4 unfertige Fragmente
| [1.] Bd/Fragment 040 01 - Diskussion Bearbeitet: 17. November 2023, 21:47 (Schumann) Erstellt: 14. October 2018, 17:37 Schumann | Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 40, Zeilen: 1-5, 15-29 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 36, 37, 38, Zeilen: 36: 10 ff; 37: 10 ff.; 38: 1 ff. |
|---|---|
| [Der optische Abdruck, sowie die Konstruktion und Fertigung] der Restaurationen erfolgten mit dem Cerec 3 - Gerät unter Verwendung der Software Cerec 3 - 1.00.
[...] 4.3.2 Vorbereitung der Zähne Nach Säuberung der Kavitäten mit Bimsmehl wurden diese mit Luft-Wasser-Spray gereinigt und im Sinne der Wet-Bonding-Technik getrocknet. 4.3.3 Insertion Zum Einsetzen der Teilkronen wurden die gesockelten Zähne in den bereits beim optischen Abdruck zur Anwendung gekommenen Probenhalter eingespannt. Nach Anmischen des selbstätzenden Befestigungskomposits RelyX Unicem [M16] wurde dieses mit Überschuss in die Kavitäten eingebracht und alle Kavitätenwände und -ränder damit benetzt. Die Teilkronen wurden nun langsam unter okklusalem Druck eingesetzt und die gröbsten Kompositüberschüsse mit einem Heidemann-Spatel [M17] entfernt. 4.3.4 Polymerisation Unter bestehendem okklusalem Druck, der mittels eines großen Kugelstopfers [M18] ausgeübt wurde, wurde folgend das dualhärtende Befestigungskomposit mit der Polymerisationslampe [M19] für je 40s von jeder Seite (approximal und okklusal) ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen [Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet.] [Seite 91 f.] M12 Fitchecker, GC Corporation, Tokyo, Japan, LOT 0512061 M16 RelyX Unicem- Universal Aplicap, Fa. 3M Espe, D-Seefeld
M17 Heidemannspatel, Nr. DE 408 R, Fa. Aesculap M18 ds-Kugelstopfer, Nr.: 6304158, Fa. Demedis, D-Passau M19 Polymerisationslampe Spectrum Curing Light, Fa. Ivoclar-Vivadent, FL-Schaan |
[Seite 36]
Die Inlays wurden nach der Reinigung der Kavität mit Wasserspray und Bimsmehl einprobiert und ihre Passgenauigkeit mittel Softproben (Fitchecker [M13]) überprüft. Störstellen an den Restaurationen wurden mit Feinkorndiamanten beseitigt. [...] [Seite 37] 4.3.2 Vorbereitung der Zähne zum Einsetzen Nach Reinigung der Kavitäten mit Bimsmehl wurden diese mit 37%-iger Phosphorsäure [M17] angeätzt. [...] Danach wurden die Kavitäten mit Luft-Wasser-Spray gereinigt und im Sinne der Wet-Bonding-Technik getrocknet. [...] 4.3.3 Insertion Zum Einsetzen der Inlays wurden die gesockelten Zähne in den bereits beim optischen Abdruck zur Anwendung gekommenen Probenhalter eingespannt. Nach Anmischen des Befestigungskomposits Variolink II [M20] wurde dieses mit Überschuss in die Kavitäten eingebracht, und alle Kavitätenwände und -ränder damit benetzt. Die Inlays wurden nun langsam unter okklusalem Druck eingesetzt und die gröbsten Kompositüberschüsse mit einem Heidemann-Spatel [M21] entfernt. 4.3.4 Polymerisation Unter bestehendem okklusalem Druck, der mittels eines großen Kugelstopfers [M22] ausgeübt wurde, wurde folgend das dualhärtende Befestigungskomposit mit der [Seite 38] Polymerisationslampe für je 40s von jeder Seite (approximal und okklusal) ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet. [Seite 77] M13 Fitchecker, GC Corporation, Tokyo, Japan, LOT 0512061 M17 Total Etch, Fa. Ivoclar-Vivadent, FL-Schaan, LOT H36568, LOT H27781 M20 Variolink II Base + Catalyst (high viscosity), Fa. Ivoclar-Vivadent, FL-Schaan, LOT H20794, LOT J04153 und LOT H16486, LOT J07657 M21 Heidemannspatel, Nr. DE 408 R, Fa. Aesculap M22 ds-Kugelstopfer, Nr.: 6304158, Fa. Demedis, D-Passau |
