61 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat
| [1.] Bd/Fragment 010 01 - Diskussion Bearbeitet: 3. June 2020, 10:08 Schumann Erstellt: 26. August 2017, 13:13 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 10, Zeilen: 1-2 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 18, Zeilen: 14-16 |
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| Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wir [sic] die Keramik makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (65).
65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992. |
Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wird die Keramik, wie in Abbildung 3 und 4 dargestellt, makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (37).
37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004 |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [2.] Bd/Fragment 009 01 - Diskussion Bearbeitet: 3. June 2020, 10:07 Schumann Erstellt: 26. August 2017, 12:39 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 9, Zeilen: 1-16 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 17-18, Zeilen: 17: 21-27; 18: 1-13 |
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| 2.4.1 Konventionelle Zementierung
Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und entwickeln dabei die Fähigkeit, Materialien fest miteinander zu verbinden (30). Neben ihrer Funktion als Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Weiter werden sie auch als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe verwendet. Für die Befestigung von Keramikrestaurationen kommen neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente zur Anwendung (6). Voraussetzung für das konventionelle Zementieren ist allerdings neben einer ausreichenden Biegefestigkeit der Keramik (größer als 400MPa) auch die retentive Präparation des zu versorgenden Zahnes. 2.4.2 Adhäsive Befestigung Erst durch die Entwicklung von Adhäsivsystemen gelang es, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebstoffes miteinander zu verbinden (65). Dadurch soll ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (102). 30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005. 6. Behr M, Rosentritt M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54:829-837, 2003. 65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992. 102. Pröbster L, Kern K. Kurzvorstellung der aktuellen Keramiksysteme. DZW - Zahntechnik 2002. |
[Seite 17]
2.4.1 Konventionelle Befestigung Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und besitzen dabei die Fähigkeit, Materialien miteinander fest zu verbinden (31). Neben Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Daneben finden sie auch Anwendung als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe. [Seite 18] Für die Befestigung von vollkeramischen Restaurationen können neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente verwendet werden (6). Nicht nur die erhöhte Biegefestigkeit der Keramik (größer 400 MPa), sondern auch eine retentive Präparation ist eine Voraussetzung für konventionelles Zementieren (6). 2.4.2 Adhäsive Befestigung [...] Die Weiterentwicklung der Adhäsivtechnik führte dazu, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebestoffes miteinander zu verbinden (17,45). [...] Dadurch kann ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (45,94). 31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996. 6. Behr M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54-8: 829-837, 2003. 17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955. 45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556-8, 2002. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. |
Textübernahmen ohne Quellenangabe. In der letzten Zeile des zweiten Absatzes befindet sich in der Quelle noch ein Verweis auf eine Literaturstelle, die in der untersuchten Arbeit nicht mehr erwähnt wird. |
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| [3.] Bd/Fragment 005 01 - Diskussion Bearbeitet: 3. June 2020, 10:05 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 00:48 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 5, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 12-13, Zeilen: 12: 5-18; 13: 2-8 |
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Tabelle 2: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels dem Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22). 2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen Man unterscheidet die heute in der Zahnheilkunde gängigen Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen in additive und subtraktive Verfahren. Die additive Methode umfasst Herstellungsverfahren, bei denen die Erstellung der Restauration modellierend-aufbauend erfolgt, wie zum Beispiel die Sinter- oder Lost-Wax-Technik. Subtraktive Verfahren hingegen zeichnen sich durch einen abtragenden Arbeitsprozess aus, in dem aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (61;76). 2.3.1 Sinterverfahren Durch Sinterung hergestellte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. Hierbei werden unterschiedlich eingefärbte keramische Massen schichtweise aufgetragen und gebrannt. Die dabei entstehende Sinterschrumpfung von 25-30%, die beim Brennen entsteht, muss durch entsprechende Übermodellation ausgeglichen werden (59;126). Sowohl Abbindeexpansion des Stumpfmaterials als auch die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen); (117). 22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996. 61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999. 117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 126. Thonemann B, Federlin M, Schmalz G, Schams A. Clinical evaluation of heat-pressed glass-ceramic inlays in vivo: 2-year results. Clin Oral Investig 1:27-34, 1997 |
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Tabelle 3: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II (22) Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22). 2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen Die heute in der Zahnheilkunde verfügbaren Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen werden in additive und subtraktive Verfahren unterteilt. Unter der additiven Formgebung werden alle Herstellungsverfahren, wie Sinter- oder Lost-Wax-Technik, bei denen die Erstellung der Restauration modellierend-aufbauend erfolgt, zusammengefasst. Demgegenüber ordnet man der subtraktiven Formgebung alle Verfahren zu, die im Allgemeinen durch den abtragenden Arbeitsprozess charakterisiert sind, da aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (69,71). 2.3.1 Sinterverfahren Gesinterte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. Das schichtweise Aufbrennen erfolgt mit unterschiedlich eingefärbten keramischen Massen. Ein [Seite 13] Nachteil dieses Verfahrens ist die Schrumpfung der Keramikmassen um 25-30% beim Brennen (60,113). Die Abbindeexpansion des Stumpfmaterials und die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen) (107). 22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996. 69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999. 71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998. 60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006. 113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die beiden Sätze in den Zeilen 14-17 entsprechen inhaltlich und in Reihenfolge der Vorlage, wurde sprachlich jedoch variiert. |
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| [4.] Bd/Fragment 002 01 - Diskussion Bearbeitet: 3. June 2020, 10:02 Schumann Erstellt: 4. August 2017, 14:16 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 2, Zeilen: 1-6, 10-27 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 9-10, Zeilen: 9: 1-6; 10: 1-19 |
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| 2. Literaturübersicht
2.1 Geschichte der Dentalkeramiken Keramische Massen finden schon seit mehr als zwei Jahrhunderten Anwendung in der Zahnmedizin. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet „gebrannte Erde“ (103;127). Moderne, in der Zahnheilkunde verwendete Keramiken entwickelten sich aus Porzellan (30). Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Entwicklung von metallfreien, vollkeramischen Inlays und Kronen (48;118). Schon bald zeigten sich jedoch aufgrund der Sprödigkeit der Keramiken und der Zementierung mit Zinkoxid-Phosphatzement zahlreiche Misserfolge (9;112;113;127). Dies führte dazu, dass indikationseinschränkende Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigkeit mittels Gefügeverstärkung und defektminimierender Herstellungsverfahren ausgeglichen wurden. Zuverlässige Erfolgsraten lieferten seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Verfahren, neben der Sintertechnologie auch Press-, Guss-, und Fräsverfahren, die sich nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten (30). Auch die Entwicklung der Adhäsivtechnik 1955 durch Buonocore (17) verstärkte die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte so das Risiko von Frakturen aufgrund eines kraftschlüssigen und dauerhaften Verbundes zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (44;101;127). 2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin Der Begriff Dentalkeramiken umfasst verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, die in Wasser schwer löslich und zu mindestens 30% kristallin sind (54;61). Dentalkeramiken lassen sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung der jeweils selben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab. 1) abgrenzen. Ein erhöhter Feldspatanteil bietet verbesserte Viskosität und Standfestigkeit, beides sind Voraussetzungen für das Modellieren im zahntechischen Labor (30). 103. Qualtrough AJ, Wilson NH, Smith GA. Porcelain inlay: a historical view. Oper Dent 15:61-70, 1990. 127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001. 30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005. 48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007. 118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998. 9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004. 112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989. 113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001. 17. Buonocore.G. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materialsto enamel surfaces. J Dent Res 34:849-853, 1955. 44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002. 101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001. 54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992. 61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. |
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2 Literaturübersicht 2.1 Geschichte der Dentalkeramiken Keramische Werkstoffe wurden bereits in der Frühgeschichte der Menschheit verwendet. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet so viel wie „gebrannte Erde“ (95,113). Die heutigen Dentalkeramiken entwickelten sich aus dem Porzellan, [...] [Seite 10] Zinkoxidphosphatzement für hohe Misserfolgsraten verantwortlich (8,103,104,113). Aus diesem Grund war man bemüht, die indikationseinschränkenden Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigekeit durch Gefügeverstärkung und defektminimierende Herstellungsverfahren zu beseitigen. Nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten sich seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Technologien zur Herstellung vollkeramischer Restaurationen, wie Sintertechnologie, Guss-, Press- und Fräsverfahren (31). Aber erst durch die Entwicklung der Adhäsivtechnik (Buonocore (17) 1955) verstärkte sich die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte somit das Risiko einer Fraktur (113). Grund hierfür war ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (45,94). 2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin Unter dem Begriff Dentalkeramiken fasst man verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe zusammen, die in Wasser schwer löslich und wenigstens zu 30% kristalliner Struktur sind (56,71). Die Dentalkeramiken unterscheiden sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung derselben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab.1). Der erhöhte Feldspatanteil verbessert die Viskosität und Standfestigkeit, die Voraussetzung zum Modellieren sind (31). 95. Qualthrough AJE, Wilson NHF, Smith GA. The porcelain inlay: A historical review. Oper Dent 15: 61-70, 1990. 113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002. 31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996. 8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001. 103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989. 104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001. 17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955. 45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556- 8, 2002. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. 56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992. 71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. |
Der Autor gibt zwar großteils dieselben Quellen an, jedoch findet die Präsentation des Inhalts in derselben Reihenfolge wie bei der Quelle auf. Zudem ist es ungewöhnlich, dass das bei Zitaten aus mehreren Quellen der nahezu gleiche Wortlaut zustande kommt. |
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| [5.] Bd/Fragment 001 06 - Diskussion Bearbeitet: 3. June 2020, 10:00 Schumann Erstellt: 4. August 2017, 13:52 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 1, Zeilen: 6-8, 15-29 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 8, Zeilen: 6-8, 15 ff. |
|---|---|
| Hierfür stehen heute, abhängig von Defektgröße und – lokalisation, Glasionomerzemente, Kompomere, Hybridionomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.
[...] Die Adhäsivtechnik soll zudem einen dauerhaften, kraftschlüssigen Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz gewährleisten, welcher die Frakturhäufigkeit von Keramik und Zahnhartsubstanz reduziert. Die Präparation ausgedehnter Zahnhartsubstanzdefekte, die mit Inlays oder Teilkronen versorgt werden, hat einen destabilisierenden Effekt und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Bereits geringe Kaukräfte können zu Höckerdeformationen und Infrakturen im Schmelz oder Dentin bis hin zu Zahnfrakturen führen. Gerade bei vitalen Zähnen können daher Hypersensibilisierung und pulpitische Beschwerden die Folge ebendieser (In-)Frakturen sein. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen. Ziel der vorliegenden in vitro Studie war es, zu klären, inwieweit bei Kavitäten, die mit vollkeramischen Teilkronen unter Verwendung eines selbstadhäsiven, dualhärtenden Composite-Befestigungs-Zements versorgt wurden, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz am nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöcker durch die Form der Präparation beeinflusst werden. |
Dazu stehen heute, abhängig von Defektgröße und –lokalisation, Glasionomerzemente, Hybridionomere, Kompomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.
[...] Durch die Adhäsivtechnik wird ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt, welcher die Frakturgefahr der Keramik und der Zahnhartsubstanz verringert. Die Präparation ausgedehnter Kavitäten hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Mechanische Belastungen führen daher zu Verformungen der Höcker und zu Infrakturen im Schmelz oder Dentin oder im Extremfall sogar zu Frakturen des Zahnes. Solche (In-)frakturen können bei vitaler Pulpa Hypersensibilitäten und pulpitische Beschwerden zur Folge haben. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen. Ziel der vorliegenden in vitro Untersuchung war es zu ermitteln, inwieweit die Präparation des nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöckers, unter Verwendung eines dualhärtenden Befestigungskomposits, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz beeinflusst, wenn eine Versorgung mit vollkeramischen Teilkronen erfolgt. |
Kein Hinweis auf die Quelle. Reihenfolge des des übernommenen Inhalts wird beibehalten, dazu Umformulierungen und -stellungen. |
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| [6.] Bd/Fragment 040 06 - Diskussion Bearbeitet: 11. March 2019, 21:02 PlagProf:-) Erstellt: 7. October 2017, 16:10 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 40, Zeilen: 6-14 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 47, Zeilen: 47: 8 ff. |
|---|---|
| 4.3 Adhäsive Befestigung
4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M13] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet. Nachdem die Teilkronen getrocknet waren, erfolgte die Silanisierung. Die Haftsilanlösung [M14] wurde mittels eines Applikatortips [M15] an der Unterseite der Restauration aufgetragen und nach 60s Einwirkzeit mit dem Luftbläser getrocknet. M13 Vita Ceramics Etch, Fa. Vita, D-Bad Söckingen [sic], LOT 20891 |
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4.3 Adhäsive Befestigung 4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M14] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet. Im Anschluss daran wurde ein Haftsilan [M15] mit einem Applicator Tip [M16] aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von 60s verblasen. M14 Vita Ceramics Etch, LOT 20891, Fa. Vita, D-Bad Säckingen |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Es ist fraglich, ob beide Autoren mit denselben Chargen (LOT) gearbeitet haben sollen, obwohl die Arbeiten zwei Jahre auseinander sind. |
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| [7.] Bd/Fragment 084 07 - Diskussion Bearbeitet: 27. October 2018, 21:53 WiseWoman Erstellt: 19. October 2018, 08:06 (Klgn) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 84, Zeilen: 7-32 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 85, 86, Zeilen: 85: 13 ff., 86: 1 ff. |
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| 6.5 Einfluss der Präparation stark ausgedünnter Resthöcker auf die Rissbildung
6.5.1 Einfluss der Zeit In dieser Studie soll der Frage nachgegangen werden, ob bei einer extrem geringen Restzahndicke von 1,0mm die zusätzliche horizontale Einkürzung des Höckers der Rissbildung oder Frakturgefahr der Zahnhartsubstanz im Schmelz entgegenwirken kann. Bei der Rissdokumentation konnte in Übereinstimmung mit Lutz et al. (87) sowie Krifka et al. (74) festgestellt werden, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Bei den von Lutz et al. untersuchten Zähnen traten sowohl vertikale als auch horizontale Risse unterschiedlicher Größe auf, wobei die vertikalen Schmelzsprünge dominierten (87;134). In der vorliegenden Studie kam es beim Vergleich der Anzahl an Rissen „vor TCML“ mit der Anzahl an Rissen zum Zeitpunkt „vor Präparation“ bei den Prüfkörpern zu einer Zu- und Abnahme der Risse im Schmelz. Die Kavitätenpräparation im Sinne einer Teilkrone führte zum Abtrag vestibulärer und oraler Zahnhartsubstanz und somit auch zum Entfernen vorher gezählter Risse. Mikrorisse, die während der Präparation im Schmelz entstehen, können laut einer Studie von Xu et al. (133) beim sorgfältigen Finieren wieder entfernt werden. Die Zunahme der Risse im oben genannten Zeitraum könnte einerseits ihre Ursache in der Präparation haben. Eine weitere Ursache könnte die adhäsive Befestigung der Restauration am Zahn darstellen. Dass die adhäsive Befestigung am Zahn eine Erhöhung der Anzahl an Rissen im Schmelz mit sich zieht, zeigt eine in vitro Studie von Krifka et al. (73). Verschiedene Autoren erklären hier die Polymerisationsschrumpfung als hauptverantwortlich für die Rissbildung im Schmelz (77;88). Auswertungen an den restaurierten Zähnen zeigten nach thermomechanischer Belastung eine signifikant höhere Anzahl an Schmelzrissen verglichen mit dem Zeitpunkt vor TCML. Dies spiegelt sowohl die Zusammenfassung der Daten für die einzelnen Parameter als auch die Überprüfung mittels der Error-Rates Methode bei den multiplen paarweisen Vergleichen wieder [sic]. Das Ergebnis dieser Studie steht im Einklang mit den Ergebnissen von Krifka et al. [(73;74).] 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 74. Krifka S, Stangl M, Wiesbauer S, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Influence of different cusp coverage methods for the extension of ceramic inlays on marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Clin Oral Investig 13:333-341, 2009. 77. Kunzelmann KH, Hickel R. Spannungsentwicklung durch Polymerisationsschrumpfung bei Komposit-Klebern. Dtsch Zahnärztl Z 45:699-700, 1990. 87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974. 88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999. 133. Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76:1698-1706, 1997. 134. Zachrisson BU, Skogan O [sic], Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod [sic] 77:307-319, 1980. |
[Seite 85]
6.5 Einfluss der Überkuppelung stark ausgedünnter Resthöcker auf die Rissbildung 6.5.1 Einfluss der Zeit In diesem Teil der Studie sollte der Frage nachgegangen werden, ob bei einer extrem geringen Restzahndicke von nur 1,0 mm die zusätzliche horizontale Einkürzung des Höckers der Rissbildung oder Frakturgefahr der Zahnhartsubstanz im Schmelz entgegenwirken kann. Bei der Rissdokumentation konnte in Übereinstimmung mit Lutz et al. (81) festgestellt werden, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Es traten bei den von Lutz et al. (81) untersuchten Zähnen sowohl vertikale und als auch horizontale Risse unterschiedlicher Größe auf, wobei die vertikalen Schmelzsprünge dominierten (81,118). Beim Vergleich der Anzahl an Rissen „vor TCML“, verglichen mit der Anzahl an Rissen zum Zeitpunkt „vor Präparation“, kam es zu einer Zu- und Abnahme der Risse im Schmelz. Durch die Präparation der Teilkronen wurden Zahnhartsubstanz und somit auch vorher gezählte Risse entfernt. Xu et al. (117) konnten nachweisen, dass während der Präparation Mikrorisse im Schmelz entstehen, diese aber beim sorgfältigen Finieren wieder entfernt werden können. Die Zunahme der Risse im oben genannten Zeitraum könnte einerseits ihre Ursache in der Präparation haben. Andererseits könnte sie durch das adhäsive Befestigen der Restaurationen entstanden sein. Anthofer und Fritzsch (4,48) konnten in ihren in vitro Studie zeigen, dass adhäsives Einsetzen eine Erhöhung der Anzahl an Rissen im Schmelz zur Folge hat. Außerdem wird eine Rissbildung im Schmelz durch die [Seite 86] Polymerisationsschrumpfung bei Befestigungskompositen von verschiedenen Autoren beschrieben (70,82). Die restaurierten Zähne zeigten nach thermomechanischer Belastung eine signifikant höhere Anzahl an Schmelzrissen. Dies zeigt sich sowohl bei der Zusammenfassung der Daten für die einzelnen Parameter, als auch mittels der Überprüfung der Error-Rates Methode bei den multiplen paarweisen Vergleichen. Das Ergebnis dieser Studie steht im Einklang mit den Ergebnissen von Anthofer und Fritzsch (4,48). 4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005. 48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss-/Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005. 70. Kunzelmann KH, Hickel R. Spannungsentwicklung durch Polymerisationschrumpfung [sic] bei Komposit-Klebern. Dtsch Zahnärztl Z 45: 699-700, 1990. 81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974. 82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999. 117. Xu HHK, [sic] Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76: 1698-706, 1997. 118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980. |
Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle. |
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| [8.] Bd/Fragment 011 01 - Diskussion Bearbeitet: 18. October 2018, 21:19 Schumann Erstellt: 12. May 2018, 19:54 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 11, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 11 ff.; 19: 1 ff. |
|---|---|
| [Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und] einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes. Dieses Kollagenfasernetzwerk kann dann von einem hydrophoben Primer (z.B. HEMA) durchdrungen werden. Durch die Verwendung eines Adhäsivs entsteht so eine Hybridschicht, welche das Bindeglied zum anschließend applizierten Befestigungskomposit darstellt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung saurer Monomerlösungen, bei denen die Schmierschicht angelöst und das Dentin demineralisiert wird. Durch Verdunstung des Lösungsmittels und durch Aushärtung des Adhäsivs wird die Säurewirkung beendet. Dies soll eine mögliche Austrocknung des Kollagennetzwerkes verhindern und so damit das vollständige Eindringen des Primers sichern. Primer und Adhäsiv können auf diese Weise zur selben Zeit in die Dentinoberfläche eindringen und so die Gefahr der Entstehung von Nanoleakage verringern (11;59) Die Anbindung des Befestigungskomposits an die Sinter- und Presskeramik erfolgt über eine Haftsilanschicht. Zuvor wird die Keramik zur Oberflächenvergrößerung mit Flusssäure angeätzt. Anschließend erfolgt die Silanisierung. Silane sind bifunktionelle Haftvermittler, die über einen hydrophilen Anteil eine Verbindung zur Keramik und mittels einen hydrophoben Anteil eine Verbindung zum Komposit ermöglichen (59). Durch den Verbund stellt die Restaurationsinnenseite keine Grenzfläche mehr dar, an der rissinduzierende Zugspannungen angreifen können. Dies führt zu einer deutlichen Steigerung der Belastbarkeit der Restauration (44;83). Komposite unterliegen einer Polymerisationsschrumpfung von unter 1% bis zu etwa 2,5%. Insbesondere bei Polymersystemen mit photokatalysierten Polymerisationsreaktionen kann es durch die Induktion von Residualspannungen im Komposit zu adhäsiven Grenzflächenfrakturen und/oder zu einem Kohäsivversagen an der Zahnhartsubstanz bzw. dem Komposit kommen, welche die marginale Integrität der Restauration beeinträchtigen (58). Keramikinlays können mit rein lichthärtenden, mit kombiniert chemisch-lichthärtenden (dualhärtenden) oder rein chemischhärtenden Befestigungskompositen eingesetzt werden (5;11;36;44;59). Der Vorteil der rein lichthärtenden Materialien ist, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Zeitpunkt der Polymerisation willkürlich bestimmt werden kann und das ganze Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (115). Da die Photopolymerisation jedoch mit zunehmender Schichtdicke der Keramik abnimmt, ist die Anwendung dieser Befestigungskomposite auf dünne Keramikrestaurationen limitiert (68). Daher wird für Keramikrestaurationen mit Schichtstärken [größer als 2,0mm dualhärtende Befestigungskomposite empfohlen (68).] 5. Baltzer A, Vanik-Kaufmann J, Kurbad A, Reichel K. CAD-CAM und Vollkeramik Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, Quintessenz, 2007. 11. Blunck U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahn Prax 54:424-449, 2003. 36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004. 44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002. 58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 68. Koch A, Kroeger M, Hartung M, Manetsberger I, Hiller KA, Schmalz G, Friedl KH. Influence of ceramic translucency on curing efficacy of different light-curing units. J Adhes Dent 9:449-462, 2007. 83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003. 115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994. |
Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes. Dieses Kollagenfasernetzwerk kann dann von einem hydrophoben Primer (z.B. HEMA) durchdrungen werden. Durch Applikation eines Adhäsivs entsteht dann eine Hybridschicht, welche das Bindeglied zum anschließend applizierten Komposit darstellt. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung saurer Monomerlösungen, bei denen die Schmierschicht angelöst und das kompakte Dentin demineralisiert wird. Durch Verdunstung des Lösungsmittels und durch Aushärtung des Adhäsivs wird die Säurewirkung beendet. Dieses Verfahren verhindert eine Austrocknung des Kollagennetzwerkes, wodurch das Eindringen der Primerlösung behindert werden würde. Primer und Adhäsiv können also parallel in die Dentinoberfläche eindringen und die Gefahr einer Nanoleakage verringern (9;47).
