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[1.] Bd/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-10-11 12:08:37 Klgn
Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 14 ff. ; 38: 1 ff.
[Dabei] wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (42) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (88) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (53) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (121), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


42. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L, Soares CJ. The influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory- processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98:277-284, 2007.

88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999.

53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003.

[Seite 37]

Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (43) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (82) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem

[Seite 38]

dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (55) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (110), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007.

82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999.

55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006.

110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003.

Anmerkungen

Textkopie ohne Quellenangabe.

Sichter
Hindemith



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