VroniPlag Wiki

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
xerendip
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 1 ff. (ganze Seite)
Quelle: Kruder 2010
Seite(n): 42, 43, Zeilen: 42: 7 ff.; 43: 1 ff.
4.4.5.2 Preispolitik

Die Preispolitik ist ein wichtiges Element im Marketingmix, in der Produktverkaufspreise festgelegt, Konditionen, Liefer- und Zahlungsbedingungen und Rabatte bestimmt werden. Gerade dieses Instrument wird von Unternehmen genutzt, um sich von der Konkurrenz abzuheben und im Preiskampf zu profilieren. Dies betrifft auch die Pharmaindustrie, in der die Preispolitik heute eine große Rolle spielt. Das Internet wurde für die Preisbildung sehr bedeutsam und ermöglicht Unternehmen, Kunden zu annehmbaren Kosten direkt anzusprechen. Preise können mithilfe von Datenbanken beliebig schnell zu minimalen Kosten angeglichen werden. Eine hohe Flexibilität ist dadurch gewährleistet. Offline-Preisänderungen sind hingegen mit einem erheblich höheren Aufwand verbunden. Produkte online zu bewerben, kann zu Kosteneinsparungen führen, die in Form von Preisnachlässen direkt an den Kunden weitergegeben werden können. Die Unternehmen versuchen Kunden, mit einer attraktiven Preisgestaltung eines Online-Angebots, „anzulocken“. Die Kunden müssen jedoch zunächst über das Angebot im Internet informiert werden. Dieses Beispiel zeigt, dass Preispolitik alleine nicht die gewünschte Aufmerksamkeit der Kunden erregen kann (vgl.: Wiedmann, K. P. – Buxel, H. – Frenzl, T., 2004, S.46f.).

Die Preisbildung im Internet erfordert eine langfristige, strategische Ausrichtung von ein bis zwei Jahren. Eine kontinuierliche Überprüfung dieser Strategien ist unumgänglich, da im Internet eine gewisse Schnelllebigkeit herrscht sowie ein enormer Anstieg des eCommerce erwartet wird. Dies sind auch Gründe dafür, weshalb eine längerfristige Preisplanung eventuell nicht möglich ist, da sie sich als relativ unsicher erweist, aber trotzdem die Möglichkeit bietet, höhere Erfolgschancen zu erzielen (vgl.: Resch, O., 2004, S. 69f.).

Eine gute Alternative zu der langfristigen Preisstrategiebildung bildet die Preisdifferenzierung. Diese hat die Aufgabe, Märkte und Kunden getrennt zu betreuen, da beide sich häufig in Kaufverhalten, Kundenpräferenzen, Entscheidungen und ihrer Preisbereitschaft unterscheiden. Die Preisdifferenzierung verfolgt das Ziel, in möglichst unterschiedlichen Marktsegmenten den höchsten Gewinn zu erzielen, wobei die verschiedenen Segmente spezifische Marketingaktivitäten verlangen. Werden identische Marketingaktivitäten eingesetzt, kann das zu Marktunruhen führen. Bei Preisdifferenzierungen ist es wichtig für die einzelnen Marktsegmente plausible, nachvollziehbare Unterschiede in den Leistungsmerkmalen aufzuzeigen. Die Kosten beziehen sich dabei auf jedes einzelne Segment. Un-[ternehmen versuchen stets bei jedem einzelnen Kunden, den höchstmöglichen Preis bezahlt zu bekommen.]

4.3.2 Preispolitik

Die Preispolitik ist ein wichtiges Element im Marketingmix, in der Produktverkaufspreise festgelegt, Konditionen, Liefer- und Zahlungsbedingungen und Rabatte bestimmt werden. Gerade dieses Instrument wird von Unternehmen genutzt, um sich von der Konkurrenz abzuheben und im Preiskampf zu profilieren. Dies betrifft auch die Pharmaindustrie, in der die Preispolitik heute eine große Rolle spielt. Das Internet wurde für die Preisbildung sehr bedeutsam und ermöglicht Unternehmen, Kunden zu annehmbaren Kosten direkt anzusprechen. Preise können mithilfe von Datenbanken beliebig schnell zu minimalen Kosten angeglichen werden. Eine hohe Flexibilität ist dadurch gewährleistet. Offline-Preisänderungen sind hingegen mit einem erheblich höheren Aufwand verbunden. Produkte online zu bewerben, kann zu Kosteneinsparungen führen, die in Form von Preisnachlässen direkt an den Kunden weitergegeben werden können. Die Unternehmen versuchen Kunden, mit einer attraktiven Preisgestaltung eines Online-Angebots, „anzulocken“. Die Kunden müssen jedoch zunächst über das Angebot im Internet informiert werden. Dieses Beispiel zeigt, dass Preispolitik alleine nicht die gewünschte Aufmerksamkeit der Kunden erregen kann.88

Die Preisbildung im Internet erfordert eine langfristige, strategische Ausrichtung von ein bis zwei Jahren. Eine kontinuierliche Überprüfung dieser Strategien ist unumgänglich, da im Internet eine gewisse Schnelllebigkeit herrscht sowie ein enormer

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Anstieg des e-Commerce erwartet wird. Dies sind auch Gründe dafür, weshalb eine längerfristige Preisplanung eventuell nicht möglich ist, da sie sich als relativ unsicher erweist, aber trotzdem die Möglichkeit bietet, höhere Erfolgschancen zu erzielen.89

Eine gute Alternative zu der langfristigen Preisstrategiebildung bildet die Preisdifferenzierung. Diese hat die Aufgabe, Märkte und Kunden getrennt zu betreuen, da beide sich häufig in Kaufverhalten, Kundenpräferenzen, Entscheidungen und ihrer Preisbereitschaft unterscheiden. Die Preisdifferenzierung verfolgt das Ziel, in möglichst unterschiedlichen Marktsegmenten den höchsten Gewinn zu erzielen, wobei die verschiedenen Segmente spezifische Marketingaktivitäten verlangen. Werden identische Marketingaktivitäten eingesetzt, kann das zu Marktunruhen führen. Bei Preisdifferenzierungen ist es wichtig für die einzelnen Marktsegmente plausible, nachvollziehbare Unterschiede in den Leistungsmerkmalen aufzuzeigen. Die Kosten beziehen sich dabei auf jedes einzelne Segment. Unternehmen versuchen stets bei jedem einzelnen Kunden, den höchstmöglichen Preis bezahlt zu bekommen.


88 Vgl: Wiedmann, K. P.; Stoll, I., 2001, S. 49f; Kessler, E., 2002, S. 204; Huckemann, M.; Herbertz, F., 2002, S. 72ff

89 Vgl.: Huckemann, M.; Herbertz, F., 2002, S. 75f

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(xerendip) Schumann