Die Anbindung des Befestigungskomposits an die Sinter- und Presskeramik erfolgt über eine Silanschicht. Zuvor wird die Keramik zur Oberflächenvergrößerung mit Flusssäure angeätzt. Anschließend erfolgt die Silanisierung. Silane sind bifunktionelle Haftvermittler, die über einen hydrophilen Anteil eine Verbindung zur Keramik und über einen hydrophoben Anteil eine Verbindung zum Komposit ermöglichen (47). Durch den Verbund stellt die Restaurationsinnenseite keine Grenzfläche mehr dar, an der rissauslösende Zugspannungen angreifen können, wodurch es zu einer deutlichen Steigerung der Belastbarkeit kommt (33;70). Komposite unterliegen einer Polymerisationsschrumpfung zwischen 1,5 und 3%. Insbesondere bei Polymersystemen mit photokatalysierten Polymerisationsreaktionen kann es durch die Induktion von Residualspannungen im Komposit zu adhäsiven Grenzflächenfrakturen und/oder zu einem Kohäsivversagen an der Zahnhartsubstanz bzw. [Seite 18] dem Komposit kommen, welche die marginale Integrität der Restauration beeinträchtigen (46). Keramikinlays können mit rein lichthärtenden, mit kombiniert chemisch-lichthärtenden (dualhärtenden) oder rein chemischhärtenden Befestigungskompositen eingesetzt werden (5;9;26;33;47). Der Vorteil der rein lichthärtenden Materialien ist, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Zeitpunkt der Polymerisation willkürlich bestimmt werden kann und das ganze Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (99). Da die Photopolymerisation jedoch mit zunehmender Schichtdicke der Keramik abnimmt, ist die Anwendung dieser Befestigungskomposite auf dünne Keramikrestaurationen limitiert (55). Für Keramikrestaurationen mit Schichtstärken größer als 2,0mm werden dualhärtende Befestigungskomposite bevorzugt empfohlen (55). (5) Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis 2007. (9) Blunk U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahnärztliche Praxis 2003;6:424-49. (26) Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 2004;5:36-8. (33) Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 2002;10:556-8. (46) Heidemann D. Praxis der Zahnheilkunde, Kariologie und Füllungstherapie. 4.Auflage ed. Urban & Schwarzenberg; 1999. (47) Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4. Auflage ed. Urban & Fischer; 2006. (55) Koch A, Kroeger M, Hartung M, Manetsberger I, Hiller KA, Schmalz G, et al. Influence of ceramic translucency on curing efficacy of different light-curing units. J Adhes Dent 2007 Oct;9(5):449-62. (70) Lauer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. ZM 2003;9:40-3. (99) Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 1994;49:197-208. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [9.] Bd/Fragment 070 01 - Diskussion Bearbeitet: 18. October 2018, 20:25 WiseWoman Erstellt: 11. May 2018, 22:59 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 70, Zeilen: 1-13 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 59, Zeilen: 13 ff. |
|---|---|
| 5.2.1 Übersicht
Die Anzahl an Rissen an den vestibulären (nicht-tragender Höcker) oder oralen (tragender Höcker) Zahnflächen lag über alle Beurteilungszeitpunkte zwischen keinem und 11 Rissen. Minimal waren zum Zeitpunkt vor Präparation an einer Fläche kein Riss und maximal sieben Risse an einer Fläche zu beobachten. Nach dem Einsetzen der Restaurationen und der Politur der Zähne (vor TCML) waren zwei Flächen mit einem Riss festzustellen und es waren an einer Zahnfläche neun Risse vorhanden. Nach TCML gab es an einer Zahnfläche einen Riss und maximal elf Risse wurden an zwei Flächen gefunden (vgl. Tabelle 18 und 19). Zum Zeitpunkt vor TCML gegenüber der Ausgangssituation (vor Präparation) war bei beiden Gruppen eine Risszunahme und Abnahme an Schmelzrissen zu verzeichnen. Für die Präparation A wurde an fünf Flächen ein Riss weniger gefunden als zum Zeitpunkt vor Präparation. Für die Präparation B konnte die Abnahme der Risse wie folgt gezeigt werden: an zwei Flächen zwei Risse und an sieben Flächen ein Riss weniger. |
5.2.1 Übersicht
Die Anzahl an Rissen an den vestibulären (nicht-tragender Höcker) und oralen (tragender Höcker) Zahnflächen lag über alle Beurteilungszeitpunkte zwischen keinem und 14 Rissen. Minimal waren zum Zeitpunkt vor Präparation an zwei Flächen ein Riss und maximal neun Risse an drei Flächen zu beobachten. Nach dem Einsetzen der Restaurationen und der Politur der Zähne (vor TCML) war eine Fläche mit keinem Riss festzustellen und es waren an einer Zahnflächen elf Risse vorhanden. Nach TCML gab es an zwei Zahnflächen ein Riss und maximal 14 Risse wurden an zwei Flächen gefunden (vgl. Tabelle 15 und 16). Zum Zeitpunkt vor TCML gegenüber der Ausgangssituation (vor Präparation) war bei beiden Gruppen eine Risszunahme und Abnahme an Schmelzrissen zu verzeichnen. Für die Präparation A wurde an einer Fläche drei, an zwei Flächen zwei und an neun Flächen ein Riss weniger gefunden als zum Zeitpunkt vor Präparation. Für die Präparation B konnte die Abnahme der Risse wie folgt gezeigt werden: an einer Fläche vier Risse, an vier Flächen drei Risse, an zehn Flächen zwei Risse und an elf Flächen ein Riss weniger. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Ergebnisse sind unterschiedlich, aber der Text ist identisch. |
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| [10.] Bd/Fragment 030 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 12:08 Klgn Erstellt: 24. September 2017, 12:58 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 30, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 14 ff. ; 38: 1 ff. |
|---|---|
| [Dabei] wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.
Fonseca et al. (42) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen. Martin et al. (88) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit. In einer Studie von Habekost et al. (53) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (121), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung. 42. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L, Soares CJ. The influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory- processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98:277-284, 2007. 88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999. 53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006. 121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003. |
[Seite 37]
Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne. Fonseca et al. (43) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen. Martin et al. (82) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem [Seite 38] dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit. In einer Studie von Habekost et al. (55) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (110), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung. 43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007. 82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999. 55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006. 110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003. |
Textkopie ohne Quellenangabe. |
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| [11.] Bd/Fragment 014 21 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:43 Schumann Erstellt: 17. September 2017, 11:57 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 14, Zeilen: 21-31 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 22, Zeilen: 3 ff. |
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| Große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr direkt oder mit Inlays versorgt werden können, aber dennoch für eine Krone zu gering sind, können mittels einer Teilkrone noch substanzschonend versorgt werden (130). Aufgrund der klinischen Langzeiterfahrung und dem nachgewiesenen kraftschlüssigen Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik sowie der hervorragenden Ästhetik werden heute bevorzugt Feldspatkeramiken zur Anfertigung keramischer Restaurationen verwendet (36).
2.5.1 Definition In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker in die Präparation mit einbezogen sind (101). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera]mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).] 130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001. 36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004. 101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001. |
Für große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr mit Inlays versorgt werden können, aber für eine Krone zu klein sind, besteht die Möglichkeit einer substanzschonenden und zahnfarbenen, ästhetischen Restauration mit vollkeramischen Teilkronen (25). Gegenwärtig wird Feldspatkeramik zur Anfertigung keramischer Restaurationen bevorzugt verwendet. Gründe dafür sind die klinische Langzeiterfahrung, der nachgewiesene kraftschlüssige Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik und die Ästhetik (37).
2.5.1 Definition In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker mit einbezogen sind (5,37,94). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. [...] Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94). 25. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Clinical evaluation of extensive dentin/enamel-bondedall-ceramic onlays and onlay-crowns. J Dent Res 79: 445-51, 1999. 37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004. 5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. |
Der Text hat denselben Inhaltlichen Aufbau, wir die Vorlage. Obwohl aus unterschiedlichen englischsprachigen Quellen zitiert wird, ergibt sich derselbe deutsche Text, der lediglich im Satzbau umgestellt wurde. Ebenso ergibt die Verwendung mehrer Quellen in einem wörtlichen Zitat einen inhaltlich identischen Satz - hier wird jedoch der Satzbau umgestellt. Ungewöhnlich für ein wörtliches Zitat. |
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| [12.] Bd/Fragment 003 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:34 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 00:36 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 03, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 20-26; 11: 1-11 |
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Tabelle 1: Unterschiede in der Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik Dentalkeramiken bieten Vorteile, durch die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde stark an Wert gewonnen haben: - Ästhetik (48;101) - Biokompatibilität (30;48;54;89;101) - Hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (30;89) - Geringe Plaqueakkumulation (54;101) - Geringe thermische Leitfähigkeit (48;127) - Kein toxisches oder allergenes Potential (48;101) Nicht zu vernachlässigen sind zahlreiche Nachteile der Dentalkeramik, die es nach wie vor zu verbessern gilt: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Formungsvermögen (61). Dadurch ist bereits bei sehr geringgradigen Gefügefehlern die Gefahr der Rissbildung in der Keramik erhöht (48;54;89). Weitere Merkmale sind hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (sog. Sprödbruchverhalten); (48;54). Die für die zahnärztliche Praxis und Dentallabore erhältlichen keramischen Werkstoffe zur Herstellung von vollkeramischem Ersatz sind vielfältig. Eine Einteilung der entsprechenden Dentalkeramiken (s. Abb. 1) kann nach der werkstofflichen Zusammensetzung, nach dem Herstellungsverfahren, der Befestigungsweise und der klinischen Anwendung vorgenommen werden (10;101;118). 30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005. 48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007. 54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992. 89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993. 101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001. 127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001. 61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001. 118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998. |
Tabelle 1: Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik Dentalkeramiken bieten Vorteile, die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde ideal erscheinen lassen: - Ästhetik (51,94) - Biokompatibilität (31,51,56,83,94) - hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (31,83) - geringe Plaqueakkumulation (56,94) - geringe thermische Leitfähigkeit (51,113) [Seite 11] - kein toxisches oder allergenes Potential (51,94) Demgegenüber besitzt dieses Restaurationsmaterial auch zahlreiche Nachteile: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Verformungsvermögen (71). Dies macht sie besonders empfindlich für winzige Fehler in ihrem Gefüge, die Ausgangspunkt für Risse sein können (51,56,83). Ebenso kennzeichnend sind die hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (Sprödbruchverhalten); (51,56). Heutzutage steht dem Zahnarzt eine Reihe von verschiedenen keramischen Werkstoffen zur Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz zur Verfügung. Die Klassifikation der erhältlichen Dentalkeramiken (s. Tab. 2) kann nach ihrer werkstofflichen Zusammensetzung, nach ihrem Herstellungsverfahren, nach ihrem Befestigungsverfahren und/oder ihrer klinischen Anwendung erfolgen (8,94,107). 31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996. 51. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. 3 ed. Thieme Verlag, 2007. 56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992. 83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. 113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002. 71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001. 107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Identische ihhaltliche Reihenfolge, dieselben Literaturverweise. |
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| [13.] Bd/Fragment 004 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:33 Schumann Erstellt: 27. December 2015, 17:07 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 4, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 12 ff.; 12: 1ff. |
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| 2.2.1 Industriekeramik
Die Formgebung von sogenannten Industriekeramiken ist im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken vom Herstellungsprozess des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (115). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (54;66;115). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (66). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System. Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 2). 22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996. 54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992. 66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003. 115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994. |
2.2.1 Industriekeramik
Im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken ist die Formgebung von Industriekeramiken von der Herstellung des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (105). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (56,63,105). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (63). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell [Seite 12] vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System. Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 3). 22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996. 56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992. 63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003. 105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [14.] Bd/Fragment 008 05 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:31 Schumann Erstellt: 26. August 2017, 12:13 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 8, Zeilen: 5-25 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 16, Zeilen: 13-34 |
|---|---|
| Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes im Chairsideverfahren (95). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besprüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Vermessung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (86;94). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (55;94). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolationsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (55;93;94;108). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 3) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (94). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glaskeramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).
95. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Lutz F, Krejici I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95:1118-1129, 1985. 86. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM-Systeme zur Herstellung von keramischem Zahnersatz. Teil 1: Systeme ohne zusätzliche Sinterung des keramischen Grundmaterials. ZWR 110:747-754, 2001. 94. Mörmann WH, Bindl A, Apholt W. CEREC 3 Computer-Restaurationen-erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 90:2860-2869, 2000. 55. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Assessment of ceramic restorations according to the Cerec method. Int J Comput Dent 9:153-155, 2006. 93. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitteilungen 3:228-2 30, 2003. 108. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und -Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. Schweiz Monatsschr Zahnmed 2001. |
Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes in einem Zuge (92). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besprüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Vermessung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (80,91). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (57,91). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolationsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (57,90,91,100). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 2) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/ Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (91). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glaskeramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).
92. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Krejci I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95: 1118-29, 1985. 80. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM Systeme zur Herstellung von keramischen Zahnersatz. ZWR, 110 Jahrg 11: 747-54, 2001. 91. Mörmann WH, Bindl A, Aphold W. Cerec 3 Computer-Restaurationen - erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 23: 48-60, 2000. 57. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Bewertung von Keramikrestaurationen nach der CEREC-Methode: Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde. 1-3, 2005. 90. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitt 3: 228-30, 2004. 100. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. SFCZ-Verlag Zürich, 2001. |
Übernahme ohne Quellennennung. Zwar werden dieselben Originalarbeiten zitiert. Es ist jedoch kaum vorstellbar, dass dies bei Zitaten aus mehreren Originalarbeiten zum selben Wortlaut führt. |
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| [15.] Bd/Fragment 015 03 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:08 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 01:14 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 15, Zeilen: 1-6, 9-20 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 16 ff.; 23: 1 ff. |
|---|---|
| [Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera]mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).
2.5.2 Präparation In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (36). Im Wesentlichen werden drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abb. 7); (35;36). Abb. 7: Schematische Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (36). [...] Die Überkupplung geschwächter Höcker (tragender Höcker) sowie das Anlegen einer Stufe stehen im Vordergrund (15). Daneben wird ein weiteres Präparationskonzept (B) in Abbildung 7 gezeigt, bei der ein Höcker anstelle der klassischen Überkuppelung mittels horizontaler Auflage in die Präparation einbezogen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (76). Ein weiteres Konzept (C) beruht auf dem vollständigen Verzicht auf retentive Bereiche (s. Abbildung 7). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (130). Grundsätzlich steht bei der Präparation für Teilkronen aus Keramik ein minimalinvasives Vorgehen im Vordergrund. Die Kavitätengestaltung muss jedoch den Anforderungen und Eigenschaften der ausgewählten Keramik entsprechen. Um Frakturen der Keramik ausschließen zu können, muss deshalb eine gewisse Mindestschichtstärke eingehalten [werden (15;36;76).] 15. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25:535-539, 1994. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004. 76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999. 130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001. 101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001. |
[Seite 22]
Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94). 2.5.2 Präparation In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (37). Es werden im Wesentlichen drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abbildung 6); (36,37): Ein Präparationskonzept lehnt sich an die klassische Präparation von Gussrestaurationen an, bei der die Überkuppelung geschwächter Höcker (tragender Höcker) und das Anlegen einer Stufe – allerdings ohne Abschrägung – beschrieben (s. Abbildung 6, Präparationskonzept A) wird (14). In Abbildung 6 wird ein weiteres Präparationskonzept (B) gezeigt, bei der ein Höcker in die Präparation anstelle der klassischen Überkuppelung mit horizontaler Auflage versehen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (69). Beim dritten Präparationskonzept (C) wird auf retentive [Seite 23] Bereiche ganz verzichtet (s. Abbildung 6). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (26). Abbildung 6: Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen im Schema (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (37). Bei der Präparation von Teilkronen aus Keramik wird insgesamt ein möglichst minimalinvasives Vorgehen angestrebt. Die Präparation muss jedoch den Anforderungen und Eigenschaften der ausgewählten Keramik entsprechen. Dies bedeutet, dass eine bestimmte Mindestschichtstärke eingehalten werden sollte, um Frakturen der Keramik ausschließen zu können (14,37,69). 14. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25-8: 535-539, 1994. 26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 222- 9, 2001. 36. Federlin M, Sipos C, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns. Influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 8: 11-7, 2004. 37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004. 69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999. 94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Quelle 130 ist in englischer Sprache abgefasst, wird jedoch wortgleich übersetzt. |
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| [16.] Bd/Fragment 016 08 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:06 Schumann Erstellt: 17. September 2017, 13:06 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 16, Zeilen: 8-24 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 23-24, Zeilen: 23: 10 ff.; 24: 1 ff. |
|---|---|
| 2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro
Federlin et al. (35) untersuchten den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 7) hergestellt. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt und die marginale Integrität mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss. Bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Frakturraten und der hohen Farbpenetrationswerte während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Lang et al. (81) konnten sowohl im Schmelz als auch im Dentin mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen deutliche Nachteile feststellen. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser [Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (35;81).] 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000. |
[Seite 23]
2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro Federlin et al. (35) untersuchte den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 6) hergestellt. Der tragende Höcker wurde überkuppelt, horizontal angeschrägt oder komplett reduziert und mit einer Stufe versehen, wobei der nichttragende Höcker erhalten blieb. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt. Danach wurde mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie die marginale Integrität ermittelt. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss, bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein [Seite 24] signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Farbpenetrationswerte und der hohen Frakturraten während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Auch Lang et al. (75) kamen zum gleichen Ergebnis: sowohl im Schmelz als auch im Dentin konnten mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen keine befriedigenden Ergebnisse erzielt werden. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (37,75). 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004. 75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000. 37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004. |
Text übernommen ohne Quellenangabe. |
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| [17.] Bd/Fragment 019 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:05 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 10:27 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 19, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 26-27, Zeilen: 26: 8 ff.; 27: 1 ff. |
|---|---|
| [Zwischen den einzelnen] Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. (53) bevorzugen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet.
2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo Lang et al. (79) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist. Van Dijken et al. (130) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entscheiden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik. In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (38) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc[lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen.] 53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001. 38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000. |
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Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. empfehlen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet. 2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo Lang et al. (73) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist. Van Dijken et al. (26) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entschieden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische [Seite 27] Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik. In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (39) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. 26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 2229, 2001. 39. Felden A, Schmalz G, Federlin M, Hiller K-A. Retrospective clinical investigation and survival analysis on ceramic inlays and partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 2: 161-7, 1998. |
Kopie ohne Quellenangabe. |
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| [18.] Bd/Fragment 020 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:03 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 10:36 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 20, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 27-28, Zeilen: 27: 8 ff.; 28: 1 ff. |
|---|---|
| [Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc]lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (38) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS- Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar.
Frankenberger et al. (45) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (112) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (70) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder[ auf.] 38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000. 45. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-reinforced glass ceramic inlays and onlays after six years: clinical behavior. Oper Dent 25:459-465, 2000. 112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989. 70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999. |
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Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (40) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS-Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar. Frankenberger et al. (47) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive [Seite 28] Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (103) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (46) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder auf. 40. Felden A, Schmalz G, Hiller K-A. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4: 199-205, 2000. 47. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-Reinforced Glass Ceramic Inlays and Onlays after six years: Clinical behaviour. Oper Dent 25: 459-65, 2000. 103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989. 46. Frankenberger R, Krämer N, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years - a clinical study. J Dent 27: 325-31, 1999. |
Kopie ohne Quellenangabe. |
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| [19.] Bd/Fragment 023 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:02 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 10:57 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 23, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 30-31, Zeilen: 30: 2 ff.; 31: 1 ff. |
|---|---|
| [Die echten Lamellen ]bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (87). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (87). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (87) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (134). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (87;134).
Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (110). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (109) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (110). Zachrisson et al. (134) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (50). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2;50;109). Des Weiteren traten Schmelzrisse am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2;12;18;50;109). 87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992. 109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006. 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981. |
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Die echten Lamellen bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (81). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (81). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (81) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (118). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (81,118). [Seite 31] Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (102). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (101) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (102). Zachrisson et al. (118) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (53). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2,53,101). Des Weiteren traten Schmelzrissen am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2,11,18,53,101). 81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974. 118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992. 101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006. 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981. |
Kopie ohne Quellenangabe. |
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| [20.] Bd/Fragment 024 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 11:01 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 11:09 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 24, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 31-32, Zeilen: 31: 20 ff.; 32: 1 ff. |
|---|---|
| 2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz
Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2;110). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (12;18;50;75). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet. Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben: - Attrition (12), - Abrasion (12), - Erosion (12), - okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2;50;75;134), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2;12;18;50), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2;12;18;42;50), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (50), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (50;133), - thermomechanische Wechselbelastung (28;50;85;109), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2;12;134), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (77;88), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (87), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (50), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (134), - steile Höckerabhänge/ tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2;12;18), Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2;12;18;50). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (50). 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. 12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. 133. Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76:1698-1706, 1997. 28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986. 85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978. 109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006. 77. Kunzelmann KH, Hickel R. Spannungsentwicklung durch Polymerisationsschrumpfung bei Komposit-Klebern. Dtsch Zahnärztl Z 45:699-700, 1990. 88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999. 87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974. |
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2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2,102). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (11,18,53,68). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet. Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben: - Attrition (11), - Abrasion (11), - Erosion (11), [Seite 32] - okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2,53,53,68,68,118), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2,11,18,53), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2,11,18,43,53), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (53), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (53,117), - thermomechanische Wechselbelastung (29,53,79,101), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2,11,11,118), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (69,82), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (81), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (53), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (118), - steile Höckerabhänge/tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2,11,18), Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2,11,18,53). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (53). 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. 11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983. 118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980. 43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007. 117. Xu HHK, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76: 1698-706, 1997. 29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986. 79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978. 101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006. 69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999. 82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999. 81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974. |
Textübernahmen ohne Quellenangabe |
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| [21.] Bd/Fragment 025 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:58 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 11:36 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 32-33, Zeilen: 32: 25 ff.; 33: 1 ff. |
|---|---|
| Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (27) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (27;63;104).
2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (50). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2;110). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2;110). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (12). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2;18;110). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (50). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2;12). Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (50) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (134). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2;12). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, sodass die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19). 2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten 27. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A:103-109, 2003. 63. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshall GW, Marshall SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4:229-232, 2005. 104. Rasmussen ST, Patchin RE. Fracture properties of human enamel and dentin in an aqueous environment. J Dent Res 63:1362-1368, 1984. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. 12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. 19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006. |
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Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (28) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (28,61,96). 2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch [Seite 33] symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (53). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2,102). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2,102). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (11). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2,18,102). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (53). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2,11). Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (53) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (118). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2,11). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, so dass oft nur noch die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19). 2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten 28. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A: 103-9, 2003. 61. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshal SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4-3: 229-232, 2005. 96. Rasmussen ST. Fracture Properties of human teeth in proximity to the dentinoenamel junction. J Dent Res 63: 1279-83, 1984. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. 11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980. 19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006. |
Kopie ohne Quellenangabe. Trotz wörtlich identischer Aussage bei mehreren Quellen unterscheidet sich mindestens eine Literaturangabe (104 vs. 96). |
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| [22.] Bd/Fragment 026 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:56 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 11:49 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 26, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 33-34, Zeilen: 33: 25 ff.; 34: 1 ff. |
|---|---|
| Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (12). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben:
- visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2;20;50;109), - Bisstest (2;20;50;109), - Farbpenetrationstest (2;20;50;109). Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbildern ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2;110). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2;50). Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (50). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (50). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (50). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (110). 2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein Drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (58). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (58;59); (s. Abbildung 11). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die [Frakturresistenz erhöhen soll (79).] 12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981. 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentinal cracks based on microscopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15:7-17, 2003. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. 58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. |
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Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (11). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben: - visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2,20,53,101), [Seite 34] - Bisstest (2,20,53,101), - Farbpenetrationstest (2,20,53,101). Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbilder ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2,102). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2,53). Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (53). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (53). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (53). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (102). 2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (59). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (59,60); (s. Abbildung 8). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die Frakturresistenz erhöhen soll (73). 11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981. 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentin cracks based on mikroskopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15-7: 391-401, discussion 401. 2003. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. 59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999. 60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. |
Textübernahme ohne Quellenangabe. |
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| [23.] Bd/Fragment 027 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:54 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 01:46 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 27, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34: 27 ff.; 35: 1 ff. |
|---|---|
| Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (91) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (79) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahre als gering.
Abbildung 11: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (58). Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (79;80;82). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (58) (Abbildung 11). 58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994. 82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. |
Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (85) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke
[Seite 35] auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (73) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahren als gering. Abbildung 8: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (59). Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (73,74,76). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (59) (Abbildung 8). 59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. 74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994. 76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981. 85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [24.] Bd/Fragment 028 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:54 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 12:15 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 28, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 35-37, Zeilen: 35: 14 ff.; 36: 1 ff.; 37: 2-4 |
|---|---|
| [Diese mechanischen Belastun]gen führen daher, insbesondere bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (57). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (57;79;91). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (80). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (79;127). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (14) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeiten) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (121) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne.
Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32°C und 64°C) ausgesetzt. Nach 3000 Z yklen [sic] stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (13). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine höhere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (28;85). In einer in vitro Studie untersuchte Krifka et al. (73) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung [der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.] 57. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in mod-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45:660-663, 1990. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. 80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994. 127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001. 14. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlays or resin-based composites. Am J Dent 14:216-220, 2001. 21. Dalpino PH, Francischone CE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with ceramic materials. Am J Dent 15:389-394, 2002. 121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003. 16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51:461- 467, 1972. 13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001. 28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986. 85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. |
[Seite 35]
Diese mechanischen Belastungen führen daher, insbesonders bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (58). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da [Seite 36] der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (58,73,85). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (74). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (73,113). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (13) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeit) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (110) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne. Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32 °C und 64 °C) ausgesetzt. Nach 3000 Zyklen stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (12). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine geringere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (29,79). In einer in vitro Studie untersuchten Anthofer und Fritzsch (4,48) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm. [Seite 037] Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte. 58. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in MOD-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45: 660-3, 1990. 73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998. 85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998. 74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994. 113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002. 13. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlay or resin-based composites. Am J Dent 14: 216-20, 2001. 21. Dalpino PHFCE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with the ceramic materials. Am J Dent 15: 389-94, 2002. 110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003. 16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51: 4619, 1972. 12. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Cinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5: 139-47, 2001. 29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986. 79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978. 4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005. 48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005. |
Textübernahme ohne Quellenangabe. Am Ende des vorletzten Absatzes widersprechen sich die Aussagen - trotz fast wörtlicher Textübernahme und denselben Quellen haben die zugrundeliegende Studien offensichtlich das genaue Gegenteil festgestellt: hier eine "höhere Temperaturfestigkeit" vom Schmelz gegenüber dem Dentin, bei Stangl eine geringere. Der erste Satz des letzten Absatzes ist abgesehen von der Literaturquelle identisch. Stangl zieht für dieselbe Untersuchung zwei Quellen heran, die beide nicht mit der Quelle in der untersuchten Arbeit übereinstimmen. |
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| [25.] Bd/Fragment 029 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:52 Klgn Erstellt: 24. September 2017, 12:49 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 29, Zeilen: 1-7, 27-35 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 36-37, Zeilen: 36: 31-35; 37: 1ff. |
|---|---|
| [Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung] der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte. Des Weiteren ergab die Studie, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen.
[...] Larson et al. (82) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen. In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (49) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei [wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft.] 82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981. 49. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam-oder Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44:108-109, 1989. |
Die Studie ergab, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher
[Seite 37] Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte. Larson et al. (76) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen. In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (52) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. 76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981. 52. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam- oder -Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44: 108-9, 1989. |
Kopie ohne Quellenangabe. |
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| [26.] Bd/Fragment 036 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:48 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 01:48 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 36, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 13, Zeilen: 13: 9 ff. |
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| 4. Material und Methode
Abbildung 12: Übersicht Material und Methode |
4 Material und Methode
Abbildung 9: Übersicht Material und Methode |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Zwar eine Methodenbeschreibung, die durchaus auch identisch zu einer anderen Studie sein kann. Hier ist aber die Darstellung übernommen. Auch ist es unverständlich, warum nicht auf die Parallelstudie Bezug genommen wird. Interessant ist, dass beide Arbeiten entgegen der gängigen Praxis "Methode" und nicht "Methoden", also den Plural, verwenden. |
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| [27.] Bd/Fragment 038 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:47 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 01:53 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 38, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 45, Zeilen: 1 ff. |
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Abbildung 13: Präparation A - vestibuläre Wandstärke: 1,0mm - orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion Abbildung 14: Präparation B -vestibuläre Wandstärke: 1,0mm mit horizontaler Reduktion -orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1,5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M8] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 13, 14, 15a, 15c). Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt: Präparation A (s. Abbildung 13; 15a; 15b): - vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm - orale Wandstärke: 2,5 mm Präparation B (s. Abbildung 14; 15c; 15d): - vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm - orale Wandstärke: 2,5 mm |
Abbildung 10A: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke bei Präparation A (O= oraler Höcker) Abbildung 10B: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke mit horizontaler Reduktion bei Präparation B (O=oraler Höcker) Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1.5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M9] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 10,11A,12A). Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt: Präparation A (s. Abbildung 10A; 11A; 11B): - vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm - orale Wandstärke: 2,5 mm Präparation B (s. Abbildung 10B; 12A; 12B): - vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm - orale Wandstärke: 2,5 mm |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Abbildungen sind nahezu identisch, lediglich bedient sich die Quelle mit Abkürzungen O für "oral" und V für "vest". |
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| [28.] Bd/Fragment 039 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:45 Schumann Erstellt: 7. October 2017, 15:57 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 39, Zeilen: 1-5 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 46, Zeilen: 1-7 |
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4.2.2 Teilkronenherstellung Für jeden präparierten Zahn wurde eine Teilkrone aus Vita Mark II Feldspatkeramikblöcken [M9] mit dem Cerec 3-Gerät [M10] nach Herstellerangaben konstruiert und geschliffen. Dafür wurden die Probezähne getrocknet und mit Cerec Scan Spray, ein Titanoxid-Pulver [M11], dünn und gleichmäßig besprüht. Der optische Abdruck, sowie die Konstruktion und Fertigung [der Restaurationen erfolgten mit dem Cerec 3 - Gerät unter Verwendung der Software Cerec 3 - 1.00.] |
4.2.2 Teilkronenherstellung Im Anschluss an die Präparation wurde für jede Kavität eine Teilkrone aus Vita Mark II Feldspatkeramik [M10] mit dem Cerec 3-Gerät [M11] nach Herstellerangaben konstruiert und hergestellt. Hierfür wurden die Zähne zunächst mit dem Luftbläser trocken geblasen und mit dem Cerec Scan Spray [M12] - einem Titandioxid-Pulver - dünn und gleichmäßig besprüht. Der optische Abdruck, für den ein spezieller Probenhalter zur Simulation von Approximalkontakten verwendet wurde, sowie die Konstruktion und Fertigung der Keramikrestaurationen erfolgte unter Verwendung der Cerec 3 Softwareversion 1.00 (600) mit Hilfe der Cerec -Triangulationskamera. |
Text- und Abbildungsübernahme ohne Quellenangabe. |
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| [29.] Bd/Fragment 037 01 - Diskussion Bearbeitet: 11. October 2018, 10:43 Schumann Erstellt: 7. October 2017, 15:32 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 37, Zeilen: 1-5, 13-29 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 44, Zeilen: 1-5, 14-30 |
|---|---|
| 4.1 Untersuchungsgut
Für die vorliegende in vitro Studie wurden 48 kariesfreie, menschliche dritte obere Molaren als Untersuchungsgut verwendet. Es wurde bei der Zahnauswahl darauf geachtet, dass diese sowohl defektfrei (z. B. Anschliffe zur Extraktionserleichterung, Abplatzungen) als auch weitestgehend frei von Frakturen und Infrakturen waren. [...] 4.2 Präparation und Teilkronenherstellung 4.2.1 Präparation Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 13-15). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Bereiche aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamantpräparierset [M6] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) präpariert [M7]. Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod-Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 13 und 14). [Seite 91] M6 Präparationsdiamanten, Nr. 011, Fa. Intensiv, I-Legnano M7 Rotes Winkelstück, Fa. W&H, A-Bürmoos |
4.1 Untersuchungsgut
Für die vorliegende in vitro Studie dienten 48 extrahierte, kariesfreie, dritte menschliche Oberkiefermolaren als Untersuchungsgut. Es wurde bei der Auswahl der Zähne sorgfältig darauf geachtet, dass die ausgewählten Zähne frei von Defekten waren (z.B. Risse durch Einwirkung bei der Extraktion; Defekte durch Anschleifen oder Abplatzungen). [...] 4.2 Präparation und Teilkronenherstellung 4.2.1 Präparation Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 10-12). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Bereiche aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamantpräparierset [M7] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) präpariert [M8]. Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod-Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 10). [Seite 90] M7 Präparationsdiamanten, Nr. 011 (Cerinlay Präparationsset), Fa. Intensiv, I.Legnano M8 Rotes Winkelstück, Fa. Sirona, D-Bensheim |
Die Zeilen 5-12 werden aus der Wertung herausgenommen, wenngleich der logische Duktus derselbe ist. Interessant ist jedoch, dass beide Arbeiten mit derselben Anzahl präparierter Zähne arbeiten. |
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| [30.] Bd/Fragment 041 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 20:14 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 10:42 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 41, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 38, Zeilen: 1 ff. |
|---|---|
| [Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen] Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet. Während dieser Zeit wurden die Probekörper bei 37°C im Wärmeschran k [sic] [M20] in physiologischer Kochsalzlösung gelagert.
4.3.5 Ausarbeitung und Politur Zunächst erfolgte die Entfernung gröberer Kompositüberschüsse mittels wassergekühlten Feinkorndiamanten [M21], anschließend die definitive Politur durch mit in der Körnung aufeinander abgestimmten, aluminiumoxid-beschichteten Sof-Lex-Scheiben [M22] unter Wasserkühlung. Die Kontrolle der Kompositfugen auf Überschüsse und Randspalten geschah mit Lupenbrille [M23] und feiner Kuhhornsonde [M24]. Zur Lagerung wurden die Proben für sechs Tage bei 37°C in physiologischer K ochsalzlösung [sic] aufbewahrt. Diese Lagerungsphase diente der Schaffung einheitlicher Ausgangskonditionen für alle Proben vor den Belastungstests. Um eine Rissentstehung durch Versprödung zu verhindern wurde während aller Arbeitschritte die Austrocknung der Zahnhartsubstanz vermieden. 4.3.6 Weiterführende Maßnahmen Vor und nach dem Belastungstest wurden von jedem Zahn mittels eines Polyether- Abformmaterials [M25] von mesial, distal und okklusal Abdrücke genommen. Die Abdrücke wurden mit einem Epoxidharz [M26] ausgegossen. Die dabei gewonnenen Replikate dienen in einer folgenden Studie der Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop. 4.4 Thermische Wechselbelastung Die Zähne wurden einem Belastungstest (thermomechanische Wechselbelastung, engl.: thermocycling and mechanical loading = TCML) ausgesetzt. Dies geschah in 5000 Zyklen im Wechsel von 30s, sowohl durch thermische Wechselbelastung von abwechselnd 5°C und 55°C, als auch durch eine simultane mechanische Bel astung von 72,5N bei einer Frequenz von 1,5Hz. Abbildung 15 zeigt die verwendete TCML-Maschine. M20 Wärmeschrank Typ U10, F-Nr. 832212, Fa. Memmerl M21 Feinkorndiamantfinierer, Nr. 234528/016, Fa. Komet, Gebr. Brassler GmbH & Co KG, D-Lemgo M22 Sof Lex, Fa. 3M Medica, D-Borken M23 Lupenbrille, Fa. Zeiss, D-Oberkochen M24 Kuhhornsonde, Fa. Hu-Friedy, USA-Chicago M25 Impregum, Fa. 3M Espe, D-Seefeld M26 Araldit, Fa. Martin GmbH, D-Solingen |
Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet. Während dieser Zeit wurden die Probekörper bei 37°C im Wärmeschrank [M23] in physi ologischer [sic] Kochsalzlösung gelagert.
