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| [1.] Bd/Fragment 076 01 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2018-10-09 13:03:15 Schumann | Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009 |
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| Untersuchte Arbeit: Seite: 76, Zeilen: 1-30 |
Quelle: Wiesbauer 2009 Seite(n): 66. 67, Zeilen: 66: 1 ff.; 67: 1 ff. |
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| 6. Diskussion
Rückschlüsse auf die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen können über die Randqualität der marginalen Adaption zwischen Keramik, Befestigungssystem und Zahn gezogen werden. Mangelnde marginale Adaption mit Verfärbungen, Plaqueretention und somit Bakterienansammlungen können Sekundärkaries, Hypersensibilitäten oder pulpitische Beschwerden zur Folge haben (1;3;124). Bei allen Restaurationen steht daher die Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei beschäftigen sich zahlreiche Studien ausschließlich mit der Randqualität verschiedener zahnfarbener Restaurationen (51;72), dem Vergleich von vollkeramischen Restaurationen mit metallischen Einlagefüllungen (34;37) oder Amalgamfüllungen (111). Wenige Studien setzen sich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Stärke der Restzahnhartsubstanz bei dünnen Kavitätenwänden auf die marginale Adaptation hat (73;90;91). Ebenso ist der Einfluss der Polymerisationsschrumpfung auf die Randqualität oder Rissbildung der Zahnhartsubstanz wenig untersucht (88). Inwieweit eine reduzierte Restwandstärke und deren Präparation einen Einfluss auf die marginale Adaptation der vollkeramischen Teilkrone und die Rissbildung des Schmelzes hat, sollte die vorliegende Studie darstellen. 6.1 Methodik 6.1.1 Untersuchungsgut Das Ziel von in vitro Studien ist es, im Labor kliniknahe Bedingungen zu simulieren und eine Vergleichbarkeit zu anderen in vitro Untersuchungen zu schaffen (120). In der vorliegenden Untersuchung wurden kariesfreie, menschliche dritte Molaren ausgewählt. Diese bieten sich als Untersuchungsgut an, da sie in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und werden daher in vielen in vitro Studien verwendet (33;35;40;73). Als Lagermedium wird Chloraminlösung und nach der Präparation physiologische Kochsalzlösung in zahlreichen vergleichbaren wissenschaftlichen Untersuchungen verwendet (33;35;73;78;120). 6.1.2 Präparation Die Präparation ausgedehnter Kavitäten führt zu einer Reduktion der Stabilität des Zahnes und hat somit eine erhöhte Verformbarkeit des Zahns zur Folge (82). 1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993. 3. Alani AH, Toh CG. Detection of microleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 22:173-185, 1997. 33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007. 34. Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10:126-133, 2006. 35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004. 37. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11:345-352, 2007. 40. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigunsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universität Regensburg. 2005. 51. Glockner K, Reich ME, Kos S, Keil C, Ebelseder K, Stadtler P. Randadaptation von verschiedenen Zahnfarbenen Klasse-II-Restaurationen: Eine In-vitro-Studie mit 10 verschiedenen Materialien. Dtsch Zahnärztl Z 53:775-780, 1998. 72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993. 73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008. 78. Kuramoto Jr M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Microleakage of resin-based composite restorations with ceramic inserts. Am J Dent 13:311-314, 2000. 82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981. 88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999. 90. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitaten. Dtsch Zahnärztl Z 51:701-704, 1996. 91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 199 111. Roulet JF. Longevity of glass ceramic inlays and amalgam-results up to 6 years. Clin Oral Investig 1:40-46, 1997. 120. Söderholm KJ. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: a report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the Adhesion of Restorative Materials. Dent Mater 7:74-83, 1991. 124. Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 20:3-10, 1992. |
6 Diskussion
Rückschlüsse auf die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen können über die Randqualität der marginalen Adaption zwischen Keramik, Befestigungssystem und Zahn gezogen werden. Mit einer mangelnden marginalen Adaption können Verfärbungen, Plaqueretention und somit Bakterienansammlungen, die klinisch Sekundärkaries, Hypersensibilitäten oder pulpitische Beschwerden zur Folge haben, korrelieren. Bei allen Restaurationen steht daher die Grenzfläche zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei beschäftigen sich zahlreiche Studien ausschließlich mit der Randqualität verschiedener zahnfarbener Restaurationen (41;59), dem Vergleich von vollkeramischen Restaurationen mit metallischen Einlagefüllungen (24;27) oder Amalgamfüllungen (98). Wenige Studien setzen sich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Stärke der Restzahnhartsubstanz bei dünnen Kavitätenwänden auf die marginale Adaption hat (3;35;76;77). Ebenso ist der Einfluss der Polymerisationsschrumpfung auf die Randqualität oder Rissbildung der Zahnhartsubstanz wenig untersucht (74). Inwieweit eine reduzierte Restwandstärke und deren Präparation einen Einfluss auf die marginale Adaptation des vollkeramischen Inlays und die Rissbildung des Schmelzes hat, war Ziel der vorliegenden in vitro Studie. 6.1 Methodik 6.1.1 Untersuchungsgut Ziel von in vitro Studien ist es, im Labor kliniknahe Bedingungen zu simulieren und eine Vergleichbarkeit zu anderen in vitro Untersuchungen zu schaffen (105). In der vorliegenden Untersuchung wurden kariesfreie, menschliche dritte Molaren ausgewählt. Diese bieten sich als Untersuchungsgut an, da sie in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und werden daher in vielen in vitro Studien verwendet (3;30;35). Als Lagermedium hat sich Chloraminlösung und nach der Präparation physiologische Kochsalzlösung in zahlreichen vergleichbaren wissenschaftlichen Untersuchungen durchgesetzt (3;23;25;35;65;105). [Seite 67] 6.1.2 Präparation Die Präparation ausgedehnter Kavitäten führt zu einer Reduktion der Stabilität des Zahnes und hat somit eine erhöhte Verformbarkeit des Zahns zur Folge (69). (3) Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Inlays in vitro; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (23) Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 2007 May;32(3):251-60. (24) Federlin M, Männer T, Hiller KA, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2006 Jun;10(2):126-33. (25) Federlin M, Sipos C, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 2004 May;8:11-7. (27) Federlin M, Wagner J, Manner T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 2007 Dec;11(4):345-52. (30) Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigungsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universiät Regensburg; 2005. (35) Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaption von Cerec 3 Teilkronen; med. Dissertation Universität Regensburg; 2005. (41) Glockner K, Reich ME, Kos C. Randadaptation von verschiedenen zahnfarbenen Klasse-II-Restaurationen. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53(11). (59) Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 1993 Feb;21(1):39-46. (65) Kuramato M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Mikroleakage of resinbased composite restaurations wih ceramic inserts. Am J Dent 2000;13:311-4. (69) Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 1981;6(1):2-5. (74) Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 1999 Jan;27(1):29-36. (76) Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 1996;(51):-701. (77) Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 1998;53:57-60. (98) Roulet JF. Longevity of glass ceramic inlays and amalgam--results up to 6 years. Clin Oral Investig 1997 Feb;1(1):40-6. (105) Söderholm K. Correlation of in vivo and in vitro perfomance of adhesive restorative materials: A report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the adhesion of restorative materials. Dent Mater 1991;7:74-83. |
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