VroniPlag Wiki

This Wiki is best viewed in Firefox with Adblock plus extension.

MEHR ERFAHREN

VroniPlag Wiki

Warnung: Du bist nicht angemeldet. Deine IP-Adresse wird bei Bearbeitungen öffentlich sichtbar. Melde dich an oder erstelle ein Benutzerkonto, damit Bearbeitungen deinem Benutzernamen zugeordnet werden.

Die Bearbeitung kann rückgängig gemacht werden. Bitte prüfe den Vergleich unten, um sicherzustellen, dass du dies tun möchtest, und speichere dann unten deine Änderungen, um die Bearbeitung rückgängig zu machen.

Diese Seite kann nicht mit semantischen Annotationen versehen werden, da der Namensraum hierfür nicht konfiguriert wurde.

Aktuelle Version Dein Text
Zeile 118: Zeile 118:
 
:::
 
:::
 
::Mich irritieren solche Äußerungen erheblich. Sie offenbaren ein Verständnis der Erstellung von Dissertationsschriften, in der es neben dem publizierten Text ebenfalls wie auch immer geartete "Privatabsprachen" mit den Gutachtern zu geben scheint, die allerdings nirgends transparent ausgewiesen sind, sondern allenfalls von den Beteiligten behauptet oder bestritten werden können. Meinem Verständnis wissenschaftlicher Praxis widerspricht diese Verfahrensweise in erheblichem Maße. Ich denke Ihrem ebenfalls. Und folglich stimme ich Ihnen zu: Hier sind die Universitäten in die Verantwortung zu nehmen und die beteiligten Gutachter. Das entbindet jedoch den Verfasser nicht von seiner Verantwortung für seinen Text. [[Benutzer:KayH|KayH]] 07:03, 3. Aug. 2011 (UTC)
 
::Mich irritieren solche Äußerungen erheblich. Sie offenbaren ein Verständnis der Erstellung von Dissertationsschriften, in der es neben dem publizierten Text ebenfalls wie auch immer geartete "Privatabsprachen" mit den Gutachtern zu geben scheint, die allerdings nirgends transparent ausgewiesen sind, sondern allenfalls von den Beteiligten behauptet oder bestritten werden können. Meinem Verständnis wissenschaftlicher Praxis widerspricht diese Verfahrensweise in erheblichem Maße. Ich denke Ihrem ebenfalls. Und folglich stimme ich Ihnen zu: Hier sind die Universitäten in die Verantwortung zu nehmen und die beteiligten Gutachter. Das entbindet jedoch den Verfasser nicht von seiner Verantwortung für seinen Text. [[Benutzer:KayH|KayH]] 07:03, 3. Aug. 2011 (UTC)
:::Ich habe auch den Eindruck, dass die "Traditionen" der Dissertationsbegutachtung von Institution zu Institution stark abweichen. In sofern war es für mich sehr interessant, das Gutachten zur Diss von KTzG zu lesen, das im Rahmen der Begründung der Entziehung veröffentlicht wurde.
 
:::Das Gutachten begann mit einer sehr ausführlichen Würdigung der persönlichen Verhältnisse und sonstigen Verpflichtungen des Diss-Autors. Bis zu dem Zeitpunkt hätte ich mir im Traum nicht ausmalen können, sowas in einem Dissertationsgutachten zu finden. An meinem Fachbereich wurde das eigentlich immer sehr analog zur Begutachtung von Zeitschriftenartikeln gehandhabt: Sehr nah am vorliegenden Text, ohne jegliche Betrachtung des Privatlebens oder nicht in der Diss dokumentierter wissenschaftlicher oder ausserwissenschaftlicher Leistungen des Doktoranden.<br />
 
:::Da man diese Traditionen nicht kennen kann, schlage ich vor, die hier betrachteten Texte völlig losgelöst von ihrer Eigenschaft als Dissertation lediglich als wissenschaftliche Veröffentlichung anzusehen, was sie ja auch sind.
 
:::[[Spezial:Beiträge/87.139.137.52|87.139.137.52]] 10:53, 3. Aug. 2011 (UTC)
 
:::-------------------------------------------------------------------------------------------
 
