993; López-Barneo et al., 1997; Conforti et al., 1999). Dieses Regulationssystem verfügt über spezielle chemosensitive Zellen, zu denen unter anderem auch paraganglionäre Zellen gehören (Kummer, 1996; Conforti et al., 1999). Paraganglien sind Hypoxie-sensitive Organe, die kontinuierlich den pO2 messen und bei Hypoxie adaptive Reaktionen des Körpers, wie die reflektorische Hyperventilation und Katecholaminfreisetzung, initiieren (Kummer, 1996). Unterschieden werden retroperitoneale Paraganglien, zu denen als Sonderform das Nebennierenmark gehört, und die Glomera (Kummer, 1996). Besonders während des hypoxischen Stresses zum Zeitpunkt des Geburtsvorganges ist die Sekretion von [Kreislauf-aktivierenden Katecholaminen aus dem Nebennierenmark für das Überleben des Fetus essenziell (Lagercrantz, 1996).] Acker H (1994), Mechanisms and meaning of cellular oxygen sensing in the organism. Respir Physiol 95: 1-10 López-Barneo J, Ortega-Sáenz P, Molina A, Franco-Obregón A, Ureña J & Castellano A (1997), Ion channels and heme proteins as oxygen sensors. Oxygen sensing by ion channels. Kidney Int 51: 454-461 Conforti L, Kobayashi S, Beitner-Johnson D, Conrad PW, Freeman T & Millhorn DE (1999), Regulation of gene expression and secretory functions in oxygen-sensing pheochromocytoma cells. Respir Physiol 115: 249-260 Kummer W (1996) in: Autonomic-endocrine interactions. (Unsicker K, Ed.) Harwood Academic Publisher Chur: 315-356 Lagercrantz H (1996), Stress, arousal, and gene activation at birth. News Physiol Sci 11: 214-218 |
Die physiologische Antwort auf Hypoxie wird durch ein O2-sensitives Regulationssystem ermöglicht, das den Sauerstoffpartialdruck (pO2) von Blut und Gewebe innerhalb der physiologischen Grenzen konstant hält (Acker, 1993; López-Barneo et al., 1997; Conforti et al., 1999). Dieses Regulationssystem verfügt über spezielle chemosensitive Zellen, zu denen unter anderem auch paraganglionäre Zellen gehören. (Übersicht bei Kummer, 1996; Conforti et al., 1999). Paraganglien sind Hypoxie-sensitive Organe, die permanent den arteriellen pO2 messen und bei Hypoxie im Körper adaptive Reaktionen, wie reflektorische Hyperventilation und Katecholaminfreisetzung, initiieren (Czyzyk-Krzeska, 1997; López-Barneo et al., 1997; Höhler et al., 1999). Auch das Nebennierenmark gehört zu den Paraganglien (Übersicht bei Kummer, 1996). Besonders während des hypoxischen Stresses zum Zeitpunkt der Geburt ist die Sekretion von Katecholaminen aus dem Nebennierenmark für das Überleben des Fetus essentiell (Lagercrantz, 1996).
Acker H (1993) Mechanisms and meaning of cellular oxygen sensing in the organism. Respir Physiol; 95: 1-10 López-Barneo J, Ortega-Sáenz P, Molina A, Franco-Obregón A, Ureña J & Castellano A (1997) Ion channels and heme proteins as oxygen sensors. Oxygen sensing by ion channels. Kidney Int; 51: 454-461 Conforti L, Kobayashi S, Beitner-Johnson D, Conrad PW, Freeman T & Millhorn DE (1999) Regulation of gene expression and secretory functions in oxygen-sensing pheochromocytoma cells. Respir Physiol; 115: 249-260 Kummer W (1996) in: Autonomic-endocrine interactions (Unsicker K, Ed.), Harwood Academic Publisher, Chur.: 315-356 Lagercrantz H (1996) Stress, arousal, and gene activation at birth. News Physiol Sci; 11: 214-218 |
Umfangreiche wörtliche Übernahmen, auf die nicht hingewiesen wird. |
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