Kein Hinweis auf die Quelle. Siehe Fragment 040 06. |
|
| [2.] Bd/Fragment 085 01 - Diskussion Bearbeitet: 17. November 2023, 21:50 (Schumann) Erstellt: 13. October 2018, 10:03 Klgn | Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung |
|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 85, Zeilen: 1 ff. |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 86, 87, Zeilen: 86: 6 ff.; 87: 1 ff. |
|---|---|
| [Das Ergebnis dieser Studie steht im Einklang mit den Ergebnissen von Krifka et al.] (73;74). Die Entstehung von Schmelzrissen durch die thermomechanische Wechselbelastung, d.h. durch plötzliche und wiederholte Temperaturschwankungen, ist in der Literatur häufig belegt (16;84;85).
Bei der Präparation ausgedehnter mod – Kavitäten führt der Verlust an Zahnhartsubstanz zu einer Reduktion der Biegefestigkeit und Biegesteifigkeit der verbleibenden Höcker und somit zu einer erhöhten Frakturgefahr (52). Die Adhäsivtechnik in Kombination mit vollkeramischen Restaurationen (Inlays oder Teilkronen) bietet sich zur Stabilisierung der restlichen Zahnhartsubstanz an. Ein kraftschlüssiger Verbund zwischen Zahn und Restauration kann eine Höckerstabilisierung herbeiführen (57;73;74;80;119). Ein weiterer Vorteil der Versorgung mit adhäsiv befestigten Keramikinlays und –teilkronen ist neben der hervorragenden Ästhetik das schonendere Vorgehen beim Beschleifen des Zahnes im Vergleich zu konventionellen Methoden, wie z. B. Kronen (49;79-81;90;91). Diese Studie sollte analog den in vitro Untersuchungen von Krifka et al. (74) der Frage nachgehen, inwieweit die Wand des vestibulären, nichttragenden Höckers reduziert werden kann (Inlay - Präparation) und ab welcher Restwandstärke der Kavität dieser in die Präparation einbezogen werden sollte (Teilkronenpräparation), um Rissbildungen, die zu Frakturen führen können, zu vermeiden. Experimentelle Ergebnisse von Krifka et al. (73) für vollkeramische Inlays und Teilkronen geben Hinweise darauf, dass die verbliebene Kavitätenwand eine Dicke von mindestens 2,0 mm haben sollte, da es ansonsten trotz Adhäsivtechnik vermehrt zu Schmelzrissen oder sogar Frakturen der Zahnhartsubstanz kommen kann. Eine Mindestschichtstärke der Kavitätenwand von 2,4 mm fordern Mehl et al. (91) bei vorhandener Dentinbegrenzung im approximalen Bereich. Eine Studie von Fonseca et al. (42) zeigte keine statistisch signifikant höhere Frakturrate der Zahnhartsubstanz bei schmaler und breiter Isthmusbreite der Kavität und bei zusätzlicher Überkuppelung von ein oder mehreren Höckern. Durch adhäsive Befestigung können auftretende Kräfte auf die gesamte verbliebenen Zahnhartsubstanz verteilt werden und dadurch den Zahn stabilisieren und festigen (90;91). Bei sehr geringer Restzahndicke im Bereich von 1,0mm wird hierbei ein ungekuppelter Höcker stärker belastet als ein gekuppelter Höcker. Das Maß der Verformung wird von der verbliebenen Zahnhartsubstanz bestimmt, wie es Lang et al. (80) in einer Studie beweisen konnte. Bei „kritischen“ Kavitätengrößen empfehlen Lang et al. (80) deshalb, den nichttragenden Höcker im Sinne einer Teilkronenpräparation horizontal einzukürzen, dies bestätigte sich auch in einer Studie von Krifka et al. (74), in denen bei Teilkronen- und [Inlaypräparationen unter Verwendung eines etch-and-rinse Adhäsivsystems (Variolink II) an den betreffenden Zähnen statistisch signifikant weniger Risse an überkuppelten Höckern im Vergleich zu ungekuppelten Resthöckern festgestellt werden konnten.] 16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51:461-467, 1972. 42. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L, Soares CJ. The influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98:277-284, 2007. 49. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam-oder Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44:108-109, 1989. 52. Granath L, Svensson A. Elastic outward bending of loaded buccal and lingual premolar walls in relation to cavity size and form. Eur [sic] J Oral Sci 99:1-7, 1991. 57. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in mod-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45:660-663, 1990. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 74. Krifka S, Stangl M, Wiesbauer S, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Influence of different cusp coverage methods for the extension of ceramic inlays on marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Clin Oral Investig 13:333-341, 2009. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994. 81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000. 84. Lloyd BA, Christensen DO, Jacobs HR, Brown WS. Heat transfer in teeth during restoration. Am Ist Chem Eng Sym Ser 70:215-225, 1975. 85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978. 90. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitaten [sic]. Dtsch Zahnärztl Z 51:701-704, 1996. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. 119. Soares CJ, Martins LR, Pfeifer JM, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 35:281-286, 2004. |
[Seite 86]
6.5.2 Einfluss der Präparation Ausgedehnte mod-Präparationen führen zu einer Reduktion der Biegefestigkeit und Biegesteifigkeit der verbleibenden Höcker und somit zu einer erhöhten Frakturgefahr der Restzahnhartsubstanz (54). Zur Stabilisierung der Zahnhartsubstanz bietet sich die Adhäsivtechnik in Kombination mit vollkeramischen Restaurationen (Inlays oder Teilkronen) an. Durch den Verbund zwischen Zahn und Restauration kann eine Höckerstabilisierung erreicht werden (4,48,58,74,108). Zusätzlich hat diese Art der Versorgung neben der hervorragenden Ästhetik den Vorteil der Zahnhartsubstanzschonung im Vergleich zu konventionellen Methoden, wie z.B. Kronen (52,73-75,84,85). Ergebnisse von in vitro Studien bestätigen, dass adhäsiv befestigte Restaurationen den Zahn bzw. die Resthöcker stabilisieren können (4,48,58,74,108). Ungeklärt ist aber, inwieweit die Restwandstärke des vestibulären, nichttragenden Höckers reduziert werden kann (Inlay-Präparation) und ab welcher Restwandstärke der Kavität dieser in die Präparation einbezogen werden sollte, um Rissbildung, die zu einer Fraktur führen kann, zu vermeiden. Experimentelle Ergebnisse von Anthofer (4) für vollkeramische Inlays und von Fritzsch (48) für vollkeramische Teilkronen geben Hinweise darauf, dass die verbliebene Kavitätenwand eine Dicke von mindestens 2,0 mm haben sollte, ansonsten ist trotz Adhäsivtechnik mit vermehrten Schmelzrissen oder sogar Frakturen der Zahnhartsubstanz zu rechnen. Auch Mehl et al. (85) untersuchten die Mindestschichtstärke der Kavitätenwand und forderten eine Resthöckerstärke von weniger als 2,4 mm nur dann zuzulassen, wenn approximal keine Dentinbegrenzung der Restauration vorliegt. Dies steht im Gegensatz zu der Untersuchung von Fonseca et al. (43), die keine statistisch signifikant höhere Frakturrate der Zahnhartsubstanz bei schmaler und breiter Isthmusbreite der Kavität und bei zusätzlicher Überkuppelung von ein oder mehreren Höckern feststellen konnten. [Seite 87] Die adhäsive Befestigung erlaubt, auftretende Kräfte auf die gesamte verbliebene Zahnhartsubstanz zu verteilen und den Zahn dadurch zu stabilisieren