VroniPlag Wiki

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Der erweiterte Pressespiegel soll dazu dienen, Pressemeldungen, die zum Themenkomplex Plagiarismus gehören und keinen direkten Bezug zu VroniPlag haben, zu sammeln. Jeder ist eingeladen, hier Artikel, die er für interessant oder relevant hält, aufzulisten. Die letztendliche Entscheidung, ob ein Artikel im erweiterten Pressespiegel verbleibt, behalte ich mir vor.

Ältere Jahrgänge im Archiv.

Der 'offizielle' Pressespiegel von VroniPlag Wiki findet sich hier.


12. Januar 2022[]

  • derStandard: Ein Jahr nach Aschbachers Rücktritt: TU Bratislava noch ohne Prüfergebnis zu Doktorarbeit (Theo Anders) "Die TU Bratislava hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe vor einem Jahr umgehend angekündigt, die Causa zu untersuchen. Im Sommer wurde dem STANDARD von der Uni mitgeteilt, dass man eine neunköpfige Sonderkommission eingerichtet habe, um den Fall zu prüfen. [...] Im September hieß es dann, die Uni erwarte die externen Gutachten im November 2021. Erfüllt wurde diese Erwartung offenbar nicht, denn nun schreibt die slowakische Hochschule auf Nachfrage, dass ihr die externen gutachterlichen Ergebnisse immer noch nicht vorlägen. Daher könne man auch vorerst keine Schlüsse in dem Fall ziehen. [...] Aufgrund der laschen slowakischen Rechtslage bei Abgabe der Arbeit 2020 dürfte übrigens unabhängig vom inhaltlichen Ergebnis des Verfahrens keine Aberkennung des Doktortitels drohen."
  • DER SPIEGEL: TU Darmstadt zieht Konsequenzen im Fall Koppetsch (fok) "Mehr als zwei Jahre nach den Plagiatsvorwürfen gegen die Soziologin Cornelia Koppetsch hat die TU Darmstadt Konsequenzen gezogen. Welche das sind, verschweigt die Uni. [...] Aus 'dienstrechtlichen Gründen' könne man sich nicht zur Art der Maßnahme äußern, teilte die Hochschulsprecherin mit. Koppetsch lehre und forsche weiter an der TU als ordentliche Professorin am Institut für Soziologie."

11. Januar 2022[]

  • Forschung & Lehre: Disziplinar-Maßnahme gegen Cornelia Koppetsch (dpa) "'Die Entscheidung im Rahmen des Disziplinarverfahrens ist mittlerweile rechtskräftig, und die Disziplinarmaßnahme wurde vollzogen', teilte eine Sprecherin der Hochschule am Dienstag auf Anfrage mit."
  • derStandard: Wie viel Substanz hinter dem Plagiatsvorwurf gegen Raab steckt (Gerald John) "Man kommentiere 'abstruse Konstruktionen von selbsternannten Plagiatsjägern nicht', hieß es aus dem Büro der Ressortchefin: 'Jeder, der sich seriös mit Wissenschaft beschäftigt, wird zu dem Schluss kommen, dass die Behauptungen an den Haaren herbeigezogen sind.' [...] Wer in die im Fach Psychologie geschriebene Diplomarbeit zum Thema 'Einstellungsstrukturen und Lebensbedeutungen ehrenamtlicher Mitarbeiter' hineinliest, gewinnt einen gegenteiligen Eindruck: Augenscheinlich hat Raab manche Passagen schlicht und einfach abgeschrieben, ohne – wie von den Zitierregeln geboten – die Quelle auszuweisen. Immer wieder finden sich über mehrere Sätze hinweg Formulierungen, die fast oder ganz wortgleich in früher erschienenen Werken auftauchen. Mitunter hat Raab dabei auch die Quellenverweise mitübernommen, sodass es so wirkt, als hätte sie selbst Literaturarbeit geleistet."

3. Januar 2022[]

  • Stuttgarter Zeitung, S. 1 / Stuttgart; Lokales | Stadtausgabe: Wie die Unis schwarze Schafe überführen [€] (Jürgen Brand) "Franziska Giffey 2021, Annette Schavan 2013, Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 – die Liste von Plagiatsvorwürfen gegenüber prominenten Politikern ist lang. Manchen ist ihr Doktortitel aberkannt worden, andere durften ihn behalten, immer mussten sich auch die betroffenen Universitäten mit den tatsächlichen oder vermeintlichen Fälschungen beschäftigen. Der Wissenschaftsbetrieb wurde dadurch sensibilisiert, und auch die Stuttgarter Universitäten setzen sich kontinuierlich mit dem hochkomplexen Thema auseinander. [...] Beispiel Uni Hohenheim: Dort gibt es drei Ombudspersonen, an die sich Unimitglieder wenden können, wenn Vorwürfe von wissenschaftlichem Fehlverhalten im Raum stehen. Solche Ombudspersonen sind seit 2014 im Landeshochschulgesetz in Baden-Württemberg verankert. Diese Ansprechpersonen versuchen, den Fall aufzuklären und zwischen den Parteien zu vermitteln. Erhärtet sich der Eindruck, dass es sich beispielsweise um einen Plagiatsfall handeln könnte, kommt die nächste Instanz ins Spiel, die Kommission für die Selbstkontrolle der Wissenschaft. „An der Universität Hohenheim gab es zumindest seit 2013 - seitdem ich Vorsitzender der Kommission bin - bei den Forschenden keinen Fall von Plagiatsverdacht, der bei der Kommission ankam“, sagt der Professor Ulrich Palm."