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Die schweizerische Migrationspolitik im Kontext der nationalen Sicherheit und globaler Zusammenhänge

von Doris Fiala

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[1.] Df/Fragment 103 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-05-13 20:56:37 [[Benutzer:|]]
Df, Fragment, Gesichtet, Ruddat 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 17-29
Quelle: Ruddat 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Für ein Individuum besteht ein Spannungszustand zwischen Situation, in der es sich befindet, z.B. schlechte Ausbildung und dem angestrebten Ziel, z.B. Wunsch nach einer

„guten" Arbeit. Daraus ergibt sich das Problem der Anpassung. Konkret heisst das, dass die Person, die eine schlechte Arbeit annehmen muss, durch diese Stellung im Subsystem Arbeit auch im Subsystem Prestige eine schlechte, niedrige Stellung innehat und somit im ganzen sozialen System „schlecht" dasteht und unzufrieden mit der eigenen Lage ist. Befinden sich mehrer Personen in einer ähnlichen Lage und können sich darüber verständigen, besteht die Möglichkeit der Bildung einer Subkultur. Es werden aufgrund der gemeinsamen Versager-Gefühle neue Normen und Werte formuliert, und somit kann Aggression gegen das gesellschaftliche System gerechtfertigt werden.

[...] daß zunächst für das Individuum ein Spannungszustand besteht (z.B. schlechte Ausbildung und der Wunsch nach einer guten Arbeit). Daraus ergibt sich das Problem der Anpassung, [...]

Für unser Beispiel bedeutet das konkret, daß das Individuum, welches eine schlechte Arbeit annehmen muß, durch diese Stellung im Subsystem Arbeit auch im Subsystem Prestige (Ansehen) eine schlechte, niedrige Stellung innehat und somit im gesamten sozialen System "schlecht" dasteht und unzufrieden mit der eigenen Lage ist.

[...]

Wenn die ersten beiden Lösungen nicht vorhanden sind, die Gesellschaft also keine institutionalisierte Lösung bietet oder bieten kann oder der Wechsel der Bezugsgruppe nicht möglich ist, sich mehrere Personen in einer ähnlichen Lage befinden und sie sich darüber verständigen können, besteht die Möglichkeit der Bildung einer Subkultur. Innerhalb dieser Subkulturen kommt es zu einer (zmindest teilweisen) Ablehnung der gesamtgesellschaftlich geltenden Werte und Normen, wodurch Schuldgefühle und die Einstufung als "Versager" beseitigt werden sollen. Zur Unterstützung dieser Funktion werden neue Normen und Werte etabliert, nach denen die Mitglieder der Subkultur leben können.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die Quelle ist eine Hausarbeit aus dem Jahre 1998. Es ist daher durchaus wahrscheinlich, dass es noch eine andere Quelle gibt.

Sichter
(WiseWoman), Hindemith



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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130513205708