und zu festigen (84,85). Dabei wird bei extrem geringer Restzahndicke ein ungekuppelter Höcker stärker belastet als ein gekuppelter Höcker. Das Maß der Verformung wird von der verbliebenen Zahnhartsubstanz bestimmt, wie es Lang et al. (74), Fritzsch (48) und Anthofer (4) in ihren Studien beweisen konnten. Lang et al. (74) empfehlen deshalb bei „kritischen“ Kavitätengrößen den nichttragenden Höcker im Sinne einer Teilkronenpräparation horizontal einzukürzen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bestätigen diese Empfehlung, da zum Zeitpunkt „vor TCML“ und „nach TCML“ eine signifikant geringere Anzahl an Schmelzrissen durch die Präparation mit horizontaler Reduktion vorhanden war. Durch die Überprüfung mittels der Error-Rates Methode konnte dies zusätzlich bestätigt werden. 4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005. 16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51: 461-9, 1972. 43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. [sic] the [sic] influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007. 48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss-/Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005. 52. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam- oder -Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44: 108-9, 1989 54. Granath L, Svensson A. Elastic outward bending of loaded buccal and lingual premolar walls in relation to cavity size and form. Scand J Dent Res 99-1: 1-7, 1991. 58. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in MOD-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45: 660-3, 1990. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. 74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994. 75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000. 78. Llyod [sic] BA, Christensen DO, Jacobs HR, Brown WS. Heat transfer in teeth during restoration. Am Ist Chem Eng Sym Ser 70: 215-25, 1975. 79. Llyod [sic] BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978. 84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996. 85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay-restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998. 108. Soares CJ, Martins LR, Pfeifer J, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 35: 281-286, 2004. |
Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle. Siehe auch Fragment 085 18. |
|
| [3.] Bd/Fragment 077 01 - Diskussion Bearbeitet: 13. October 2018, 09:28 (Klgn) Erstellt: 12. October 2018, 13:40 Klgn | Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung |
|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 77, Zeilen: 1 ff. |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 78, 79, Zeilen: 78: 3 ff.; 79: 1 ff. |
|---|---|
| [Als klinischer Goldstandard zur Versorgung dieser ausgedehnten Zahnhartsubstanzdefekte galten bislang] Restaurationen aus Metall oder Metallkeramik. Heute besteht die Möglichkeit, diese Defekte mittels zahnfarbener vollkeramischer Restaurationsmaterialien zu versorgen. Dabei kann und soll die Präparation möglichst substanzschonend und defektorientiert erfolgen, was allerdings bei einer Kronenpräparation schwer möglich ist. Die Versorgung mit einer Keramikteilkrone bietet hier eine mögliche Alternative. Laut einer Stellungnahme der DGZMK spricht man von einer Teilkrone, wenn ein oder mehrere Höcker in die Präparation einbezogen werden (5;36;101). Dies ist bei größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten, mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich, sowie zur Okklusionstherapie indiziert (117).
Allgemeine Richtlinien für die Gestaltung der Präparation existieren bislang nicht. Eine Anlehnung an allgemeine Präparationsrichtlinien für Gussrestaurationen bis hin zur rein defektbezogenen Kavität unter Verzicht auf retentive Elemente werden beschrieben (35;36). Im Wesentlichen existieren in der Literatur drei Konzepte zu Keramikteilkronenpräparationen. Dabei konnten Federlin et al. (35) feststellen, dass das Präparationsdesign keinen Einfluss auf die marginale Integrität besitzt. Ergebnisse der Untersuchungen von van Dijken et al. (129;131) bestätigen dies. Bei klinischen Untersuchungen zu verschiedenen Präparationsformen im Rahmen großer schmelz- und dentinbegrenzter Defekte mit Vollkeramikteilkronenversorgung konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. Eine dieser Präparationsformen fand in dieser in vitro Studie Anwendung. Der orale (tragende) Höcker wurde im Sinne einer horizontalen Reduktion eingekürzt und der vestibuläre (nichttragende) Höcker in beiden Untersuchungsgruppen auf 1,0mm Restzahndicke ausgedünnt. Die vestibulären (nichttragenden) Höcker wurden nicht gefasst und sollten durch die adhäsive Befestigung der vollkeramischen Restauration stabilisiert werden. Diese Möglichkeit der Stabilisierung durch adhäsive Eingliederung wird in der Literatur mehrfach beschrieben (36;73;79-81;90;91). Bei der Präparation B wurde zusätzlich zur Ausdünnung auf 1,0mm eine Überkuppelung des vestibulären (nichttragenden) Höckers durchgeführt. Dabei sollte über dem Höcker eine Keramikschichtstärke von 2,0 mm ermöglicht werden. Somit lag die Restwandstärke des nichttragenden Höckers unter der von Mehl et al. (91) geforderten Mindestschichtstärke von 1,3 mm. Bei der Simulation von sehr ausgedehnten Kavitätenpräparationen stellten Mehl et al. (91) fest, dass kein signifikanter Unterschied der Randspaltanalyse mittels REM an den schmelzbegrenzten Rändern zwischen Wandstärken von 1,3 mm und 2,4 mm besteht. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen von Krifka et al. (73) die bei einer Restwandstärke des vestibulären, nichttragenden Höckers von 1,0mm keinen signifikanten Unterschied in Bezug auf die marginale Randadaptation feststellen konnten. 5. Baltzer A, Vanik-Kaufmann [sic] J [sic], Kurbad A, Reichel K. CAD-CAM und Vollkeramik Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, Quintessenz, 2007. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008 [sic]. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994. 81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000. 90. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitaten. Dtsch Zahnärztl Z 51:701-704, 1996. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. 101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001. 117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001. 129. Van Dijken JWV. All-ceramic restorations: classification and clinical evaluations. Compendium of continuing education in dentistry (Jamesburg, NJ: 1995) 20:1115-1124, 1999. 131. Van Dijken JWV, Ormin A, Olofsson AL. Clinical performance of pressed ceramic inlays luted with resin-modified glass ionomer and autopolymerizing resin composite cements. J Prosthet Dent 82:529-535, 1999. |
[Seite 78]
Zur Versorgung dieser ausgedehnten Zahnhartsubstanzdefekte haben sich Gussrestaurationen aus Metall oder Metallkeramikrestaurationen klinisch als der Goldstandard bewährt. Es besteht aber auch die Möglichkeit ausgedehnte Läsionen mittels zahnfarbener vollkeramischer Restaurationsmaterialien wiederherzustellen. Dabei sollte die Präparation möglichst substanzschonend und defektorientiert erfolgen, was allerdings durch eine Kronenpräparation nicht immer erreicht werden kann. Aus diesem Grund kann eine Versorgung mit einer Keramikteilkrone erwogen werden. Davon spricht man, laut einer Stellungnahme der DGZMK, wenn ein oder mehrere Höcker in die Präparation einbezogen werden (5,37,94). Diese sind bei größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten, mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich, sowie zur Okklusionstherapie indiziert (32,37). Bislang existieren jedoch keine allgemeinen Richtlinien dafür, wie diese Präparation gestaltet sein soll. Die Beschreibungen reichen von den allgemeinen Präparationsprinzipien für Gussrestaurationen bis hin zur rein defektbezogenen Kavität unter Verzicht auf retentive Elemente (36,37). In der Literatur existieren im Wesentlichen drei Konzepte zu Keramikteilkronenpräparationen. Dabei konnten Federlin et al. (35) feststellen, dass das Präparationsdesign keinen Einfluss auf die marginale Integrität besitzt. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen der Untersuchungen von van Dijken et al. (24,27). Sie untersuchten klinisch im Rahmen großer schmelz- und dentinbegrenzter Defekte mit Vollkeramik-Teilkronen verschiedene Präparationsformen und konnten keine signifikanten Unterschiede feststellen. In der vorliegenden in vitro Studie fand eine dieser Präparationsformen Verwendung. Es wurde der orale (tragende) Höcker im Sinne einer horizontalen Reduktion eingekürzt und der vestibuläre (nichttragende) Höcker in beiden Untersuchungsgruppen auf 1,0 mm Restzahndicke ausgedünnt. Die vestibulären (nichttragenden) Höcker wurden nicht gefasst und sollten durch die adhäsive Befestigung der vollkeramischen Restauration stabilisiert werden. Die Möglichkeit der Stabilisierung der Zahnhartsubstanz durch die adhäsive Eingliederung wird in der Literatur mehrfach beschrieben (4,37,48,73-75,84,85). Bei der Präparation B erfolgte zusätzlich zur Ausdünnung auf 1,0 mm eine Überkuppelung des vestibulären (nichttragenden) Höckers, und zwar soweit, dass darüber eine Keramikschichtstärke von 2,0 mm zu realisieren war. Die Restwandstärke des nichttragenden Höckers lag somit unter der von Mehl et al. (85) geforderten Mindestschichtstärke von 1,3 mm. Bei der Simulation von Extremsituationen der [Seite 79] Kavitätenpräparation stellten Mehl et al. (85) fest, dass kein signifikanter Unterschied der Randspaltanalyse mittels REM an den schmelzbegrenzten Ränder zwischen Wandstärken von 1,3 mm und 2,4 mm besteht. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen von Fritzsch (48) und Anthofer (4), die bei einer Restwandstärke des vestibulären, nichttragenden Höckers von 1,0 mm keinen signifikanten Unterschied in Bezug auf die marginale Randadaptation feststellten. 4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005. 5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007. 24. Dijken van JWV. All-ceramic restorations: classification and clinical evaluations. Compend Contin Educ Dent 20: 1115-1136, 1999. 27. Dijken van JWV, Ormin A, Olofsson A-L. Clinical performance of pressed ceramic inlays luted with resin-modified glass ionomer and autopolymerizing resin composite cements. J Prosthet Dent 82: 529-535, 1999. 32. Federlin M, Geurtsen W, Haller B, Schmalz G. Zahnfarbene Restaurationen aus Keramik: Inlays, Teilkronen und Veneers. Gemeinsame Stellungnahme der DGZ und DGZMK. Dtsch Zahnärztl Z 62: 9, 2007. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption [sic]. Oper Dent 29: 560-70, 2004. 36. Federlin M, Sipos C, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns. Influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 8: 11-7, 2004. 37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004. 48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss-/Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. 74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994. 75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000. 84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996. 85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. |
Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle. |
|
| [4.] Bd/Fragment 050 01 - Diskussion Bearbeitet: 19. October 2018, 07:13 (Klgn) Erstellt: 11. May 2018, 23:08 Hindemith | Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Wiesbauer 2009 |
|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 50, Zeilen: 1-5 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 46, Zeilen: 2ff |
|---|---|
| Weiterhin werden für jeden Ort die Werte für die Präparation A und B zusammengefasst.
Dann erfolgt eine Darstellung der Farbpenetrationswerte in Abhängigkeit von den Parametern Präparation und Grenze1. 5.1.1 Einfluss der Präparation 5.1.1.1 Übersicht 1 Hinweis: Die dadurch teilweise entstehende Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. |
Weiterhin werden für jeden Ort die Werte für die Präparation A und B
zusammengefasst. Schließlich erfolgt eine Darstellung der Farbpenetrationswerte in Abhängigkeit von den Parametern Gruppe und Grenze1. 5.1.1 Einfluss der Präparation 5.1.1.1 Übersicht 1 Hinweis: Die dadurch teilweise entstehende Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
|