4.3.5 Ausarbeitung und Politur Zuerst erfolgte die Entfernung gröberer Kompositüberschüsse mittels wassergekühlten Feinkorndiamanten [M24] und danach die definitive Politur. Diese wurde mit in der Körnung aufeinander abgestimmten, aluminiumoxid-beschichteten Sof-Lex-Scheiben [M25] unter Wasserkühlung vorgenommen. Die Kontrolle der Kompositfugen auf Überschüsse und Randspalten erfolgte mit Lupenbrille [M26] und feiner Kuhhornsonde [M27]. Anschließend erfolgte die Lagerung der Proben für sechs Tage bei 37°C in physiologischer Kochsalzlösung. Diese Lagerungsphase diente der Schaffung gleicher Ausgangsbedingungen für alle Proben vor den Belastungstests. Während aller Bearbeitungsschritte wurde eine Austrocknung der Zahnhartsubstanz vermieden, um eine Rissentstehung durch Austrocknung oder Versprödung zu verhindern. Vor und nach dem Belastungstest wurden von jedem Zahn mittels eines Polyether- Abformmaterials [M28] von mesial, distal und okklusal Abdrücke genommen. Die Abdrücke wurden mit einem Epoxidharz [M29] ausgegossen und die gewonnenen Replikate dienten in einer anderen Studie der Rasterelektronenmikroskop-Untersuchung. 4.4 Thermomechanische Wechselbelastung Die Zähne wurden einem Belastungstest (thermomechanische Wechselbelastung, engl.: thermocycling and mechanical loading = TCML) ausgesetzt. Dies geschah in 5000 Zyklen im Wechsel von 30s, sowohl durch thermische Wechselbelastung von abwechselnd 5°C und 55°C, als auch durch eine simultane mechanische Bel astung von 72,5N bei einer Frequenz von 1,5Hz. Abbildung 10 zeigt die verwendete TCML-Maschine. M23 Wärmeschrank Typ U10, F-Nr. 832212, Fa. Memmerl M24 Feinkorndiamantfinierer, Nr. 234528/016, Fa. Komet, Gebr. Brassler GmbH & Co KG, D-Lemgo M25 Sof Lex, Fa. 3M Medica, D-Borken M26 Lupenbrille, Fa. Zeiss, D-Oberkochen M27 Kuhhornsonde, Fa. Hu-Friedy, USA-Chicago M28 Impregum, Fa. 3M Espe, D-Seefeld M29 Araldit, Fa. Martin GmbH, D-Solingen |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [31.] Bd/Fragment 032 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 20:13 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:34 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 32, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 29, 30, 31, Zeilen: 29: letzter Satz; 30: 1 ff.; 31: 1 ff. |
|---|---|
| [Aufgrund des] erforderlichen hohen Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (71).
Zur Simulation einer klinischen Situation kommen in vitro Untersuchungen mit weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen in Frage (71). Allerdings kann auch hierbei eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So weichen beim Untersuchungsgut, den extrahierten Zähnen, Sklerosierungsgrad, Lagerungszeit und Lagerungsart voneinander ab. Des Weiteren unterscheiden sich die Proben in der Restaurationsgröße, was sich wiederum aus den unterschiedlichen Zahngrößen ergibt. Diese Faktoren können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (39). Die Lagerungszeit ist laut Söderholm (120) von untergeordneter Bedeutung. In vivo Faktoren wie Speichelzusammensetzung und Vitalität des Zahnes können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen werden Simulationstests, die das Milieu der Mundhöhle imitieren, und physikalisch/mechanische Tests an definierten Probekörpern unterschieden. 2.7.1 Simulationstests Präklinische Untersuchungen der marginalen Adaption adhäsiver Restaurationen können mittels Simulationstests durchgeführt werden. Hierbei soll das Vorgehen möglichst dem in vivo entsprechen. Das bedeutet, dass bei Anfertigung und Ausarbeiten der Restaurationen entsprechend dem klinischen Vorgehen verfahren werden sollte und somit auch die Versuchszähne nie austrocknen sollten. Die Proben sind also immer in flüssigem Milieu aufzubewahren (120). Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, können die extrahierten Zähne zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt werden. Diese simulierte Kaubelastung erfolgt durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 49,5N oder bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Der Temperaturwechsel kann die marginale Integrität direkt nachteilig beeinflussen (134) oder aber einen Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch zu Schmelzrissen führen (13). Krejci et al. (72) befinden in vitro Tests, die ausschließlich thermische Wechselbelastung einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu bewerten. Dies wird damit begründet, dass die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Schmelz und Dentalkeramiken sehr ähnlich sind und die Menge an Komposit sehr gering. In vivo soll die Kaubelastung der Restauration eine große Rolle spielen (120). Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (46) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere [Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen.] 71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990. 39. Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 3:280-286, 1987. 120. Söderholm KJ. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: a report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the Adhesion of Restorative Materials. Dent Mater 7:74-83, 1991. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. 13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001. 72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993. 46. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 27:89-100, 1999. |
Aufgrund des erforderlichen hohen
[Seite 30] Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (60). Zur Simulation einer klinischen Situation kommen in vitro Untersuchungen mit weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen in Frage (60). Allerdings kann auch hierbei eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So weichen beim Untersuchungsgut, den extrahierten Zähnen, Sklerosierungsgrad, Lagerungszeit und Lagerungsart voneinander ab. Des weiteren unterscheiden sich die Proben in der Restaurationsgröße, was sich wiederum aus den unterschiedlichen Zahngrößen ergibt. Diese Faktoren können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (29). Die Lagerungszeit ist laut Söderholm (105) von untergeordneter Bedeutung. In vivo Faktoren wie Speichelzusammensetzung und Vitalität des Zahnes können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen werden Simulationstests, die das Milieu der Mundhöhle imitieren, und physikalisch/mechanische Tests an definierten Probekörpern unterschieden. 2.8.1 Simulationstests Präklinische Untersuchungen der marginalen Adaption adhäsiver Restaurationen können mittels Simulationstests durchgeführt werden. Hierbei soll das Vorgehen möglichst dem in vivo entsprechen. Das bedeutet, dass bei Anfertigung und Ausarbeiten der Restaurationen entsprechend dem klinischen Vorgehen verfahren werden sollte und somit auch die Versuchszähne nie austrocknen sollten. Die Proben sind also immer in flüssigem Milieu aufzubewahren (105). Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, können bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen an extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt werden. Diese simulierte Kaubelastung erfolgt durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 49,5N oder bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Der Temperaturwechsel kann direkt eine Spalterweiterung an der Restaurationsgrenze hervorrufen (115) oder aber den Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch zu Schmelzrissen führen (10). Krejci et al. (59) befinden in vitro Tests, die ausschließlich thermische Wechselbelastung einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu bewerten. Dies wird damit begründet, dass die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Schmelz und [Seite 31] Dentalkeramiken sehr ähnlich sind und die Menge an Komposit sehr gering. In vivo soll die Kaubelastung der Restauration eine große Rolle spielen (105). Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (36) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen. (10) Braun AR, Frankenberger R, Kramer N. Clinical performance and margin analysis of ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 2001 Sep;5(3):139-47. (29) Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 1987 Oct;3(5):280-6. (36) Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 1999 Feb;27(2):89-99. (59) Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 1993 Feb;21(1):39-46. (60) Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1990;100:953-60. (105) Söderholm K. Correlation of in vivo and in vitro perfomance of adhesive restorative materials: A report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the adhesion of restorative materials. Dent Mater 1991;7:74-83. (115) Zachrisson BU, Skogan O, Hoymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 1980 Mar;77(3):307-19. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [32.] Bd/Fragment 033 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 20:10 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:45 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 33, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 31, 32, Zeilen: 31: 2 ff.; 32: 1 ff. |
|---|---|
| [Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (46) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere] Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen. Die Zyklusanzahl ist bei den einzelnen Studien variabel zwischen 1 und 1.000.000 Zyklen (1). Laut Krejci und Lutz (71) entsprechen 250.000 Zyklen einer in vivo Belastungsdauer von einem Jahr.
2.7.2 Mechanische bzw. physikalische Tests Physikalische Eigenschaften dentaler Werkstoffe, wie Bruchfestigkeit, Biegefestigkeit, Dehngrenzen, Bruchdehnung, Vickershärte und Elastizitätsmodul werden unter Zuhilfenahme definierter Probekörper untersucht (30). Bestimmte Belastungsparameter, wie Druck und Temperatur, können in den entsprechenden Prüfmaschinen exakt eingestellt werden. Ein Vergleich zu in vivo Situationen ist allerdings nur mit Einschränkungen möglich. 2.8 Quantitative Auswertungsmethoden Die marginale Adaption adhäsiv befestigter Restaurationen kann bei in vitro Studien quantitativ und qualitativ erfasst werden. Zu diesem Zweck haben sich zwei Untersuchungsmethoden etabliert:
Hier wird nur auf die Untersuchung mittels Farbpenetration näher eingegangen, da diese in der vorliegenden Studie zur Anwendung kommt. 2.9 Farbpenetrationstests Ein wichtiger Gütefaktor für zahnmedizinische restaurative Versorgungen ist die marginale Integrität. Bei Undichtigkeiten oder Randspalten können sich Bakterien in die entsprechenden Mangelstellen einlagern und/oder ästhetisch unschöne Verfärbungen entstehen. Folgen dieser Randspalten können klinisch Sekundärkaries sowie chronische Pulpairritationen sein (59). Um Aussagen über die marginale Integrität adhäsiver Restaurationen treffen zu können, sind verschiedene Farbpenetrationstests entwickelt worden. Dabei wird die Diffusion von Farblösungen entlang der Grenze Restaurationsmaterial/Zahnhartsubstanz ausgenutzt und bei in vitro Untersuchungen als Bewertungsfaktor für die marginale Adaption verwendet. 1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993. 30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005. 46. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 27:89-100, 1999. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990. |
Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (36) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen. Die Zyklusanzahl ist bei den einzelnen Studien variabel zwischen 1 und 1.000.000, wobei im Mittel 10.000 Zyklen gefahren werden (36). Laut Krejci und Lutz (58) entsprechen 250.000 Zyklen einer in vivo Belastungsdauer von einem Jahr. Die Verweildauer im Temperaturbad liegt durchschnittlich bei 30 Sekunden, wird aber nicht immer angegeben.
2.8.2 Physikalisch / mechanische Tests Physikalische Eigenschaften dentaler Werkstoffe, wie Bruchfestigkeit, Biegefestigkeit, Dehngrenzen, Bruchdehnung, Vickershärte und Elastizitätsmodul werden unter Zuhilfenahme definierter Probekörper untersucht (21). Bestimmte Belastungsparameter, wie Druck und Temperatur, können in den entsprechenden Prüfmaschinen exakt eingestellt werden. Ein Vergleich zu in vivo Situationen ist allerdings nur mit Einschränkungen möglich. 2.9 Qantitative [sic] Auswertungsmethoden Die marginale Adaption adhäsiv befestigter Restaurationen kann bei in vitro Studien quantitativ und qualitativ erfasst werden. Zu diesem Zweck haben sich zwei Untersuchungsmethoden etabliert: - quantitative und qualitative Randanalyse im Rasterelektronenmikroskop anhand von Replikaten (können auch in vivo verwendet werden) (58;60) - Farbpenetrationsuntersuchungen der Randdichtigkeit mit unterschiedlichen Reagenzien Hier wird nur auf die Untersuchung mittels Farbpenetration näher eingegangen, da diese in der vorliegenden Studie zur Anwendung kommt. [Seite 32] 2.9.1 Farbpenetrationstests Ein wichtiger Gütefaktor für zahnmedizinische restaurative Versorgungen ist die Randdichtigkeit. Bei Undichtigkeiten oder Randspalten können sich Bakterien in die entsprechenden Mangelstellen einlagern und/oder ästhetisch unschöne Verfärbungen entstehen. Folgen dieser Randspalten können klinisch Sekundärkaries sowie chronische Pulpairritationen sein (47). Um Aussagen über das Randspaltverhalten adhäsiver Restaurationen treffen zu können, sind verschiedene Farbpenetrationstests entwickelt worden. Dabei wird die Diffusion von Farblösungen entlang der Grenze Restaurationsmaterial/Zahnhartsubstanz ausgenutzt und bei in vitro Untersuchungen als Bewertungsfaktur für die marginale Adaption verwendet. (21) Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag; 1996. (36) Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 1999 Feb;27(2):89-99. (47) Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4. Auflage ed. Urban & Fischer; 2006. (58) Krejci I, Lutz F. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 3. Korrelation mit In-vivo-Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1990;100:1445-9. (60) Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1990;100:953-60. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [33.] Bd/Fragment 031 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:10 Schumann Erstellt: 7. October 2017, 14:01 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 31, Zeilen: 1-12 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 38, 39, Zeilen: 38: 15 ff.; 39: 1 ff. |
|---|---|
| Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kansas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen'Potiket et al. (99) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmaterialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorgten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statistisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefekte dar (19).
19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006. 99. Potiket N, Chiche G, Finger IM. In vitro fracture strength of teeth restored with different all-ceramic crown systems. J Prosthet Dent 92:491-495, 2004. |
Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kansas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen Potiket et al. (93) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmaterialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorgten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statistisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefekte dar (19).
19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006. |
Keine Nennung der Quelle. |
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| [34.] Bd/Fragment 031 13 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:08 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:26 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 31, Zeilen: 13-34 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 29, Zeilen: 9 ff. |
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| In einer in vitro Untersuchung verglichen Soares et al. (119) den Einfluss verschiedener adhäsiver Inlaysyteme auf die Frakturanfälligkeit der Restzahnhartsubstanz. Dabei wurden 60 Unterkiefermolaren mit vier unterschiedlichen Systemen versorgt: Feldspatkeramikinlays (Duceram LFC) und indirekte Kompositinlays (Solidex, Artglass und Targis). Als Befestigungskomposit wurde RelyX Unicem verwendet. Zur Dokumentation der Frakturen wurde eine Typisierung der Risse durchgeführt: Typ I: Fraktur der Restauration; Typ II: Fraktur der Restauration und kleinem Zahnanteil; Typ III: Fraktur von weniger als der Hälfte der Restauration und des Zahnes; Typ IV: Fraktur von mehr als der Hälfte der Restauration und des Zahnes; Typ V: Fraktur mit parodontaler Beteiligung. Nach Lagerung und thermomechanischer Wechselbelastung zeigten sich statistisch signifikant weniger Frakturen der Zahnhartsubstanz bei den mit Kompositinlays versorgten Zähnen als bei den mit Duceram-Inlays versorgten Zähnen. Die Frakturen bei den mit Komposit-Inlays versorgten Zähnen waren, wenn auch zahlenmäßig weniger, so doch wesentlich extendierter als die Frakturen bei Zähnen, die mit Keramikinlays versorgt waren. Dennoch stellten Soares et al. (119) indirekte Kompositinlays als vielversprechende Alternative zur Keramik vor. Einen zahnhartsubstanzstabilisierenden Effekt setzt er bei beiden adhäsiv befestigten indirekten Restaurationsmaterialien voraus.
2.7 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher dentaler Werkstoffe Aussagen treffen zu können, haben sich sowohl klinische Studien, als auch in vitro Testverfahren bewährt (71). Die Beurteilung der Langlebigkeit dentaler Restaurationen kann ausschließlich auf der Basis kontrollierter klinischer Studien erfolgen. 71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990. 119. Soares CJ, Martins LR, Pfeifer JM, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 35:281-286, 2004. |
In einer in vitro Untersuchung verglichen Soares et al. (104) den Einfluss verschiedener adhäsiver Inlaysyteme auf die Frakturanfälligkeit der Restzahnhartsubstanz. Dabei wurden 60 Unterkiefermolaren mit vier unterschiedlichen Systemen versorgt: Feldspatkeramikinlays (Duceram LFC) und indirekte Kompositinlays (Solidex, Artglass und Targis). Als Befestigungskomposit wurde Rely X Unicem verwendet. Zur Dokumentation der Frakturen wurde eine Typisierung der Risse durchgeführt: Typ I: Fraktur der Restauration; Typ II: Fraktur der Restauration und kleinem Zahnanteil; Typ III: Fraktur von weniger als der Hälfte der Restauration und des Zahnes; Typ IV: Fraktur von mehr als der Hälfte der Restauration und des Zahnes; Typ V: Fraktur mit parodontaler Beteiligung. Nach Lagerung und thermomechanischer Wechselbelastung zeigten sich statistisch signifikant weniger Frakturen der Zahnhartsubstanz bei den mit Kompositinlays versorgten Zähnen als bei den mit Duceram-Inlays versorgten Zähnen. Die Frakturen bei den mit Komposit-Inlays versorgten Zähnen waren, wenn auch zahlenmäßig weniger, so doch wesentlich extendierter als die Frakturen bei Zähnen, die mit Keramikinlays versorgt waren. Dennoch stellten Soares et al. (104) indirekte Kompositinlays als vielversprechende Alternative zur Keramik vor. Einen zahnhartsubstanzstabilisierenden Effekt setzt er bei beiden adhäsiv befestigten indirekten Restaurationsmaterialien voraus.
