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[1.] Bd/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-10-09 20:14:09 Schumann
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wiesbauer 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wiesbauer 2009
Seite(n): 38, Zeilen: 1 ff.
[Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen] Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet. Während dieser Zeit wurden die Probekörper bei 37°C im Wärmeschran k [sic] [M20] in physiologischer Kochsalzlösung gelagert.

4.3.5 Ausarbeitung und Politur

Zunächst erfolgte die Entfernung gröberer Kompositüberschüsse mittels wassergekühlten Feinkorndiamanten [M21], anschließend die definitive Politur durch mit in der Körnung aufeinander abgestimmten, aluminiumoxid-beschichteten Sof-Lex-Scheiben [M22] unter Wasserkühlung. Die Kontrolle der Kompositfugen auf Überschüsse und Randspalten geschah mit Lupenbrille [M23] und feiner Kuhhornsonde [M24]. Zur Lagerung wurden die Proben für sechs Tage bei 37°C in physiologischer K ochsalzlösung [sic] aufbewahrt. Diese Lagerungsphase diente der Schaffung einheitlicher Ausgangskonditionen für alle Proben vor den Belastungstests. Um eine Rissentstehung durch Versprödung zu verhindern wurde während aller Arbeitschritte die Austrocknung der Zahnhartsubstanz vermieden.

4.3.6 Weiterführende Maßnahmen

Vor und nach dem Belastungstest wurden von jedem Zahn mittels eines Polyether- Abformmaterials [M25] von mesial, distal und okklusal Abdrücke genommen. Die Abdrücke wurden mit einem Epoxidharz [M26] ausgegossen. Die dabei gewonnenen Replikate dienen in einer folgenden Studie der Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop.

4.4 Thermische Wechselbelastung

Die Zähne wurden einem Belastungstest (thermomechanische Wechselbelastung, engl.: thermocycling and mechanical loading = TCML) ausgesetzt. Dies geschah in 5000 Zyklen im Wechsel von 30s, sowohl durch thermische Wechselbelastung von abwechselnd 5°C und 55°C, als auch durch eine simultane mechanische Bel astung von 72,5N bei einer Frequenz von 1,5Hz. Abbildung 15 zeigt die verwendete TCML-Maschine.


M20 Wärmeschrank Typ U10, F-Nr. 832212, Fa. Memmerl

M21 Feinkorndiamantfinierer, Nr. 234528/016, Fa. Komet, Gebr. Brassler GmbH & Co KG, D-Lemgo

M22 Sof Lex, Fa. 3M Medica, D-Borken

M23 Lupenbrille, Fa. Zeiss, D-Oberkochen

M24 Kuhhornsonde, Fa. Hu-Friedy, USA-Chicago

M25 Impregum, Fa. 3M Espe, D-Seefeld

M26 Araldit, Fa. Martin GmbH, D-Solingen

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet. Während dieser Zeit wurden die Probekörper bei 37°C im Wärmeschrank [M23] in physi ologischer [sic] Kochsalzlösung gelagert.

4.3.5 Ausarbeitung und Politur

Zuerst erfolgte die Entfernung gröberer Kompositüberschüsse mittels wassergekühlten Feinkorndiamanten [M24] und danach die definitive Politur. Diese wurde mit in der Körnung aufeinander abgestimmten, aluminiumoxid-beschichteten Sof-Lex-Scheiben [M25] unter Wasserkühlung vorgenommen. Die Kontrolle der Kompositfugen auf Überschüsse und Randspalten erfolgte mit Lupenbrille [M26] und feiner Kuhhornsonde [M27]. Anschließend erfolgte die Lagerung der Proben für sechs Tage bei 37°C in physiologischer Kochsalzlösung. Diese Lagerungsphase diente der Schaffung gleicher Ausgangsbedingungen für alle Proben vor den Belastungstests. Während aller Bearbeitungsschritte wurde eine Austrocknung der Zahnhartsubstanz vermieden, um eine Rissentstehung durch Austrocknung oder Versprödung zu verhindern. Vor und nach dem Belastungstest wurden von jedem Zahn mittels eines Polyether- Abformmaterials [M28] von mesial, distal und okklusal Abdrücke genommen. Die Abdrücke wurden mit einem Epoxidharz [M29] ausgegossen und die gewonnenen Replikate dienten in einer anderen Studie der Rasterelektronenmikroskop-Untersuchung.

4.4 Thermomechanische Wechselbelastung

Die Zähne wurden einem Belastungstest (thermomechanische Wechselbelastung, engl.: thermocycling and mechanical loading = TCML) ausgesetzt. Dies geschah in 5000 Zyklen im Wechsel von 30s, sowohl durch thermische Wechselbelastung von abwechselnd 5°C und 55°C, als auch durch eine simultane mechanische Bel astung von 72,5N bei einer Frequenz von 1,5Hz. Abbildung 10 zeigt die verwendete TCML-Maschine.


M23 Wärmeschrank Typ U10, F-Nr. 832212, Fa. Memmerl

M24 Feinkorndiamantfinierer, Nr. 234528/016, Fa. Komet, Gebr. Brassler GmbH & Co KG, D-Lemgo

M25 Sof Lex, Fa. 3M Medica, D-Borken

M26 Lupenbrille, Fa. Zeiss, D-Oberkochen

M27 Kuhhornsonde, Fa. Hu-Friedy, USA-Chicago

M28 Impregum, Fa. 3M Espe, D-Seefeld

M29 Araldit, Fa. Martin GmbH, D-Solingen

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann



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