Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
| [1.] Bd/Fragment 025 01 - Diskussion Zuletzt bearbeitet: 2018-10-11 10:58:16 Schumann | Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009 |
|
|
| Untersuchte Arbeit: Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (komplett) |
Quelle: Stangl 2009 Seite(n): 32-33, Zeilen: 32: 25 ff.; 33: 1 ff. |
|---|---|
| Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (27) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (27;63;104).
2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (50). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2;110). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2;110). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (12). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2;18;110). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (50). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2;12). Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (50) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (134). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2;12). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, sodass die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19). 2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten 27. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A:103-109, 2003. 63. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshall GW, Marshall SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4:229-232, 2005. 104. Rasmussen ST, Patchin RE. Fracture properties of human enamel and dentin in an aqueous environment. J Dent Res 63:1362-1368, 1984. 50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003. 2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983. 110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982. 12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992. 134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980. 19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006. |
[Seite 32]
Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (28) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (28,61,96). 2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch [Seite 33] symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (53). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2,102). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2,102). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (11). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2,18,102). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (53). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2,11). Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (53) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (118). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2,11). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, so dass oft nur noch die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19). 2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten 28. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A: 103-9, 2003. 61. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshal SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4-3: 229-232, 2005. 96. Rasmussen ST. Fracture Properties of human teeth in proximity to the dentinoenamel junction. J Dent Res 63: 1279-83, 1984. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983. 102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982. 11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981. 18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992. 53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003. 118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980. 19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006. |
Kopie ohne Quellenangabe. Trotz wörtlich identischer Aussage bei mehreren Quellen unterscheidet sich mindestens eine Literaturangabe (104 vs. 96). |
|
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20180506191653