2.8 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher Restaurationssysteme Aussagen treffen zu können, haben sich sowohl klinische Studien, als auch in vitro Testverfahren bewährt (58;60). Zur Beurteilung der Langlebigkeit von dentalen Restaurationen können ausschließlich auf der Basis kontrollierter klinischer Studien materialspezifische Aussagen gemacht werden. (58) Krejci I, Lutz F. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 3. Korrelation mit In-vivo-Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1990;100:1445-9. (60) Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1990;100:953-60. (104) Soares CJ, Martins LR, Pfeifer JM, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 2004 Apr;35(4):281-6. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [35.] Bd/Fragment 042 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:05 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 23:33 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 42, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 39, 40, Zeilen: 39: 1 ff.; 40: 1 |
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Abb. 16: Maschine zur Applikation thermomechanischer Wechselbelastung [M4] 4.5Farbpenetration Nach dem Belastungsdurchlauf wurden die Zähne für die Durchführung der Farbpenetrationstests vorbereitet. Die Zähne wurden nach abgeschlossener Rissbeurteilung mit Nagellack [M27] lackiert um ein Eindringen der Fuchsinlösung in die Schmelzrisse zu verhindern. Dieser wurde bis 1,0mm an die Kavität-/Inlaygrenze auf den Zahnschmelz aufgetragen. Nach dem Trocknen des Lackes (zehn Minuten) wurden die Zähne für 16 Stunden bei 37°C in eine 0,5%-ige basische Fuchsinl ösung [sic] [M28] gelegt. Nach der Entnahme aus der Farblösung erfolgte eine sorgfältige Reinigung. Im Anschluss wurden die Zähne für das Sägemikrotom [M29] vorbereitet. Dazu wurden sie mittels Paladur [M30] auf den entsprechenden Trägern fixiert. Jeweils 12 Zähne pro Präparation wurden in mesio-distaler und 12 in vestibulo-oraler Richtung gesägt. Die beiden unterschiedlichen Sägerichtungen waren notwendig, um sowohl die Grenze Schmelz/Befestigungssystem als auch die Grenze Dentin/Befestigungssystem beurteilen zu können. Die Grenze Keramik/Befestigungssystem war unabhängig von der Sägerichtung immer beurteilbar. Mit dem Sägemikrotom wurden die Zähne unter Wasserkühlung bei 5000U/min in 300mm dünne Scheiben geschnitten. Die gesägten Schnitte der einzelnen Zähne wurden bis zum Fotografieren in mit angefeuchtetem Zellstoff ausgelegten Petrischalen [M31] aufbewahrt, um eine Austrocknung zu verhindern. Die Aufnahme aller Zahnschnitte erfolgt unter dem Binokular-Mikroskop bei 50-facher Vergrößerung mittels einer JVC-Kamera [M32] und die Übertragung des Bildes an die Auswertungs-Software (Optimas) [M33] des angeschlossenen [Rechners.] |
Abbildung 10: Maschine zur Applikation thermomechanischer Wechselbelastung [M3] 4.5 Farbpenetration Nach dem Belastungsdurchlauf wurden die Zähne für die Durchführung der Farbpenetrationstests vorbereitet. Die Zähne wurden nach abgeschlossener Rissbeurteilung mit Nagellack [M30] lackiert, um ein Eindringen der Fuchsinlösung in die Schmelzrisse zu verhindern. Dieser wurde bis 1,0mm an die Kavität-/Inlaygrenze auf den Zahnschmelz aufgetragen. Nach dem Trocknen des Lackes (zehn Minuten) wurden die Zähne für 16 Stunden bei 37°C in eine 0,5%-ige basische Fuchsinl ösung [sic] [M31] gelegt. Nach der Entnahme aus der Farblösung erfolgte eine sorgfältige Reinigung. Im Anschluss wurden die Zähne für das Sägemikrotom [M32] vorbereitet. Dazu wurden sie mittels Paladur [M33] auf den entsprechenden Trägern fixiert. Jeweils 12 Zähne pro Präparationsform wurden in mesio-distaler, und 12 in vestibulo-oraler Richtung gesägt. Die beiden unterschiedlichen Sägerichtungen waren notwendig, um sowohl die Grenze Schmelz/Befestigungssystem als auch die Grenze Dentin/Befestigungssystem beurteilen zu können. Die Grenze Keramik/Befestigungssystem war unabhängig von der Sägerichtung immer beurteilbar. Mit dem Sägemikrotom wurden die Zähne unter Wasserkühlung bei 5000U/min in 300mm dünne Scheiben geschnitten. Die gesägten Schnitte der einzelnen Zähne wurden bis zum Fotografieren in mit angefeuchtetem Zellstoff ausgelegten Petrischalen [M34] aufbewahrt, um eine Austrocknung zu verhindern. Die Aufnahme aller Zahnschnitte erfolgt unter dem Binokular-Mikroskop bei 50-facher Vergrößerung mittels einer JVC-Kamera [M35] und die Übertragung des Bildes an die Auswertungs-Software (Optimas) [Seite 40] [M36] des angeschlossenen Rechners. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Sowohl in der untersuchten Arbeit als auch in der Quelle findet sich am Ende des ersten Absatzes "Fuchsinl ösung" [sic]. DIes ist ein deutliches Indiz für eine Übernahme via copy-paste. |
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| [36.] Bd/Fragment 049 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:04 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 23:04 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 49, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 45, 46, Zeilen: 45: 1 ff.; 46: 1 ff. |
|---|---|
| 5. Ergebnisse
Alle Ergebnisse der Werte nach dem Prinzip Median sind in den Tabellen im tabellarischen Anhang (8.2) aufgeführt. Nullwerte werden in den verwendeten Graphen als Balken in einer Größe von 0,4% angegeben. Zu den Medianwerten der Farbpenetration werden im Text, in den Tabellen und Graphen auch die 25%- und 75%-Percentilen angegeben. 5.1 Farbpenetration Für die Farbpenetration wird das Prinzip Maximum in den folgenden Abbildungen gewählt. Der Maximumwert stellt den sogenannten „Locus minoris resistentiae“ oder „worst case“ dar, der ein Versagen der Restauration in der klinischen Situation zur Folge haben könnte. Die Werte der Farbpenetration werden wie folgt zusammengefasst: 1. Um den Einfluss der Präparation (A und B) zu verdeutlichen, werden zunächst alle Farbpenetrationswerte – unabhängig von den Parametern Grenze und Ort – zu einem Medianwert mit 25%- und 75%- Percentile zusammengefasst. Darüber hinaus werden für jede Präparation die Farbpenetrationswerte an den Orten vestibulär, oral und approximal einzeln ermittelt und dargestellt. Schließlich werden die FarbFarbpenetrationswerte [sic] für die einzelnen Präparationen abhängig von Ort und Grenze dargestellt1. 2. Zur Übersicht über den Einfluss der Grenze werden zu Beginn alle Farbpenetrationswerte für die Restaurationsgrenzen Keramik/ Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/ Befestigungssystem - unabhängig von den Parametern Präparation und Ort dargestellt. Danach werden für jede Grenze die Farbpenetrationswerte für die Präparationen A und B vorgestellt. Schließlich werden die Daten über den Einfluss der Grenze abhängig von der Präparation und dem Ort ermittelt und aufgezeigt1. 3. Um den Einfluss des Ortes (vestibulär, oral und approximal) zu verdeutlichen, erfolgt eine Zusammenfassung der Farbpenetrationswerte zu einem Medianwert mit 25%- und 75%- Percentile, unabhängig von den Parametern Grenze und Präpa-[ration.] 1 Hinweis: Die dadurch teilweise entstehende Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. |
5 Ergebnisse
Alle Ergebnisse der Werte nach dem Prinzip Median sind in den Tabellen im tabellarischen Anhang (8.2) aufgeführt. Nullwerte werden in den verwendeten Graphen als Balken in einer Größe von 0,4% angegeben. Zu den Medianwerten der Farbpenetration werden im Text, in den Tabellen und Graphen auch die 25%- und 75%-Percentilen angegeben. 5.1 Farbpenetration Für die Farbpenetration wird das Prinzip Maximum in den folgenden Abbildungen gewählt. Der Maximumwert stellt den sogenannten „Locus minoris resistentiae“ oder „worst case“ dar, der ein Versagen der Restauration in der klinischen Situation zur Folge haben könnte. Die Werte der Farbpenetration werden wie folgt zusammengefasst: 1. Um den Einfluss der Präparationsform (A und B) zu verdeutlichen, werden zunächst alle Farbpenetrationswerte – unabhängig von den Parametern Grenze und Ort – zu einem Medianwert mit 25%- und 75%- Percentile zusammengefasst. Darüber hinaus werden für jede Präparationsform die Farbpenetrationswerte an den Orten vestibulär, oral und approximal einzeln ermittelt und dargestellt. Schließlich werden die Farbpenetrationswerte über den Einfluss der Präparationsform abhängig vom Ort und der Grenze (Keramik, Schmelz, Dentin) dargestellt1. 2. Zur Übersicht über den Einfluss der Grenze werden zu Beginn alle Farbpenetrationswerte für die Restaurationsgrenzen Keramik/ Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/ Befestigungssystem - unabhängig von den Parametern Präparationsform und Ort- dargestellt. Danach werden für jede Grenze die Farbpenetrationswerte für die Präparationsformen A und B vorgestellt. Schließlich werden die Daten über den Einfluss der Grenze abhängig von der Präparationsform und dem Ort ermittelt und aufgezeigt1. 3. Um den Einfluss des Ortes (vestibulär, oral und approximal) zu verdeutlichen, erfolgt eine Zusammenfassung der Farbpenetrationswerte zu einem Medianwert 1 Hinweis: Die dadurch enstehende [sic] Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. [Seite 46] mit 25%- und 75%- Percentile, unabhängig von den Parametern Grenze und Präparation. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [37.] Bd/Fragment 076 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:03 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 22:30 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 76, Zeilen: 1-30 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 66. 67, Zeilen: 66: 1 ff.; 67: 1 ff. |
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| 6. Diskussion
Rückschlüsse auf die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen können über die Randqualität der marginalen Adaption zwischen Keramik, Befestigungssystem und Zahn gezogen werden. Mangelnde marginale Adaption mit Verfärbungen, Plaqueretention und somit Bakterienansammlungen können Sekundärkaries, Hypersensibilitäten oder pulpitische Beschwerden zur Folge haben (1;3;124). Bei allen Restaurationen steht daher die Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei beschäftigen sich zahlreiche Studien ausschließlich mit der Randqualität verschiedener zahnfarbener Restaurationen (51;72), dem Vergleich von vollkeramischen Restaurationen mit metallischen Einlagefüllungen (34;37) oder Amalgamfüllungen (111). Wenige Studien setzen sich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Stärke der Restzahnhartsubstanz bei dünnen Kavitätenwänden auf die marginale Adaptation hat (73;90;91). Ebenso ist der Einfluss der Polymerisationsschrumpfung auf die Randqualität oder Rissbildung der Zahnhartsubstanz wenig untersucht (88). Inwieweit eine reduzierte Restwandstärke und deren Präparation einen Einfluss auf die marginale Adaptation der vollkeramischen Teilkrone und die Rissbildung des Schmelzes hat, sollte die vorliegende Studie darstellen. 6.1 Methodik 6.1.1 Untersuchungsgut Das Ziel von in vitro Studien ist es, im Labor kliniknahe Bedingungen zu simulieren und eine Vergleichbarkeit zu anderen in vitro Untersuchungen zu schaffen (120). In der vorliegenden Untersuchung wurden kariesfreie, menschliche dritte Molaren ausgewählt. Diese bieten sich als Untersuchungsgut an, da sie in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und werden daher in vielen in vitro Studien verwendet (33;35;40;73). Als Lagermedium wird Chloraminlösung und nach der Präparation physiologische Kochsalzlösung in zahlreichen vergleichbaren wissenschaftlichen Untersuchungen verwendet (33;35;73;78;120). 6.1.2 Präparation Die Präparation ausgedehnter Kavitäten führt zu einer Reduktion der Stabilität des Zahnes und hat somit eine erhöhte Verformbarkeit des Zahns zur Folge (82). 1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993. 3. Alani AH, Toh CG. Detection of microleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 22:173-185, 1997. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 34. Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10:126-133, 2006. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 37. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11:345-352, 2007. 40. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigunsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universität Regensburg. 2005. 51. Glockner K, Reich ME, Kos S, Keil C, Ebelseder K, Stadtler P. Randadaptation von verschiedenen Zahnfarbenen Klasse-II-Restaurationen: Eine In-vitro-Studie mit 10 verschiedenen Materialien. Dtsch Zahnärztl Z 53:775-780, 1998. 72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 78. Kuramoto Jr M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Microleakage of resin-based composite restorations with ceramic inserts. Am J Dent 13:311-314, 2000. 82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981. 88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999. 90. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitaten. Dtsch Zahnärztl Z 51:701-704, 1996. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 199 111. Roulet JF. Longevity of glass ceramic inlays and amalgam-results up to 6 years. Clin Oral Investig 1:40-46, 1997. 120. Söderholm KJ. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: a report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the Adhesion of Restorative Materials. Dent Mater 7:74-83, 1991. 124. Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 20:3-10, 1992. |
6 Diskussion
Rückschlüsse auf die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen können über die Randqualität der marginalen Adaption zwischen Keramik, Befestigungssystem und Zahn gezogen werden. Mit einer mangelnden marginalen Adaption können Verfärbungen, Plaqueretention und somit Bakterienansammlungen, die klinisch Sekundärkaries, Hypersensibilitäten oder pulpitische Beschwerden zur Folge haben, korrelieren. Bei allen Restaurationen steht daher die Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei beschäftigen sich zahlreiche Studien ausschließlich mit der Randqualität verschiedener zahnfarbener Restaurationen (41;59), dem Vergleich von vollkeramischen Restaurationen mit metallischen Einlagefüllungen (24;27) oder Amalgamfüllungen (98). Wenige Studien setzen sich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Stärke der Restzahnhartsubstanz bei dünnen Kavitätenwänden auf die marginale Adaption hat (3;35;76;77). Ebenso ist der Einfluss der Polymerisationsschrumpfung auf die Randqualität oder Rissbildung der Zahnhartsubstanz wenig untersucht (74). Inwieweit eine reduzierte Restwandstärke und deren Präparation einen Einfluss auf die marginale Adaptation des vollkeramischen Inlays und die Rissbildung des Schmelzes hat, war Ziel der vorliegenden in vitro Studie. 6.1 Methodik 6.1.1 Untersuchungsgut Ziel von in vitro Studien ist es, im Labor kliniknahe Bedingungen zu simulieren und eine Vergleichbarkeit zu anderen in vitro Untersuchungen zu schaffen (105). In der vorliegenden Untersuchung wurden kariesfreie, menschliche dritte Molaren ausgewählt. Diese bieten sich als Untersuchungsgut an, da sie in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und werden daher in vielen in vitro Studien verwendet (3;30;35). Als Lagermedium hat sich Chloraminlösung und nach der Präparation physiologische Kochsalzlösung in zahlreichen vergleichbaren wissenschaftlichen Untersuchungen durchgesetzt (3;23;25;35;65;105). [Seite 67] 6.1.2 Präparation Die Präparation ausgedehnter Kavitäten führt zu einer Reduktion der Stabilität des Zahnes und hat somit eine erhöhte Verformbarkeit des Zahns zur Folge (69). (3) Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Inlays in vitro; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (23) Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 2007 May;32(3):251-60. (24) Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2006 Jun;10(2):126-33. (25) Federlin M, Sipos C, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 2004 May;8:11-7. (27) Federlin M, Wagner J, Manner T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2007 Dec;11(4):345-52. (30) Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigungsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universiät Regensburg; 2005. (35) Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Teilkronen; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (41) Glockner K, Reich ME, Kos C. Randadaptation von verschiedenen zahnfarbenen Klasse-II-Restaurationen. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53(11). (59) Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 1993 Feb;21(1):39-46. (65) Kuramato M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Mikroleakage of resinbased composite restaurations wih ceramic inserts. Am J Dent 2000;13:311-4. (69) Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 1981;6(1):2-5. (74) Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 1999 Jan;27(1):29-36. (76) Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 1996;(51):-701. (77) Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53:57-60. (98) Roulet JF. Longevity of glass ceramic inlays and amalgam--results up to 6 years. Clin Oral Investig 1997 Feb;1(1):40-6. (105) Söderholm K. Correlation of in vivo and in vitro perfomance of adhesive restorative materials: A report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the adhesion of restorative materials. Dent Mater 1991;7:74-83. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [38.] Bd/Fragment 078 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 13:01 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 22:14 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 78, Zeilen: 1-27 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 67, 68, Zeilen: 67: 19 ff.; 68: 1 ff. |
|---|---|
| 6.1.3 CEREC 3 System
In der vorliegenden Studie wurde das Cerec® 3 System der Firma Sirona verwendet. Die Cerec®-Methode wurde in zahlreichen in vivo und in vitro Studien untersucht (33;36;92;130), und die Qualität von Cerec® Inlays, Onlays und Teilkronen bestätigt (8;9;33;34;37;73;116). 2003 wurde das Cerec® 3D System eingeführt. Cerec® 3D erzeugt ein dreidimensional farbiges, quasi-reales Arbeitsmodell in zwölffacher Vergrößerung. Das 3D-Modell ist frei im Bildschirm dreh- und verschiebbar, wodurch der Zahnarzt seine Präparationen und die von ihm konstruierten Restaurationen von allen Seiten kontrollieren kann. Die aktuelle Softwareversion ermöglicht die Einstellung der konstruierten Restauration mit Approximalkontakt und Okklusion (92). 6.1.4 Adhäsive Befestigung und vollkeramische Versorgung Der Erfolg adhäsiver Keramikrestaurationen ist abhängig von dem Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, dem Befestigungssystem und der Keramik. Als Befestigungsmaterialien stehen dem Zahnarzt Komposite und Universalkompositzemente zur Verfügung. In der Literatur wird den Befestigungskompositen der Vorzug gegeben (35;35;81). Lang et al. (81) dokumentierten den Einfluss des Befestigungsmaterials auf den klinischen Erfolg vollkeramischer Restaurationen. Kompomere und kunststoffmodifizierte Glasionomerzemente bieten keine befriedigende Alternative zur Adhäsivtechnik mit Komposit und absoluter Trockenlegung. Dies stellten auch Federlin et al. (35) in einer in vitro Studie fest. Hickel et al. (60) stellten in ihrer Untersuchung zu Randspaltbildung bei Adhäsivinlays fest, dass die Auswahl des Befestigungssystems den größten Einfluss auf die marginale Adaption hat, die Kavitäten in dieser Studie waren allseits schmelzbegrenzt. Zum gleichen Ergebnis kamen auch Balkenhol et al. (4), die für das Befestigungssystem Variolink II/Syntac Classic eine höhere marginale Integrität erzielten, als für Vergleichssysteme. In der vorliegenden Studie wurde das dualhärtende, selbstätzende Befestigungskomposit RelyX Unicem verwendet. Durch den adhäsiven Verbund wurde von einer Stabilisierung des stark geschwächten nichttragenden Höckers ausgegangen (57;79;91;119). 4. Balkenhol M, Fischer K, Ferger P, Wüstmann B. Randdichtigkeit von IPS-Empress- Keramikinlays nach 2-jähriger Wasserlagerung mit und ohne thermische Wechselbelastung. Dtsch Zahnärztl Z 58:522-524, 2003. 8. Bindl A, Möhrmann WH. Clinical and SEM evaluation of all-ceramic chair-side CAD/CAM-generated partial crowns. Eur J Oral Sci 111:163-169, 2003. 9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 34. Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10:126-133, 2006. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004. 37. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11:345-352, 2007. 57. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in mod-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45:660-663, 1990. 60. Hickel R, Eberhard H, Kunzelmann KH, Petschelt A. Randspaltbildung bei Adhäsivinlays mit und ohne Randanschrägung. Dtsch Zahnärztl Z 47:185-188, 1992. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998. 81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. 92. Mörmann WH. The evolution of the CEREC system. J Am Dent Assoc 137:7-13, 2006. 116. Schmalz G, Federlin M, Reich E. Effect of dimension of luting space and luting composite on marginal adaptation of a class II ceramic inlay. J Prosthet Dent 73:392- 399, 1995. 119. Soares CJ, Martins LR, Pfeifer JM, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 35:281-286, 2004. 130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001. |
6.1.3 Cerec 3 System
In der vorliegenden Studie wurde das im Jahr 2000 vorgestellte Cerec 3 System der Firma Sirona verwendet. Die Cerec-Methode wurde in zahlreichen in vivo und in vitro Studien untersucht (22;26;79;111), und die Qualität von Cerec Inlays, Onlays und Teilkronen bestätigt (3;7;8;12;22;24;27;30;35;59;77;81;85;100). 2003 wurde das Cerec 3D System eingeführt. Cerec 3D erzeugt ein dreidimensional farbiges, quasi-reales Arbeitsmodell in zwölffacher Vergrößerung. Das 3D-Modell ist frei im Bildschirm dreh- und verschiebbar, wodurch der Zahnarzt seine Präparationen und die von ihm konstruierten Restaurationen von allen Seiten kontrollieren kann. Die aktuelle Softwareversion ermöglicht sogar die Einstellung der konstruierten Restauration mit Approximalkontakt und Okklusion (80). [Seite 68] 6.1.4 Adhäsive Befestigung und vollkeramische Versorgung Der Erfolg adhäsiver Keramikrestaurationen ist abhängig von dem Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, dem Befestigungssystem und der Keramik. Als Befestigungsmaterialien stehen dem Zahnarzt Komposite und Universalkompositzemente zur Verfügung. In der Literatur wird den Befestigungskompositen der Vorzug gegeben (25;68). Lang et al. (68) dokumentierten den Einfluß des Befestigungsmaterials auf den klinischen Erfolg vollkeramischer Restaurationen. Kompomere und kunststoffmodifizierte Glasionomerzemente bieten keine befriedigende Alternative zur Adhäsivtechnik mit Komposit und absoluter Trockenlegung. Dies stellten auch Federlin et al. (25) in einer in vitro Studie fest. Hickel et al. (49) stellten in ihrer Untersuchung zu Randspaltbildung bei Adhäsivinlays fest, dass die Auswahl des Befestigungssystem den größten Einfluß auf die marginale Adaption hat, die Kavitäten in dieser Studie waren allseits schmelzbegrenzt. Zum gleichen Ergebnis kamen auch Balkenhol et al. (4), die für das Befestigungssystem Variolink II/Syntac Classic bessere Dichtigkeiten erzielten, als für Vergleichssysteme. In der vorliegenden Studie wurde das dualhärtende Befestigungskomposit Variolink II verwendet, welches in vorausgegangenen Studien zur Beurteilung der marginalen Integrität überzeugt hat (3;25;35). Durch den adhäsiven Verbund wurde von einer Stabilisierung des stark geschwächten nichttragenden Höckers ausgegangen (45;66;77;104). (3) Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Inlays in vitro; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (4) Balkenhol M, Fischer K, Wöstmann B. Randdichtigkeit von IPS-Empress- Keramikinlays nach 2-jähriger Wasserlagerung mit und ohne thermische Wechselbelastung. Dtsch Zahnärztl Z 2003;58. (7) Bindl A, Mormann WH. Clinical and SEM evaluation of all-ceramic chair-side CAD/CAM-generated partial crowns. Eur J Oral Sci 2003 Apr;111(2):163-9. (8) Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 2004 Oct;16(9):622. (12) Bronwasser PJ, Mormann WH, Krejci I, Lutz F. The marginal adaptation of Cerec- Dicor-MGC restorations with dentin adhesives. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1991;101(2):162-9. (22) Federlin M, Geurtsen W, Haller B, Schmalz G. Zahnfarbene Restaurationen aus Keramik: Inlays, Teilkronen und Veneers. Gemeinsame Stellungnahme der DGZ und DGZMK. 2007. (24) Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2006 Jun;10(2):126-33. (25) Federlin M, Sipos C, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 2004 May;8:11-7. (26) Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 2004;5:36-8. (27) Federlin M, Wagner J, Manner T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2007 Dec;11(4):345-52. (30) Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigungsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universiät Regensburg; 2005. (35) Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Teilkronen; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (45) Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in MOD-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 1990;45:660-3. (49) Hickel R, Eberhard H, Kunzelmann KH, Petschelt A. Randspaltbildung bei Adhäsivinlays mit und ohne Randanschrägung. Dtsch Zahnärztl Z 1992;47:185-8. (59) Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 1993 Feb;21(1):39-46. (66) Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53:53-6. (68) Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 2000;55:540-3. (77) Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53:57-60. (79) Mörmann WH. Technischer Stand und klinische Bewährung. 20 Jahre keramische CEREC CAD/CAM Restaurationen. ZM 2006;96:58-65. (80) Mörmann WH. The evolution of the CEREC System. J Am Dent Assoc 2006;137:7- 13. (81) Mörmann WH, Bindl A. The new creativity in ceramic restorations: dental CAD-CIM. Quintessence Int 1996 Dec;27(12):821-8. (85) Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Krejci I. Marginale Adaption von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 1985;95:1118-29. (100) Schmalz G, Federlin M, Reich E. Effect of dimension of luting space and luting composite on marginal adaptation of a class II ceramic inlay. J Prosthet Dent 1995 Apr;73(4):392-9. (104) Soares CJ, Martins LR, Pfeifer JM, Giannini M. Fracture resistance of teeth restored with indirect-composite and ceramic inlay systems. Quintessence Int 2004 Apr;35(4):281-6. (111) van Dijken JW, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 2001 Aug;109(4):222-9. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [39.] Bd/Fragment 080 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. October 2018, 12:57 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 20:19 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 80, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 68, 69, Zeilen: 68: letzter Satz; 69: 1 ff. |
|---|---|
| [Aus diesem Grund wurden die Zähne, nachdem sie 16 Stunden im Penetrationsmedium] eingelegt waren, unverzüglich mit einem wassergekühlten Sägemikrotom gesägt und ohne Zeitverzögerung fotografiert und die Abbildungen digital gespeichert.