 
:::Die Privatabsprachen gibt es und sie machen meiner Ansicht nach auch Sinn. Eine Dissertation ist meinem Verständnis nach eine Prüfung und der Nachweis eines Qualifikationsniveaus. Sie zeigt, dass der/die Verfasser/in in der Lage ist weitgehend selbständig zu forschen (= Post-Doc). Wenn nun eine Person dies in zahlreichen Publikationen gezeigt hat, dann ist es imho durchaus legitim zu sagen, sie solle die vorhandenen Texte "zusammentackern" und als Diss abgeben. Seit kumulative Dissertation in zahlreichen Promotionsordnungen erlaubt sind, ist dies auch offiziell erlaubt - zuvor war es häufig auf Basis von Absprachen mit den beteiligten Professoren möglich. Das Problem bei vielen vroniplag Fällen war aber bisher, dass es gar keine Absprachen zwischen den Beteiligten gab (im Sinne "Lieber Betreuer, ich kopiere mal alles wild aus anderen Quellen zusammen...."); die Fälle waren recht eindeutige Plagiate - mit den aktuellen Eigenplagiaten wird es aber komplizierter. --[[Benutzer:Serbe|Serbe]] 10:13, 3. Aug. 2011 (UTC)
 
:::Die Privatabsprachen gibt es und sie machen meiner Ansicht nach auch Sinn. Eine Dissertation ist meinem Verständnis nach eine Prüfung und der Nachweis eines Qualifikationsniveaus. Sie zeigt, dass der/die Verfasser/in in der Lage ist weitgehend selbständig zu forschen (= Post-Doc). Wenn nun eine Person dies in zahlreichen Publikationen gezeigt hat, dann ist es imho durchaus legitim zu sagen, sie solle die vorhandenen Texte "zusammentackern" und als Diss abgeben. Seit kumulative Dissertation in zahlreichen Promotionsordnungen erlaubt sind, ist dies auch offiziell erlaubt - zuvor war es häufig auf Basis von Absprachen mit den beteiligten Professoren möglich. Das Problem bei vielen vroniplag Fällen war aber bisher, dass es gar keine Absprachen zwischen den Beteiligten gab (im Sinne "Lieber Betreuer, ich kopiere mal alles wild aus anderen Quellen zusammen...."); die Fälle waren recht eindeutige Plagiate - mit den aktuellen Eigenplagiaten wird es aber komplizierter. --[[Benutzer:Serbe|Serbe]] 10:13, 3. Aug. 2011 (UTC)
 
::::Soweit mir bekannt, unterliegen kumulative Dissen eindeutigen Regelungen in den Promotionsordnungen rsp. in "Ausführungsbestimmungen" zu ebendiesen. Mal als beliebiges Beispiel [http://www.zpa.uni-bremen.de/Promotionsausschuesse/Dr_Public_Health/kumulative%20diss%20grundsaetze.pdf diese an der Uni Bremen]. Es geht hier also nicht um Privatabsprachen der Art, die z.B. SH sinngemäß nahelegt: 'Ich bin gefragt worden, ob ich da nicht irgendwas in der Schublade liegen habe - egal wie alt, egal was -, das ich einfach zusammenschrauben kann mit irgendwelchen Texten, die ich in der Schublade von anderen gefunden habe. Promotion ist eh garantiert.' Gegen kumulative Dissen ist nichts einzuwenden - sofern sie transparent als ebendiese ausgewiesen sind. Das ist weder bei SH noch bei JG der Fall. Und von daher verstehe ich zumindest nicht recht, wie man das so grob vermischen kannst, wie Du es nun nahelegst. [[Benutzer:KayH|KayH]] 10:32, 3. Aug. 2011 (UTC)
 
::::Soweit mir bekannt, unterliegen kumulative Dissen eindeutigen Regelungen in den Promotionsordnungen rsp. in "Ausführungsbestimmungen" zu ebendiesen. Mal als beliebiges Beispiel [http://www.zpa.uni-bremen.de/Promotionsausschuesse/Dr_Public_Health/kumulative%20diss%20grundsaetze.pdf diese an der Uni Bremen]. Es geht hier also nicht um Privatabsprachen der Art, die z.B. SH sinngemäß nahelegt: 'Ich bin gefragt worden, ob ich da nicht irgendwas in der Schublade liegen habe - egal wie alt, egal was -, das ich einfach zusammenschrauben kann mit irgendwelchen Texten, die ich in der Schublade von anderen gefunden habe. Promotion ist eh garantiert.' Gegen kumulative Dissen ist nichts einzuwenden - sofern sie transparent als ebendiese ausgewiesen sind. Das ist weder bei SH noch bei JG der Fall. Und von daher verstehe ich zumindest nicht recht, wie man das so grob vermischen kannst, wie Du es nun nahelegst. [[Benutzer:KayH|KayH]] 10:32, 3. Aug. 2011 (UTC)

Bitte beachte, dass alle Beiträge zu VroniPlag Wiki unter CC-BY-SA veröffentlicht werden

Abbrechen Bearbeitungshilfe (wird in einem neuen Fenster geöffnet)

Die folgende Vorlage wird auf dieser Seite verwendet: