|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 12, Zeilen: 6-11 |
Quelle: Neckel 2003 Seite(n): 7, Zeilen: 4-9 |
|---|---|
| In den aktuellen Debatten zum Wandel des Sozialcharakters der Arbeit tritt deshalb eine zentrale sozialwissenschaftliche Diagnose hervor: Der moderne Kapitalismus sei vor allem dadurch charakterisiert, daß er sein ökonomisches Prinzip des marktförmigen Tausches von allen sozialen Bezügen und kulturellen Werten entkoppelt hat (Neckel 2001, 2003; Bode/Brose 1999).
Bode, Ingo; Brose, Hanns-Georg (1999): Die neuen Grenzen organisierter Reziprozität. Zum gegenwärtigen Wandel der Solidaritätsmuster in Wirtschafts- und Nonprofit-Organisationen. In: Berliner Journal für Soziologie, 9, S. 179-196. Neckel, Sighard (2001): „Leistung“ und „Erfolg“. Die symbolische Ordnung der Marktgesellschaft. In: Eva Barlösius; Hans-Peter Müller und Steffen Sigmund (Hrsg.): Gesellschaftsbilder im Umbruch. Opladen: Leske und Budrich, S. 245-268. Neckel, Sighard (2003): Die Marktgesellschaft als kultureller Kapitalismus. In: Mitteilungen des Instituts für Sozialforschung [sic], 14, Frankfurt a. M., S. 7-21. |
Verfolgt man die aktuellen Debatten über die gegenwärtige Entwicklung des Kapitalismus, so stößt der Beobachter immer wieder auf eine zentrale sozialwissenschaftliche Diagnose: Der moderne Kapitalismus unserer Zeit sei vor allem dadurch charakterisiert, dass er sein ökonomisches Prinzip des marktförmigen Tausches gesellschaftlich verallgemeinert und von allen sozialen Bezügen und kulturellen Werten entkoppelt. |
Die eigentliche Quelle ist zwar genannt, doch bleibt der großteils wörtliche Charakter der Übernahme ungekennzeichnet. |
|