6.3 Rissbeurteilung Die Rissbeurteilung von Zähnen stellt sich als schwierig heraus, denn Methoden zur Darstellung von Schmelzrissen werden in der Literatur selten beschrieben. Drei mögliche Verfahren beschreiben Zachrisson et al. (134). Neben der von ihnen bevorzugten Methode, bei der die Zähne mittels FOTI (Foto-optische Transillumination) ausgeleuchtet werden, besteht die Möglichkeit, Schmelzrisse durch das Auftragen von Farbstoffen wie Methylenblau kenntlich zu machen. Lutz et al. (87) stellen in ihrer Studie vorhandene Risse mit einem fluoreszierenden Penetrieröl (Zyglo-Eindringmittel ZL-30A-Penetrant) dar. Diese Substanz dringt aufgrund ihrer niedrigen Oberflächenspannung und hohen Kriechfähigkeit durch die Kapillarwirkung in vorhandene Risse und poröse Stellen ein, so dass Schmelzrisse durch UV-Licht sichtbar gemacht und fotografiert werden können. Clark et al. (20) stellt zur Rissdarstellung die Möglichkeiten durch Vergrößerung, Methylenblau, Kariesdetektor, Transillumination und Trocknung der Zähne dar. Weiterhin weist er auf die Debris-Retention bei Rissen >200μm hin. Deweale et al. (24) dokumentieren cervikale Risse unter dem Lichtmikroskop. In der vorliegenden Studie erfolgte die Rissbeurteilung nach derselben Methodik wie in vorausgegangenen in-vitro Studien von Krifka et al. (73;74). Unter Ausleuchtung des Zahnes wurden die Risse unter dem Mikroskop bei zwölffacher Vergrößerung gezählt. Der Vorgang der Rissbeurteilung erforderte durch leichte Kippung und Rotation unter dem Mikroskop ein gewisses Spiel mit Licht und Schatten, damit alle Risse sichtbar wurden. In einer Tabelle wurde mit Hilfe einer kleinen Skizze die Rissanzahl, -Größe und -Lokalisation festgehalten. Diese Dokumentation der Risse wurde zur besseren Reproduzierbarkeit und um Abweichungen zwischen zwei Beobachtern auszuschließen, sowohl in dieser, als auch in einer parallel durchgeführten Studie mit gleicher Fragestellung für Inlays von derselben Person durchgeführt. Im Vorfeld wurde die Reproduzierbarkeit der Rissbeurteilung überprüft. Die Präparation übt einen großen Einfluss auf die Rissanzahl im Schmelz aus (73). Zum einen ist die Größe der Kavität im approximalen Bereich schwer abzuschätzen und somit nicht ohne weiteres festzulegen, bis wohin die Risse dokumentiert werden müssen. Zum anderen kann nicht beurteilet werden, ob bereits vorhandene Risse, die vor der Präparation nicht erkannt wurden, nach der Präparation, durch eine andere Ausleuchtung des Zahnes, sichtbar werden. 20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentinal cracks based on microscopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15:7-17, 2003. 24. Dewaele M, Asmussen E, Devaux J, Leloup G. Class II restorations: influence of a liner with rubbery qualities on the occurrence and size of cervical gaps. Eur J Oral Sci 114:535-541, 2006. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 74. Krifka S, Stangl M, Wiesbauer S, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Influence of different cusp coverage methods for the extension of ceramic inlays on marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Clin Oral Investig 13:333-341, 2009. 87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. |
Aus diesem Grund wurden die Zähne, nachdem sie 16 Stunden im Penetrationsmedium eingelegt waren, unverzüglich mit einem wassergekühlten Sägemikrotom gesägt und ohne Zeitverzögerung fotografiert und die Abbildungen digital gespeichert.
[Seite 69] 6.3 Rissbeurteilung Die Rissbeurteilung von Zähnen stellt sich als schwierig heraus, denn Methoden zur Darstellung von Schmelzrissen werden in der Literatur nur selten beschrieben. Drei mögliche Verfahren beschreiben Zachrisson et al. (115). Neben der von ihnen bevorzugten Methode, bei der die Zähne mittels FOTI (Foto-optische Transillumination) ausgeleuchtet werden, besteht die Möglichkeit, Schmelzrisse durch das Auftragen von Farbstoffen wie Methylenblau kenntlich zu machen. Lutz et al. (73) stellen in ihrer Studie vorhandene Risse mit einem fluoreszierenden Penetrieröl (Zyglo-Eindringmittel ZL-30A-Penetrant) dar. Diese Substanz dringt aufgrund ihrer niedrigen Oberflächenspannung und hohen Kriechfähigkeit durch die Kapillarwirkung in vorhandene Risse und poröse Stellen ein, so dass Schmelzrisse durch UV-Licht sichtbar gemacht und fotografiert werden können. Clark et al. (16) stellt zur Rissdarstellung die Möglichkeiten durch Vergrößerung, Methylenblau, Kariesdetektor, Transillumination und Trocknung der Zähne dar. Weiterhin weist er auf die Debris-Retention bei Rissen >200μm hin. Deweale et al. (18) dokumentieren cervikale Risse unter dem Lichtmikroskop. In der vorliegenden Studie erfolgte die Rissbeurteilung nach derselben Methodik wie in vorausgegangenen in-vitro Studien von Anthofer und Fritzsch (3;35). Unter Ausleuchtung des Zahnes wurden die Risse unter dem Mikroskop bei zwölffacher Vergrößerung gezählt. Der Vorgang der Rissbeurteilung erforderte durch leichte Kippung und Rotation unter dem Mikroskop ein gewisses Spiel mit Licht und Schatten, damit alle Risse sichtbar wurden. In einer Tabelle wurde mit Hilfe einer kleinen Skizze die Rissanzahl, -Größe und -Lokalisation festgehalten. Diese Dokumentation der Risse wurde zur besseren Reproduzierbarkeit und um Abweichungen zwischen zwei Beobachtern auszuschließen, sowohl in dieser, als auch in einer parallel durchgeführten Studie mit gleicher Fragestellung für Teilkronen von derselben Person durchgeführt. Im Vorfeld wurde die Reproduzierbarkeit der Rissbeurteilung überprüft. Die Präparation übt einen großen Einfluss auf die Rissanzahl im Schmelz aus (3;35). Zum einen ist die Größe der Kavität im approximalen Bereich schwer abzuschätzen und somit nicht ohne weiteres festzulegen, bis wohin die Risse dokumentiert werden müssen. Zum anderen kann man nicht beurteilen, ob bereits vorhandene Risse, die vor der Präparation nicht erkannt wurden, nach der Präparation, durch eine andere Möglichkeit der Ausleuchtung des Zahnes, sichtbar werden. (3) Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Inlays in vitro; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (16) Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive Diagnosis of Early Enamel and Dentin Cracks Based on Microscopic Evaluation. J Esthet Restor Dent 2003;15:391-401. (18) Dewaele M, Asmussen E, Devaux J, Leloup G. Class II restorations: influence of a liner with rubbery qualities an the occurrence and size of cervical gaps. Eur J Oral Sci 2006;114:535-41. (35) Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Teilkronen; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (73) Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 1974;84:709-25. (115) Zachrisson BU, Skogan O, Hoymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 1980 Mar;77(3):307-19. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [40.] Bd/Fragment 034 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:59 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:53 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 34, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 32, Zeilen: 10 ff. |
|---|---|
| [Die] Penetrationstests umfassen Untersuchungen zur Penetration von Bakterien, Farbstoffen und Isotopenlösungen (41).
Zur Herstellung der Farblösungen werden verschiedene Reagenzien verwendet: z.B. Methylblau (1), Floureszenzfarbstoffe (124), basisches Fuchsin (33;43) und Silbernitrat (132). Die meisten Farbstoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie relativ schnell ausbleichen und dass die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterläuft. Somit führt eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen, so dass die Auswertung direkt nach dem Schneiden der Proben erfolgen muss. Durch die weiterlaufende Diffusion ist die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse erschwert (39). Die Auswertung erfolgt an Schnittpräparaten im Stereomikroskop oder anhand von Fotografien (105). 1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 39. Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 3:280-286, 1987. 41. Fisher M. Experimentelle Untersuchungen über die Abschlußdichtigkeit der in der Zahnheilkunde gebräuchlichen Füllungsmaterialien. Schweiz Monatsschr Zahnmed595-630, 2004. 43. Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Dentinverbundes. Dtsch Zahnärztl Z154- 171, 2002. 105. Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45:656-660, 1990. 124. Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 20:3-10, 1992. 132. Wu W, Cobb E, Dermann K, Rupp NW. Detecting margin leakage of dental composite restorations. J Biomed Mater Res 17:37-43, 1983. |
Die Penetrationstests umfassen Untersuchungen zur Penetration von Bakterien, Farbstoffen und Isotopenlösungen (31).
Zur Herstellung der Farblösungen werden verschiedene Reagenzien verwendet: z.B. Methylblau (1), Floureszenzfarbstoffe (2;108), basisches Fuchsin (32) und Silbernitrat (112). Die meisten Farbstoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie relativ schnell ausbleichen und dass die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterläuft. Somit führt eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen, sodass die Auswertung unverzüglich nach dem Schneiden der Proben erfolgen muss. Durch die weiterlaufende Diffusion ist die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse erschwert (29). Die Auswertung erfolgt an Schnittpräparaten im Stereomikroskop oder anhand von Fotografien (90). (1) Abdalla AI, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 1993 Jun;21(3):158-62. (2) Alani AH, Toh CG. Detection of microleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 1997 Jul;22(4):173-85. (29) Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 1987 Oct;3(5):280-6. (31) Fischer M. Experimentelle Untersuchungen über die Abschlußdichtigkeit der in der Zahnheilkunde gebräuchlichen Füllungsmaterialien. Schweiz Monatsschr Zahnmed 2004;59:595. (32) Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Deninverbundes. Dtsch Zahnärztl Z 2002;57:154-71. (90) Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 1990 Oct;45(10):656-60. (108) Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 1992 Feb;20(1):3-10. (112) Wu W, Cobb E, Dermann K, Rupp NW. Detecting margin leakage of dental composite restorations. J Biomed Mater Res 1983 Jan;17(1):37-43. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [41.] Bd/Fragment 022 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:57 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:18 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 22, Zeilen: 1-2 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: letzte Zeile; 23: 1 f. |
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| [In einer Untergruppe von 77 avitalen Zähnen traten 20 Misserfolge auf, von de-]nen 16 an Molaren waren. Die häufigste Ursache für Misserfolge waren Frakturen der vollkeramischen Restaurationen. | In einer Untergruppe von 77 avitalen Zähnen traten 20 Misserfolge auf, von
[Seite 23] denen 16 an Molaren waren. Die häufigste Ursache für Misserfolge waren Frakturen der vollkeramischen Restaurationen. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Fortsetzung von der letzten Seite. |
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| [42.] Bd/Fragment 021 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:56 Schumann Erstellt: 24. September 2017, 10:46 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 21, Zeilen: 1-17 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 28, Zeilen: 10-13, 19 ff. |
|---|---|
| [Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (70) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder ]auf. Weder die im Dentin befindlichen Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign mit Höckerersatz beeinflussten den klinischen Erfolg.
In einer prospektiven „split mouth“ Studie verglichen Federlin et al. (37) über drei Jahre Teilkronen aus Keramik und Gold miteinander. Zu diesem Zweck wurden an 29 Patienten 58 Restaurationen hergestellt. Die Teilkronen aus Keramik wurden mit Vita Mark II Feldspatkeramik mittels Cerec 3 gefertigt und mit Variolink II und Excite adhäsiv eingesetzt. Die Goldrestaurationen aus Degulor C wurden mit Harvard Zement befestigt. Eine klinische Untersuchung erfolgte beim Einsetzen, sowie nach ein, zwei und nach drei Jahren. Nach drei Jahren musste lediglich eine Keramikteilkrone ersetzt werden und zwei Keramikteilkronen zeigten okklusal starke Abrasionen. In dem Beobachtungszeitraum von nur drei Jahren wurden insgesamt keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Gold- und Keramikteilkronen gefunden, so dass Teilkronen aus Keramik eine Alternative zum „Goldstandard“ darstellen. Innerhalb der Gruppe der vollkeramischen Teilkronen jedoch traten marginale Insuffizienzen und Verfärbungen auf, die signifikant waren. Die Verlustrate nach drei Jahren betrug für die Goldteilkrone 0% und für die vollkeramische Versorgung 6,9%. Die vollkeramische Teilkrone erfüllt nach drei Jahren somit die Richtlinien der American Dental Association eines zahnfarbenen Restaurationsmaterials für das Seitenzahngebiet. 70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999. 37. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11:345-352, 2007. |
Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (46) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder auf. Weder die im Dentin befindlichen Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign mit Höckerersatz beeinflussten den klinischen Erfolg.
[...] In einer prospektiven „split mouth“ Studie verglichen Federlin et al. (38) über drei Jahre Teilkronen aus Keramik und Gold miteinander. Zu diesem Zweck wurden an 29 Patienten 58 Restaurationen hergestellt. Die Teilkronen aus Keramik wurden mit Vita Mark II Feldspatkeramik mittels Cerec 3 gefertigt und mit Variolink II und Excite adhäsiv eingesetzt. Die Goldrestaurationen aus Degulor C wurden mit Harvard Zement befestigt. Eine klinische Untersuchung erfolgte beim Einsetzen, sowie nach ein, zwei und nach drei Jahren. Nach drei Jahren musste lediglich eine Keramikteilkrone ersetzt werden und zwei Keramikteilkronen zeigten okklusal starke Abrasionen. In dem Beobachtungszeitraum von nur drei Jahren wurden insgesamt keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Gold- und Keramikteilkronen gefunden, so dass Teilkronen aus Keramik eine Alternative zum „Goldstandard“ darstellen. Innerhalb der Gruppe der vollkeramischen Teilkronen jedoch traten marginale Insuffizienzen und Verfärbungen auf, die signifikant waren. Die Verlustrate nach drei Jahren betrug für die Goldteilkrone 0% und für die vollkeramische Versorgung 6,9%. Die vollkeramische Teilkrone erfüllt nach drei Jahren somit die Richtlinien der American Dental Association eines zahnfarbenen Restaurationsmaterials für das Seitenzahngebiet. 46. Frankenberger R, Krämer N, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years - a clinical study. J Dent 27: 325-31, 1999. 38. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller K-A, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11-4: 345-352, 2007. |
Kein Verweis auf die Quelle. |
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| [43.] Bd/Fragment 021 18 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:54 Schumann Erstellt: 13. May 2018, 09:09 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 21, Zeilen: 18-32 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 22, Zeilen: 8 ff., 20 ff. |
|---|---|
| Blatz (9) berichtet in einer Fallbeschreibung von Patienten, die mit vollkeramischen Restaurationen, aus Sinterkeramik, gegossener Glaskeramik, gepresster Glaskeramik und CAD/CAM-Systemen, versorgt wurden. Die 5-Jahreserfolgsrate der keramischen Restaurationen lag je nach System zwischen 88,4 und 100%.
In einer weiteren Studie wurden von Krämer et al. (70) IPS-Empress Inlays und Onlays untersucht. Hier wiesen die Restaurationen eine Misserfolgsrate von 7% auf. Randspalten zeigten 79% der noch vorhandenen Restaurationen, wobei weder im Dentin liegende Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign den klinischen Erfolg beeinflussten. Reiss und Walther (107) untersuchten nach einer „Tragezeit“ von zehn Jahren 1010 Cerec-Inlays, die bei 299 Patienten im Zeitraum von 1987 bis 1990 eingesetzt wurden. In ihrer Studie wurde bei der Auswertung nicht zwischen Inlay und Onlay unterschieden. Im Beobachtungszeitraum von zehn Jahren traten insgesamt 81 Misserfolge auf. Es wurde eine Kaplan-Meier-Überlebenswahrscheinlichkeit von über 90% nach 10 Jahren und 84,9% nach 11,8 Jahren ermittelt. Die Restaurationsgröße hatte keinen Einfluss auf die Erfolgsrate. Prämolaren (Überlebensrate 95% nach 10 Jahren) erzielten ein besseres Ergebnis als Molaren (87%). 9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004. 70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999. 107. Reiss B, Walther W. Clinical long-term results and 10-year Kaplan-Meier analysis of Cerec restorations. Int J Comput Dent 3:9-23, 2000. |
Blatz (8) berichtet in einer Fallbeschreibung von Patienten, die mit vollkeramischen Restaurationen, aus Sinterkeramik, gegossener Glaskeramik, gepresster Glaskeramik und CAD/CAM-Systemen, versorgt wurden. Die 5-Jahreserfolgsrate der keramischen Restaurationen lag je nach System zwischen 88,4 und 100%.
[...] In einer weiteren Studie wurden von Krämer et al. (56) IPS-Empress Inlays und Onlays untersucht. Hier wiesen die Restaurationen eine Misserfolsgrate [sic] von 7% auf. Randspalten zeigten 79% der noch vorhandenen Restaurationen, wobei weder im Dentin liegende Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign den klinischen Erfolg beeinflussten. Reiss und Walther (93) untersuchten nach einer „Tragezeit“ von zehn Jahren 1010 Cerec-Inlays, die bei 299 Patienten im Zeitraum von 1987 bis 1990 eingesetzt wurden. In ihrer Studie wurde bei der Auswertung nicht zwischen Inlay und Onlay unterschieden. Im Beobachtungszeitraum von zehn Jahren traten insgesamt 81 Misserfolge auf. Es wurde eine Kaplan-Meier-Überlebenswahrscheinlichkeit von über 90% nach 10 Jahren und 84,9% nach 11,8 Jahren ermittelt. Die Restaurationsgröße hatte keinen Einfluss auf die Erfolgsrate. Prämolaren (Überlebensrate 95% nach 10 Jahren) erzielten ein besseres Ergebnis als Molaren (87%). (8) Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 2004 Oct;16(9):622. (56) Kramer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years--a clinical study. J Dent 1999 Jul;27(5):325-31. (93) Reiss B, Walther W. Clinical long-term results and 10 year Kaplan-Meier-analysis of Cerec restorations. Int J Comput Dent 2000;3:9-23. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [44.] Bd/Fragment 018 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:53 Schumann Erstellt: 12. May 2018, 20:17 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 18, Zeilen: 1-7, 18-35 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 19 ff.; 21: 1 ff. |
|---|---|
| [Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität] durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0mm nicht signifikant beeinflusst wird. In Bezug auf die Rissbildung konnte gezeigt werden, dass es mit abnehmender Resthöckerstärke tendenziell zu einer zusätzlichen Rissbildung kommt. Ebenso erhöhte sich die Anzahl an Rissen durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Somit empfehlen Krifka et al. (73), um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0mm für Inlays und Teilkronen am nichttragenden Höcker nicht zu unterschreiten.
[...] In einer in vitro Studie von Mehl et al. (91) wurde bei stark ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung im Rasterelektronenmikroskop untersucht. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden auf 2,4mm in der einen und auf 1,3mm in der anderen Gruppe ausgedünnt. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei den Zähnen mit 1,3mm Wandstärke mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4mm Wandstärke. Kompositinlays entwickelten signifikant mehr Randspalten, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays ablehnen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Wandstärken von 2,4mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu empfehlen, aber bei einer Reduzierung der Wandstärke auf 1,3mm und zusätzlicher Dentinbeteiligung bedarf es nach Ansicht der Autoren weiterer Abklärung. Habekost et al. (53) setzte sich in einer in vitro Studie mit dem Frakturverhalten von vollkeramischen Restaurationen auseinander, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung. Eine Inlaypräparation und zwei Teilkronenpräparationen wurden jeweils mit zwei unterschiedlichen Keramiken versorgt und bis zur Fraktur belastet. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Zwischen den einzelnen [Keramiken gab es keine Unterschiede.] 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay-Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998. 53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006. |
Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0mm nicht signifikant beeinflusst wird. In Bezug auf die Rissbildung konnte ermittelt werden, dass es mit abnehmender Resthöckerstärke tendenziell zu einer zusätzlichen Rissbildung kam. Ebenso
[Seite 21] erhöhte sich die Anzahl an Rissen durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Somit empfiehlt Anthofer, um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0mm für Inlays nicht zu unterschreiten. [...] In einer in vitro Studie von Mehl et al. (77) wurde bei extrem ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung im Rasterelektronenmikroskop untersucht. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden auf 2,4mm in der einen und auf 1,3mm in der anderen Gruppe ausgedünnt. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei den Zähnen mit 1,3mm Wandstärke mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4mm Wandstärke. Kompositinlays entwickelten signifikant mehr Randspalten, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays ablehnen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Wandstärken von 2,4mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu empfehlen, aber bei einer Reduzierung der Wandstärke auf 1,3mm und zusätzlicher Dentinbeteiligung bedarf es nach Ansicht der Autoren weiterer Abklärung. Habekost et al. (42) setzte sich in einer in vitro Studie mit dem Frakturverhalten von vollkeramischen Restaurationen auseinander, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung: In der ersten Gruppe erfolgte eine Inlaypräparation, in der zweiten und dritten Gruppe eine Teilkronenpräparationen, wobei die Teilkronen zum einen lingual und zum anderen lingual und bukkal überkuppelt wurden. Nach der Herstellung der Keramikrestaurationen aus Super Porcelain EX-3 und Vitadur Alpha Ceramics für jede Gruppe, wurde der Belastungstest mit einer Kugel von 3,0mm und 10,0mm Durchmesser bis zur Fraktur jedes Zahnes durchgeführt. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Dabei hatten die Proben, die mit der 10,0mm Kugel belastet wurden, einen höheren Widerstand. Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede. (42) Habekost L, V, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 2006 Mar;31(2):204-11. (77) Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53:57-60. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [45.] Bd/Fragment 017 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:39 Schumann Erstellt: 17. September 2017, 13:16 (MekHunter) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 17, Zeilen: 1-20 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 24, Zeilen: 8 ff. |
|---|---|
| [Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser] Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (35;81).
Der Einfluss der Schichtdicke der Keramik auf die Frakturanfälligkeit und die marginale Adaptation von Cerec Teilkronen abhängig von der Präparationsgeometrie bei adhäsiver Befestigung mit dem selbstätzenden, dualhärtenden Befestigungskomposit RelyX Unicem, sowie mit dem dualhärtenden Befestigungsmaterial Variolink II wurde von Federlin et al. (33) untersucht. 80 extrahierte Oberkiefermolaren wurden nach zwei verschiedenen Präparationsdesigns präpariert (siehe Abbildung 7, Präparationskonzept A und B). Neben dem Präparationsdesign und dem Befestigungsmaterial wurden unterschiedliche Keramikschichtdicken untersucht: Die Keramik der mit Cerec 3 angefertigten Teilkronen wurden auf 0,5 - 1,0 mm in der einen Gruppe und auf 1,5 - 2,0 mm in der anderen Gruppe reduziert. Dabei zeigte sich, dass die Präparationsform keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die marginale Adaptation und die Frakturanfälligkeit hat. Bezüglich des Befestigungsmaterials zeigten sich keine Unterschiede zwischen dem selbstätzenden Befestigungskomposit RelyX Unicem und dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II in Verbindung mit Excite als Adhäsivsystem. Es konnte gezeigt werden, dass die geforderte Mindestschichtstärke für Keramikteilkronen aus Feldspat von 1,5 - 2,0 mm unbedingt eingehalten werden sollte, um Keramikfrakturen zu vermeiden. Fischer (40) führte eine rasterelektronenmikroskopische Auswertung der vorangegangenen Studie von Federlin et al. (33) durch. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 40. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigunsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universität Regensburg. 2005. |
Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (37,75).
Eine weitere in vitro Studie von Federlin et al. (33) befasste sich mit dem Einfluss der Schichtdicke der Keramik auf die Frakturanfälligkeit und die marginale Adaptation von Cerec Teilkronen abhängig von der Präparationsgeometrie bei adhäsiver Befestigung mit dem selbstätzenden, dualhärtenden Befestigungskomposit RelyX Unicem, sowie mit dem dualhärtenden Befestigungsmaterial Variolink II. An 80 extrahierten Oberkiefermolaren wurde nach zwei verschiedenen Präparationsdesigns präpariert (siehe Abbildung 6, Präparationskonzept A und B). Neben dem Präparationsdesign und dem Befestigungsmaterial wurden unterschiedliche Keramikschichtdicken untersucht: Die Keramik der mit Cerec 3 angefertigten Teilkronen wurden auf 0,5 - 1,0 mm in der einen Gruppe und auf 1,5 - 2,0 mm in der anderen Gruppe reduziert. Dabei zeigte sich, dass die Präparationsform keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die marginale Adaptation und die Frakturanfälligkeit hat. Bezüglich des Befestigungsmaterials zeigten sich keine Unterschiede zwischen dem selbstätzenden Befestigungskomposit RelyX Unicem und dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II in Verbindung mit Excite als Adhäsivsystem. Es konnte gezeigt werden, dass die geforderte Mindestschichtstärke für Keramikteilkronen aus Feldspat von 1,5 - 2,0 mm unbedingt eingehalten werden sollte, um Keramikfrakturen zu vermeiden. Fischer (42) führte eine rasterelektronenmikroskopische Auswertung der vorangegangenen Studie von Federlin et al (33), die den Einfluss zweier, verschiedener Präparationsformen, Befestigungsmaterialien und Keramikdicken auf die marginale Integrität erörterte, durch. 37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004. 75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000. 42. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Praparationsform, des Befestigungsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaptation (Rasterelektonenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie. Diss Universität Regensburg, 2005. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007. |
Textübernahme ohne Quellenangabe. |
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| [46.] Bd/Fragment 017 23 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:36 Schumann Erstellt: 12. May 2018, 20:04 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 17, Zeilen: 23-35 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 20, Zeilen: 9 ff. |
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| Krifka et al. (73) untersuchten die Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption bei extrem ausgedehnter Präparation an Cerec 3 Inlays und Teilkronen nach thermomechanischer Wechselbelastung. Zu diesem Zweck wurden bei 51 extrahierten Zähnen die nichttragenden Höcker in einer Prüfgruppe auf 1,0mm, in einer weiteren Prüfgruppe auf 2,0mm ausgedünnt und mit Keramikinlays oder –teilkronen versorgt. Mittels Farbpenetration und quantitativer Randanalyse im REM wurde die marginale Adaption der Inlays und Teilkronen entlang der Grenzflächen bestimmt. Risse im Schmelz wurden zu folgenden Zeiten dokumentiert: Vor der Präparation, nach der Präparation, nach der Restauration und nach der thermomechanischen Wechselbelastung. Die höchsten Farbpenetrationswerte waren an der Grenze Dentin/Befestigungssystem zu verzeichnen. Geringere Werte wiesen die Grenzen Schmelz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem auf, wobei die Grenzfläche Keramik/Befestigungssystem die geringsten Farbpenetrationswerte zeigte.
73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. |
Anthofer (3) untersuchte die Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption bei extrem ausgedehnter Präparation an Cerec 3 Inlays aus Feldspatkeramik nach thermomechanischer Wechselbelastung. Zu diesem Zweck wurden bei 24 extrahierten Zähnen die nichttragenden Höcker auf 1,0 bzw. 2,0mm ausgedünnt. Mittels Farbpenetration und quantitativer Randanalyse im REM wurde die marginale Adaption der Inlays entlang der Grenzflächen bestimmt. Risse im Schmelz wurden zu folgenden Zeiten dokumentiert: Vor der Präparation, nach der Präparation, nach der Inlaybefestigung und nach der thermomechanischen Wechselbelastung. Die höchsten Farbpenetrationswerte waren an der Grenze Dentin/Befestigungssystem zu verzeichnen. Geringere Werte wiesen die Grenzen Schmelz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem auf, wobei die Grenzfläche Keramik/Befestigungssystem die geringsten Farbpenetrationswerte zeigte.
(3) Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Inlays in vitro; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [47.] Bd/Fragment 010 02 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:30 Schumann Erstellt: 12. May 2018, 17:19 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 10, Zeilen: 2-18 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 10 ff.; 18: 1 ff. |
|---|---|
| Abbildung 4 zeigt die verschiedenen am Adhäsivverbund beteiligten Schichten zwischen Zahnhartsubstanz und keramischer Restauration. In Abbildung 5 ist der Kontaktbereich des Befestigungskomposits mit dem Zahnschmelz und der Dentalkeramik in einer repräsentativen REM-Darstellung erkennbar.
Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (58) Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (58) Die Haftung am Schmelz erfolgt über ein durch Säureapplikation erzeugtes retentives Ätzmuster. Dabei kommt es zu einer deutlichen Vergrößerung der Schmelzoberfläche mit gleichzeitig besserer Benetzbarkeit der hydrophoben Oberfläche. Die mikromechanische Verbindung wird über einen Haftvermittler ermöglicht, der in das Ätzmuster penetriert und einen Verbund zum Komposit ermöglicht (59). Der Verbund zum Dentin stellte lange Zeit ein Problem dar, da Dentin aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil ist. Diese Eigenschaft erschwert den Verbund mit einem hydrophoben Komposit. Durch jede mechanische Bearbeitung auf dem Dentin entsteht eine Schmierschicht, welche einen direkten Kontakt zum kompakten Dentin verhindert. Diese kann mit Hilfe von Säuren oder sauren Monomerlösungen modifiziert oder sogar aufgelöst werden. Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und [einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.] 58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. |
Abbildung 4 zeigt die verschiedenen am Adhäsivverbund beteiligten Schichten zwischen Zahnhartsubstanz und keramischer Restauration. In Abbildung 5 ist der Kontaktbereich des Befestigungskomposits mit dem Zahnschmelz und der Dentalkeramik in einer repräsentativen REM-Darstellung erkennbar.
Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (46) Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (46) [Seite 18] Die Haftung am Schmelz erfolgt über ein retentives Ätzmuster, welches durch Applikation von Säuren erzeugt wird. Dabei kommt es zu einer deutlichen Vergrößerung der Schmelzoberfläche mit gleichzeitig besserer Benetzbarkeit der nicht hydrophilen Oberfläche. Die mikromechanische Verbindung erfolgt über einen Haftvermittler, der in das Ätzmuster penetriert und einen Verbund zum Komposit ermöglicht (47). Der Verbund zum Dentin stellte lange Zeit ein Problem dar. Dentin ist aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil und dies erschwert einen Kontakt zu dem hydrophobem Komposit. Durch jede mechanische Bearbeitung auf dem Dentin entsteht eine Schmierschicht, welche einen direkten Kontakt zum kompakten Dentin verhindert. Diese kann mit Hilfe von Säuren oder sauren Monomerlösungen behandelt werden. Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes. (46) Heidemann D. Praxis der Zahnheilkunde, Kariologie und Füllungstherapie. 4.Auflage ed. Urban & Schwarzenberg; 1999. (47) Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4. Auflage ed. Urban & Fischer; 2006. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [48.] Bd/Fragment 043 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:28 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 23:27 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 43, Zeilen: 1-7 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 40, Zeilen: 1 ff. |
|---|---|
| Die Auswertung erfolgte durch die Optimas-Bildanalyse und das Excel-Programm. Analysiert wurde die Farbpenetration an den Grenzflächen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem. Die Tiefe der maximal möglichen Farbpenetration entlang der Keramik-/Zahn-Grenzfläche wurde gemessen, gleich 100% gesetzt und die tatsächliche Farbpenetration entlang beider Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Befestigungssystem/Keramik dazu jeweils ins Verhältnis gesetzt. Die Eindringtiefe der Farbe wurde in Prozent ausgedrückt. | Die Auswertung erfolgte durch die Optimas- Bildanalyse und das Excel-Programm. Analysiert wurde die Farbpenetration an den Grenzflächen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem. Die Tiefe der maximal möglichen Farbpenetration entlang der Keramik-/Zahn-Grenzfläche wurde gemessen, gleich 100% gesetzt und die tatsächliche Farbpenetration entlang beider Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Befestigungssystem/Keramik dazu jeweils ins Verhältnis gesetzt. Die Eindringtiefe der Farbe wurde in Prozent ausgedrückt. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [49.] Bd/Fragment 045 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:27 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 23:20 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 45, Zeilen: 1-9 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 41, Zeilen: 1 ff. |
|---|---|
| 4.6 Rissdokumentation – Übersicht
Die Dokumentation der Risse erfolgte vor Präparation, vor TCML und nach TCML (s. Abb. 19-21). Die Risse wurden unter dem Auflichtmikroskop [M6] bei zwölffacher Vergrößerung dokumentiert und mithilfe einer Skizze in ihrer Anzahl, Größe und Lokalisation aufgezeichnet. Diese Dokumentation wurde zur besseren Reproduzierbarkeit sowohl in dieser, als auch in einer parallel durchgeführten Studie mit gleicher Fragestellung für Inlays, von derselben Person durchgeführt. Anschließend wurden Fotos der Zähne von vestibulär und oral angefertigt, bei denen mittels unterschiedlich stark einfallenden Lichtes versucht wurde, die Risse exemplarisch festzuhalten. M6 Präparationsdiamanten, Nr. 011, Fa. Intensiv, I-Legnano |
4.6 Rissdokumentation
Die Dokumentation der Risse erfolgte vor Präparation, vor TCML und nach TCML (s. Abb. 14-16). Die Risse wurden unter dem Auflichtmikroskop [M6] bei zwölffacher Vergrößerung dokumentiert und mithilfe einer Skizze in ihrer Anzahl, Größe und Lokalisation aufgezeichnet. Diese Dokumentation wurde zur besseren Reproduzierbarkeit sowohl in dieser, als auch in einer parallel durchgeführten Studie mit gleicher Fragestellung für Teilkronen, von derselben Person durchgeführt. Anschließend wurden Fotos der Zähne von vestibulär und oral angefertigt, bei denen mittels unterschiedlich stark einfallenden Lichtes versucht wurde, die Risse exemplarisch festzuhalten. M6 Auflichtmikroskop, Makroskop M420, Fa. Wild, D-Heerbrugg |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [50.] Bd/Fragment 048 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:24 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 23:14 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 48, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 43, 44, Zeilen: 43: 4 ff.; 44: 1 ff. |
|---|---|
| In der vorliegenden Arbeit wurde bei mit RelyX Unicem befestigten vollkeramischen Teilkronen der Einfluss von zwei unterschiedlichen Präparationen bei stark ausgedünntem vestibulären (nicht-tragenden) Höcker (1,0mm) an jeweils 24 Zähnen untersucht.
Für jeden Zahn wurde aus den gewonnenen Daten der Farbpenetration und der Risse ein Median (Prinzip Median) und ein Maximum (Prinzip Maximum) ermittelt. Aus diesen Werten wurde für die Farbpenetration (n=12) und für die Risse (n=24) der Median ermittelt. Aufgrund der fehlenden Normalverteilung wurde ein nicht parametrisches Testverfahren zur Analyse der Daten angewandt. Der Mann-Whitney U-Test wurde zum paarweisen Vergleich hinsichtlich des Einflusses der einzelnen Parameter für unabhängige Stichproben herangezogen. Der Wilcoxon-Rang-Summen-Test wurde zum paarweisen Vergleich innerhalb derselben Probe verwendet. Mit Hilfe des Chi-Square-Tests wurden die Risszahlen in Abhängigkeit von der Zeit analysiert. Das Signifikanzniveau für die paarweisen Vergleiche wurde auf α=0,05 festgelegt. Zur Bewertung des Einflusses eines einzelnen Parameters unabhängig von den anderen Parametern wurde das Signifikanzniveau α gemäß der Error-Rates-Methode zu α* = 1-(1-α) adjustiert, wobei k die zu betrachtende Anzahl der zu berücksichtigenden paarweisen Vergleiche darstellt. Dies bedeutet, dass ein signifikanter Einfluss dann bestand, wenn eine der Irrtumswahrscheinlichkeiten p aus den paarweisen Vergleichen für den jeweils untersuchten Versuchsparameter kleiner oder gleich α* war. Die gesamte statistische Auswertung erfolgte mit Hilfe des SPSS (Version 15.0)-Programms [M35]. M35 SPSS/PC+ Programm Version 15.0, Fa. SPSS/Inc., Chicago, USA |
In der vorliegenden Arbeit wurde bei mit Variolink II befestigten vollkeramischen Inlays der Einfluß von zwei unterschiedlichen Präparationsformen bei stark ausgedünntem vestibulären (nicht-tragenden) Höcker (1,0mm) an jeweils 24 Zähnen untersucht.
Für jeden Zahn wurde aus den gewonnenen Daten der Farbpenetration und der Risse ein Median (Prinzip Median) und ein Maximum (Prinzip Maximum) ermittelt. Aus diesen Werten wurde für die Farbpenetration (n=12) und für die Risse (n=24) der Median ermittelt. Aufgrund der fehlenden Normalverteilung wurde ein nicht parametrisches Testverfahren zur Analyse der Daten angewandt. Der Mann-Whitney U-Test wurde zum paarweisen Vergleich hinsichtlich des Einflusses der einzelnen Parameter für unabhängige Stichproben herangezogen. Der Wilcoxon-Rang-Summen-Test wurde zum paarweisen Vergleich innerhalb derselben Probe verwendet. Mit Hilfe des Chi-Square-Tests wurden die Risszahlen in Abhängigkeit von der Zeit analysiert. Das Signifikanzniveau für die paarweisen Vergleiche wurde auf α=0,05 festgelegt. Zur Bewertung des Einflusses eines einzelnen Parameters unabhängig von den anderen Parametern wurde das Signifikanzniveau α gemäß der Error-Rates-Methode zu α* = 1-(1- α) adjustiert, wobei k die zu betrachtende Anzahl der zu berücksichtigenden paarweisen [Seite 44] Vergleiche darstellt. Dies bedeutet, dass ein signifikanter Einfluss dann bestand, wenn eine der Irrtumswahrscheinlichkeiten p aus den paarweisen Vergleichen für den jeweils untersuchten Versuchsparameter kleiner oder gleich α* war. Die gesamte statistische Auswertung erfolgte mit Hilfe des SPSS (Version 15.0)-Programms [M37]. M37 SPSS/PC+ Programm Version 15.0, Fa. SPSS/Inc., Chicago, USA |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [51.] Bd/Fragment 069 14 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:23 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 22:51 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 69, Zeilen: 14-25, 101 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 59, Zeilen: 1 ff., 101 |
|---|---|
| 5.2 Rissbeurteilung
Die Daten der Schmelzrisse wurden wie folgt zusammengefasst: 1. Um den Einfluss der Zeit zu verdeutlichen, wird die absolute Rissanzahl – unabhängig vom Parameter Präparation und Ort – zu einem Medianwert mit 25%- und 75%- Percentile zusammengefasst. Darüber hinaus wird für jeden Zeitpunkt die absolute Rissanzahl für die Präparation A und B ermittelt und dargestellt. Schließlich wird die absolute Rissanzahl über den Einfluss der Zeit abhängig von der Präparation und dem Ort (vestibulär und oral) dargestellt.1 2. Um eine Übersicht über die Änderung der Anzahl an Schmelzrissen zu erhalten, werden die Ergebnisse zusammengefasst und zwar nach dem Prinzip „Änderungen ≤0“ und „Änderungen ≥1“. Diese Darstellung erfolgt zu den Zeiten „vor Präparation“ und „nach TCML“ im Vergleich zu „vor TCML“.1 1 Hinweis: Die dadurch teilweise entstehende Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. |
5.2 Rissbeurteilung
Die Daten der Schmelzrisse wurden wie folgt zusammengefasst:
1 Hinweis: Die dadurch teilweise entstehende Redundanz wird aus Gründen der Übersichtlichkeit in Kauf genommen. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [52.] Bd/Fragment 081 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:21 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 20:27 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 81, Zeilen: 1-6 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 69, 70, Zeilen: 69: letzte 2 Sätze; 70: 1 ff. |
|---|---|
| [Xu et al. (133) konnte nachweisen, dass während der Präparation] Mikrorisse im Schmelz entstehen, die jedoch beim Finieren wieder entfernt werden. Deshalb wurde auf eine Rissbeurteilung zum Zeitpunkt nach Präparation verzichtet und der Zeitpunkt „vor TCML“ gewählt.
Ausgehend von der Schmelz-Zement-Grenze besitzt jeder Zahn viele kleine Risse bzw. Sprünge in der Größe von weniger als 1,0mm Länge, wie es Lutz et al. (87) beschreiben. Diese wurden aus der Dokumentation ausgeschlossen. 87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974. 133. Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76:1698-1706, 1997. |
Xu et al. (113) konnte nachweisen, dass während der Präparation Mikrorisse im Schmelz entstehen, die jedoch beim Finieren wieder entfernt werden. Deshalb wurde auf eine Rissbeurteilung zum Zeitpunkt nach Präparation verzichtet.
[Seite 70] Ausgehend von der Schmelz-Zement-Grenze besitzt jeder Zahn viele kleine Risse bzw. Sprünge in der Größe von weniger als 1,0mm Länge, wie es Dewaele et al. (18) und Lutz et al. (73) beschreiben. Diese wurden aus der Dokumentation ausgeschlossen. (18) Dewaele M, Asmussen E, Devaux J, Leloup G. Class II restorations: influence of a liner with rubbery qualities an the occurrence and size of cervical gaps. Eur J Oral Sci 2006;114:535-41. (73) Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 1974;84:709-25. (113) Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 1997 Oct;76(10):1698- 706. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [53.] Bd/Fragment 079 22 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:19 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 20:04 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 79, Zeilen: 22-32 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 68, Zeilen: 19 ff. |
|---|---|
| 6.2 Farbpenetration
Eine Möglichkeit der Prüfung der marginalen Integrität stellt die Farbpenetration dar. Hierbei wird mit Hilfe der Diffusion von Lösungen entlang der Grenzflächen zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz die marginale Integrität (Randdichtigkeit) untersucht (3;39;105). Sie kann entweder durch Zuteilung von Penetrationsgraden oder durch direktes Vermessen der absoluten Penetrationsstrecken entlang der zu untersuchenden Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz erfolgen (25). In der vorliegenden Untersuchung wurde die Farbpenetration einer 0,5%igen basischen Fuchsinlösung gemessen. Fuchsin hat sich aufgrund seiner einfachen Handhabung und seines guten Penetrationsvermögens bewährt (105). Von Nachteil ist allerdings die hohe Wasserlöslichkeit und die geringe Farbstabilität. Aus diesem Grund wurden die Zähne, nachdem sie 16 Stunden im Penetrationsmedium [eingelegt waren, unverzüglich mit einem wassergekühlten Sägemikrotom gesägt und ohne Zeitverzögerung fotografiert und die Abbildungen digital gespeichert.] 3. Alani AH, Toh CG. Detection of microleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 22:173-185, 1997. 25. Dietrich T, Kraemer M, Lösche GM, Wernecke KD, Roulet JF. Influence of dentin conditioning and contamination on the marginal integrity of sandwich Class II restorations. Oper Dent 25:401-410, 2000. 39. Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 3:280-286, 1987. 105. Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45:656-660, 1990. |
6.2 Farbpenetration
Eine Möglichkeit der Prüfung der marginalen Integrität stellt die Farbpenetration dar. Hierbei wird mit Hilfe der Diffusion von Lösungen entlang der Grenzflächen zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz die marginale Integrität (Randdichtigkeit) untersucht (2;29;90). Sie kann entweder durch Zuteilung von Penetrationsgraden oder durch direktes Vermessen der absoluten Penetrationsstrecken entlang der zu untersuchenden Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz erfolgen (19). In der vorliegenden Untersuchung wurde die Farbpenetration einer 0,5%igen basischen Fuchsinlösung gemessen. Fuchsin hat sich aufgrund seiner einfachen Handhabung und seines guten Penetrationsvermögens bewährt (90). Von Nachteil ist allerdings die Wasserlöslichkeit und die geringe Farbstabilität. Aus diesem Grund wurden die Zähne, nachdem sie 16 Stunden im Penetrationsmedium eingelegt waren, unverzüglich mit einem wassergekühlten Sägemikrotom gesägt und ohne Zeitverzögerung fotografiert und die Abbildungen digital gespeichert. (2) Alani AH, Toh CG. Detection of microleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 1997 Jul;22(4):173-85. (19) Dietrich T, Krämer M, Lösche GM, Roulet J-F. Marginal integrity of large compomer class II restoration with cervical margins in dentin. J Dent 2000;28:399-405. (29) Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 1987 Oct;3(5):280-6. (90) Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 1990 Oct;45(10):656-60. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [54.] Bd/Fragment 012 01 - Diskussion Bearbeitet: 8. October 2018, 21:16 Schumann Erstellt: 11. May 2018, 17:06 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 12, Zeilen: 1-17 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 19, Zeilen: 11 ff. |
|---|---|
| Der Selbshärtungsmechanismus kann durch Adhäsivsysteme mit sauren Bestandteilen inhibiert werden (33).
Die zugeführte Lichtenergie von 16 Joule/Fläche (d.h. z.B. Bestrahlung mit 800 mW/cm² für 20 Sekunden), wie es für Kompositkunststoffe empfohlen wird, sollte bei Keramiken mittlerer Transluzenz verdoppelt, bei weniger transluzenten, eher opaken Keramiken verdreifacht werden (68). Bei breiten initialen Zementierungsfugen werden hoch- bis mittelvisköse und bei geringen initialen Fugen eher niedrigvisköse Befestigungskomposite empfohlen (76;115). Neben Befestigungskompositen mittlerer Viskosität (zum Beispiel Variolink high/Vivadent) besteht auch die Möglichkeit, hochvisköse Befestigungsmaterialien zu verwenden (zum Beispiel Sonocem/Espe). Der Vorteil niedrigvisköser und mikrogefüllter Befestigungskomposite liegt in der geringen Filmdicke, allerdings ergibt sich ein negativer Einfluss durch die Hydrolyse und den Verschleiß des Befestigungssystems (127). Hoch visköse Befestigungskomposite bieten bessere Randqualitäten und leichtere Überschusskontrolle, nachteilig ist jedoch das zusätzlich benötigte Instrumentarium und die Gefahr der Polymerisation in nicht definitiver Lage (59;127). 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 68. Koch A, Kroeger M, Hartung M, Manetsberger I, Hiller KA, Schmalz G, Friedl KH. Influence of ceramic translucency on curing efficacy of different light-curing units. J Adhes Dent 9:449-462, 2007. 76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999. 115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994. 127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001. |
Der Selbshärtungsmechanismus kann durch Adhäsivsysteme mit sauren Bestandteilen inhibiert werden (22).
Die zugeführte Lichtenergie von 16 Joule/Fläche (d.h. z.B. Bestrahlung mit 800 mW/cm² für 20 Sekunden), wie es für Kompositkunststoffe empfohlen wird, sollte bei Keramiken mittlerer Transluzenz verdoppelt, bei weniger transluzenten, eher opaken Keramiken verdreifacht werden (22). Bei breiten initialen Zementierungsfugen werden hoch- bis mittelvisköse und bei geringen initialen Fugen eher niedrigvisköse Befestigungskomposite empfohlen (62;99). Neben Befestigungskompositen mittlerer Viskosität (zum Beispiel Variolink high/Vivadent) besteht auch die Möglichkeit, hochvisköse Befestigungsmaterialien zu verwenden (zum Beispiel Sonocem/Espe). Der Vorteil niedrigvisköser und mikrogefüllter Befestigungskomposite liegt in der geringen Filmdicke, allerdings ergibt sich ein negativer Einfluss durch die Hydrolyse und den Verschleiß des Befestigungssystems (110). Hoch visköse Befestigungskomposite bieten bessere Randqualitäten und leichtere Überschusskontrolle, nachteilig ist jedoch das zusätzlich benötigte Instrumentarium und die Gefahr der Polymerisation in nicht endgültiger Lage (47;110). (22) Federlin M, Geurtsen W, Haller B, Schmalz G. Zahnfarbene Restaurationen aus Keramik: Inlays, Teilkronen und Veneers. Gemeinsame Stellungnahme der DGZ und DGZMK. 2007. (47) Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4. Auflage ed. Urban & Fischer; 2006. (62) Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK 1999. (99) Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 1994;49:197-208. (110) Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer; 2002. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [55.] Bd/Fragment 022 03 - Diskussion Bearbeitet: 10. December 2017, 18:09 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 01:36 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 22, Zeilen: 3-20 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 10ff; 30: 1ff |
|---|---|
| In einer Studie von Reich et al. (106) erzielten große vollkeramische Cerec-Restaurationen, die mindestens einen Höcker und die Hälfte der Kaufläche einbezogen, eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte mit einbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatte einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.
2.6 Rissbildung in Zahnhartsubstanzen 2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome" (2;50). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 10). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2;47;75;110). Abbildung 10: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (29) - Schmelz(in)fraktur a) - Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung b), c), d) - Wurzelfraktur horizontal und vertikal e), f), g), h) Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt. Die echten Lamellen [bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen.] 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 29. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, in Thieme Verlag (ed): Zahnärztliche Chirurgie. 2000, pp 61-74. 47. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne, Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie. Thieme Verlag, 2005, pp 80-106. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983. 106. Reich SM, Rinne H, Shortall A, Wichmann M. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years A pilot study. J Am Dent Assoc 135:605-612, 2004. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. |
In einer Studie von Reich et al. (98) erzielen große vollkeramische Cerec-Restaurationen eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte miteinbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatten einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.
2.6 Rissbildung der Zahnhartsubstanz 2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen in der Zahnhartsubstanz Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome“ (2,53). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 7). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2,50,68,102). [Seite 30] Abbildung 7: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (30) - Schmelz(in)fraktur (a) - Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung (b,c,d) - Wurzelfraktur horizontal bzw. vertikal (e,f,g,h) Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt. Die echten Lamellen bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 30. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates. In: Schwenzer N, Ehrenfeld M, eds. Zahn-Mund- und Kieferheilkunde. Zahnärztliche Chirugie. Thieme Verlag: p. 61-74, 2000. 50. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne. In: Konservierende Zahnheilkunde und Parodontoogie. Georg Thieme Verlag, p. 80-106, 2005. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983. 98. Reich SM, Wichmann M, Rinne H., Shortall A. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years. A pilot study. J Am Dent Assoc 135: 605-12, 2004. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [56.] Bd/Fragment 088 01 - Diskussion Bearbeitet: 10. December 2017, 18:01 Schumann Erstellt: 30. July 2017, 12:37 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 88, Zeilen: 1-8, 12-24, 33-34 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 88, Zeilen: 1-24 |
|---|---|
| 7. Zusammenfassung
In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre Höcker auf 1,0mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0mm horizontal reduziert. [...] Die Rissbildung im Schmelz wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt. Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen (Präparation A (25,7%) und B (41,8%)) bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant höhere Farbpenetrationswerte als die Präparation A. [...] Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten [Restaurationsgrenzen 16,1%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 60,3% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 40,0%.] |
7 Zusammenfassung
In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationsformen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre, nichttragende Höcker auf 1,0 mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0 mm horizontal reduziert, so dass darüber eine Keramikschichtstärke von 2,0 mm zu realisieren war. Die Schmelzrissbildung wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt. Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte bei einer Zusammenfassung der Daten für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen, Präparation A (39,7%) und B (13,0%), bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant geringere Farbpenetrationswerte als die Präparation A. Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten Restaurationsgrenzen 7,7%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 19,8% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 99,3%. |
Die Quelle ist nicht genannt. |
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| [57.] Bd/Fragment 087 01 - Diskussion Bearbeitet: 10. December 2017, 17:58 Schumann Erstellt: 30. July 2017, 13:00 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 87, Zeilen: 1-2 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 87, Zeilen: 29ff |
|---|---|
| [Durch die Eingliederung eines Provisoriums] ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet und somit das Frakturrisiko stark erhöht. | Durch die Eingliederung eines Provisoriums ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet, und somit das Frakturrisiko stark erhöht. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Übernahme beginnt auf der vorhergehenden Seite. |
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| [58.] Bd/Fragment 086 26 - Diskussion Bearbeitet: 10. December 2017, 17:57 Schumann Erstellt: 30. July 2017, 13:03 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 86, Zeilen: 26-33 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 87, Zeilen: 22ff |
|---|---|
| Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Höckerwände sind in der vorliegenden Studie keine Frakturen des Zahnes oder Schmelzabplatzungen aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer Chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Kavität vermieden werden kann. | Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Resthöckerwänden, sind in der vorliegenden Studie keine Fraktur der Zahnhartsubstanz oder Schmelzabplatzung aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Präparation vermieden werden kann. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [59.] Bd/Fragment 079 01 - Diskussion Bearbeitet: 10. December 2017, 17:54 Schumann Erstellt: 30. July 2017, 16:02 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 79, Zeilen: 1-21 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 80, Zeilen: 3-27 |
|---|---|
| [In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs] einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (54;66;83;89;115).
6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die in dieser Untersuchung simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5 N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (33;35;72;73). Ein in vitro Test stellt immer eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (71). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie- Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (71) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermische/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (105) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992. 66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003. 71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990. 72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003. 89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993. 105. Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45:656-660, 1990. 115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994. |
In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (56,63,77,83,87,105). [...]
6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung (TCML) Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (4,33-35,48,66,84,85,97). Ein in vitro Test stellt immer nur eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (67). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie-Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (67) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermisch/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (97) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo- Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro- Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung. 4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007. 34. Federlin M, Männer T, Hiller K-A, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10: 126-33, 2006. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004. 48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005. 56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992. 63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003. 66. Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaption and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21: 39-46, 1993. 67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990. 77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003. 83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993. 84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996. 85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998. 87. Mörmann WH. Technischer Stand und klinische Bewährung. 20 Jahre keramische CEREC CAD/CAM Restaurationen. Zahnärztl Mitt 96-11: 58-65, 2006. 97. Reich E, Federlin M, Schmalz G. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45-10: 656-660, 1990. 105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994. |
Aus dem Diskussionsteil. Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [60.] Bd/Fragment 007 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. December 2017, 17:37 Schumann Erstellt: 28. December 2015, 00:53 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 7, Zeilen: 1-12 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 7ff; 16: 4ff |
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Abb.2: Cerec 3 System Abb. 3: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) geöffnete Schleifkammer (unten) Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 2) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Dr. M. Brandestini und Prof. W. Mörmann entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor. Der Zahnarzt hat die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside) von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung die gewünschte vollkeramische Restauration zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramiken, sogenannter Preforms. |
Abbildung 1: Cerec 3 System Abbildung 2: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) mit geöffneter Schleifkammer (unten) Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 1) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Prof. W. Mörmann und Dr. M. Brandestini entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor, wobei die Verfahrensweise optimiert wurde, aber dennoch auf dem grundlegenden Konzept der ursprünglichen Idee beruht. [Seite 16] Durch das Cerec 3 – System (s. Abbildung 1 und 2) hat der Zahnarzt nun die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside), von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung, die gewünschte vollkeramische Restauration in einer Sitzung zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramik (83). 83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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| [61.] Bd/Fragment 006 01 - Diskussion Bearbeitet: 9. December 2017, 17:29 Schumann Erstellt: 27. December 2015, 18:08 (Hindemith) | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 6, Zeilen: 1-23 |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 9ff; 14: 1ff |
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| 2.3.2 Gussverfahren
Das Gussverfahren zur Herstellung keramischer Restaurationen ähnelt dem Goldguss und wird mittels des Lost-Wax-Verfahrens realisiert. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium- Fluor-Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (10;30;59;61;115;117). Die entsprechenden Produkte wurden mittlerweile durch Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress); (113;117). 2.3.3 Pressverfahren Die Firma Ivoclar bietet mit dem IPS-Empress-System ein Pressverfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und ein em Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (10;30;59;115;126). Abschließend erfolgen Farbgebung und Glasurbrand. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers, jedoch nicht für Vollkronen oder Brücken. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (10;83;113). 10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001. 30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005. 59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006. 61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003. 113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001. 115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994. 117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001. 126. Thonemann B, Federlin M, Schmalz G, Schams A. Clinical evaluation of heatpressed glass-ceramic inlays in vivo: 2-year results. Clin Oral Investig 1:27-34, 1997. |
2.3.2 Gussverfahren
Die Herstellung der keramischen Restauration ähnelt dem Goldguss und folgt dem Prinzip der Lost-Wax-Technik. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium-Fluor- Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (8,31,60,71,105,107). Die Produktion wurde eingestellt und durch Herstellung von Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress) (104,107). 2.3.3 Pressverfahren Ein Verfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen im Pressverfahren ist das IPS-Empress System der Firma Ivoclar. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und einem Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (8,31,60,105,113). Zum Abschluss können Farbgebung und Glasur erfolgen. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für [Seite 14] Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (8,77,104). 8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001. 31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996. 60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006. 71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997. 77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003. 104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001. 105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994. 107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998. 113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002. |
Ein Verweis auf die Quelle fehlt. |
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